16.04.2026: Bereits seit 1986 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Teramo/ Abruzzen und Memmingen. Zur Vierzigjahrfeier dieser Verbindung und zum 174. Jahrestag der Gründung der italienischen Polizei reiste Oberbürgermeister Jan Rothenbacher am vergangenen Wochenende (9-12.4.) nach Teramo. Begleitet wurde er von Vertretern der Polizei und des Stadtrats sowie von Altoberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und Alexandra Hartge, städtische Beauftragte für Städtepartnerschaften. Der Besuch in der Partnerstadt stand ganz im Zeichen von Begegnung, Freundschaft, Austausch und weiterer, vertiefter Zusammenarbeit. Die Delegation flog vom Allgäu Airport nach Pescara, wurde dort von einer Abordnung italienischer Polizeikollegen empfangen und in die Partnerstadt eskortiert. Questore Dr. Pasquale Sorgonà empfing die Delegation zu einem Festakt anlässlich des 174. Bestehens der „Polizia di Stato“, dem Gründungstag der Polizei wird in Italien landesweit gedacht. Seit 1995 besteht eine intensive Freundschaft zwischen unserer Polizei und den italienischen Polizeikolleginnen und -kollegen. Bei einem Empfang im Rathaus mit Unterzeichnung einer Urkunde zur Bekräftigung der Städtepartnerschaft brachte der Bürgermeister von Teramo, Gianguido D`Alberto, seine Freude über das Jubiläum zum Ausdruck. „Städtepartnerschaften bilden die Keimzelle des Friedens in Europa und der europäischen Integration“, erklärte Bürgermeister D`Alberto. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher dankte allen Organisationen und Vereinigungen, die die Partnerschaft so stark und vielfältig mit Leben füllen, wie beispielsweise die Polizei oder die Feuerwehr. „Unsere Länder sind eng verflochten und von einem partnerschaftlichen Austausch geprägt“, betonte OB Rothenbacher. „Viele ehemalige Gastarbeiter aus Italien sind heute tief in unserer Gesellschaft verwurzelt, und für junge Leute aus Süddeutschland geht die erste Auslandsreise häufig nach Italien.“ Die Partnerschaft zwischen Italien und Deutschland weise eine große Geschichte auf, denn beide Nationen gehörten von Beginn an zu den Gründern der Europäischen Gemeinschaft.
14.04.2026: Liebe KiTa-Mitarbeitende und liebe Erziehungsberechtigte, die Bertelsmann-Stiftung hat erstmalig eine Studie erstellt, in der versucht wird, die KiTa-Personalausstattung in ganz Deutschland zu vergleichen. Dabei haben wir es bundesweit fast bis ganz nach vorne geschafft und bayernweit sind unsere KiTas in Memmignen sogar am besten aufgestellt. Da können wir ein Stück weit stolz und vor allem dankbar für die Kolleginnen und Kollegen in den KiTas sein, die eine gute Betreuung, Beziehung und Erziehung zu gestalten. Gleichzeitig stehen unsere KiTas genauso jeden Tag vor der Herausforderung, mit Krankheitsausfällen, steigenden Bedarfen der Kinder und gleichzeitig knapper werdenden Finanzmitteln klar zu kommen. Es gibt einige Gründe, warum und wobei wir in Memmingen einfach gut sind, z.B.: Wir investieren viel in die Ausbildung: Über 60 Auszubildende sind bei uns tätig. Das ist wichtig und nachhaltig. Wir haben teilweise recht kleine KiTas und viele kreative Einrichtungen: Das bedeutet ein Mehr an pädagogischer Vielfalt, individuelle Strukturen und innovative Konzepte. Unserere KiTas leisten mit Zusatzkräften viel für behinderte, von seelischer Behinderung bedrohte und entwicklungsverzogerte Kinder in unseren Einrichtungen. Wir sind Teil des Programms Sprach-KiTas: Dazu beschäftigen wir mehr Sprachfachkräfte wie vergleichbare Städte. Wir freuen uns, dass wir hier so gut abgeschnitten haben: Dennoch gibt es natürlich vor Ort immer wieder Dinge, die wir besser machen wollen. Daran versuchen wir und die KiTa-Kolleginnen und -Kollegen stetig zu arbeiten. Da gilt es immer wieder neu zu reflektieren, zu priorisieren und kreativ zu sein. Anbei finden Sie Unterlagen zur Studie und einen Link zur Bertelsmannstiftung. Viele Grüße Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
04.03.2026: Lediglich 12 der 40 Stühle wurden mit leuchtenden Tüchern weiblich gekennzeichnet. So bildlich vor Augen geführt fanden die Besucherinnen und Besucher diese rechnerischen 30 % Frauensitze „schon ziemlich wenig“. Viele Fragen zum Wahlprozedere konnten beantwortet werden und auch der QR-Code auf den Probestimmzettel des Wahlamtes wurde gerne mitgenommen und war vielfach nicht bekannt. Gleichberechtigte politische Teilhabe ist eine Voraussetzung für eine vielfältige und zukunftsfähige Demokratie. Studien zeigen, dass gemischte Gremien zu ausgewogeneren und nachhaltigeren Entscheidungen beitragen. Ziel der Initiatoren war es, Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Frauen, zu motivieren, sich politisch zu beteiligen und Kandidaturen zu unterstützen, die sich für Gleichstellung und Fraueninteressen stark machen. Am 27. Februar rückte auch der Equal Pay Day die Lohnungleichheit in den Fokus. Frauen arbeiten rechnerisch bis zu diesem Datum unbezahlt, während Männer schon im Jahresverlauf entlohnt werden. Strukturelle Änderungen sind nötig in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Der aktuelle Gap liegt bei 16 Prozent in Deutschland. Unter dem diesjährigen Motto „equal pay every day“ wird sichtbar, dass sich Lohnungleichheit dauerhaft auf das Leben von Frauen auswirkt und oft in Altersarmut mündet. Die Unterrepräsentanz von Frauen in politischen Gremien und die bestehende Lohnlücke sind Ausdruck struktureller Benachteiligungen, die sich durch viele gesellschaftliche Bereiche ziehen. „Politische und wirtschaftliche Gleichstellung gehören untrennbar zusammen und es ist gesetzliche Aufgabe der Bayerischen Gleichstellungsstellen auf die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Gremien hinzuwirken“, so Claudia Fuchs, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen. Die Veranstalterinnen freuten sich über die positive Resonanz und viele Interessierte, denn Demokratie lebt von Beteiligung. Besonders wenn der Tag der Kommunalwahl auf den Internationalen Frauentag fällt und ihn damit zu einem „Frauen-Wählt-Tag“ macht.
02.04.2022: Liebe Erziehungsberechtigte, liebe KiTa-Mitarbeitende, ab dem 3. April gelten für unsere KiTas u.a. folgende Regeln: KiTa-Mitarbeitende tragen mindestens einen Mund-Nasen-Schutz, wenn sie den geforderten Hygiene-Abstand (1,5 m) nicht einhalten können. KiTa-Besuchern (auch Eltern) wird das Tragen einer FFP2-Maske dringend empfohlen. Im Einzelfall kann die KiTa eine Maskenpflicht in Innenräumen anordnen, wenn der Hygiene-Abstand nicht verlässlich eingehalten werden kann und sich Anwesende dadurch beeinträchtigt fühlen. Für das Betreten der KiTa gilt 3G (außer Bring- und Hohlzeit). Es gilt eine Testnachweispflicht für Kinder bis zur Einschulung (3x wöchentlich) und Mitarbeitende (5 x wöchentlich), die nicht geimpft oder genesen sind. Auch allen geimpften/genesenen Kindern, Eltern und Mitarbeitenden wird die regelmäßige Testung empfohlen. Für Hortkinder besteht Testpflicht in den Schulen. In den Osterferien gilt für diese Schulkinder eine Testpflicht im Hort. KiTa-Gruppen müssen nicht mehr getrennt werden. Trotzdem wird Abstand und Kontaktvermeidung empfohlen, wo immer dies möglich ist. Treten Infektionsfälle auf, so kann weiterhin vermehrte Testung für alle Kinder und Mitarbeitende und bei einer Häufung die KiTa-Schließung angeordnet werden. Die allgemeinen Regeln sind: Abstand, Händehygiene, Desinfektion. Beachten Sie die Quarantäne-/Isolationspflichten. Der jeweils gültige Rahmenhygieneplan des Freistaates Bayern wird ent-sprechend angewandt. Achten wir weiter aufeinander und nehmen wir bitte die Empfehlungen ernst: So können wir gemeinsam unnötige Gesundheitsrisiken vermindern. Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Rechtliche Grundlagen: 16. Bayerische Infektionsschutzverordnung (16. BayIfSMV, 01.04.2022), Arbeitsschutzverordnung, Weisungen des Sozialministeriums (STMAS) und der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB), Hausrecht.
23.03.2020: "Wer bekommt einen KiTa-Notplatz?" , fragen sich viele Erziehungsberechtigte. Anbei die wichtigsten Infos in den Anlagen und ein vereinfachtes Prüfungsschema. Es müssen alle 4 Punkte zutreffen : Tätigkeit in kritische Infrastruktur u.a.: Dazu zählen vor allem Gesundheit/Pflege/Behindertenhilfe/JuHi, Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Öffentliche Infrastruktur (Telekommunikation, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), Lebensmittelversorgung, zentrale Stelle Staat, Justiz, Verwaltung oder Zuweisung durch Jugendamt Erziehungsberechtigter in Gesundheitsversorgung/Pflege oder Alleinerziehend/beide Erziehungsberechtigte im Bereich der kritischen Infrastruktur: Ist der Erziehungsberechtigte in der Gesundheitsvorsorge oder Pflege tätig, besteht ein bedarfsgerechter Anspruch. Für andere Erziehungsberechtigten besteht dieser Anspruch, wenn sie alleinerziehend oder beide in diesen Bereichen tätig sind. Alleinerziehend bedeutet, dass der Erziehungsberechtigte das Kind allein im Haushalt betreut. Dienstliche/berufliche Notwendigkeit: Diese Bedarfsnotwendigkeit ist ein wichtiges Kriterium: Es ist zu erklären, für welche Zeiträume ein konkreter Betreuungsbedarf besteht. Gegebenenfalls ist nur ein zeitweiser Rechtsanspruch gegeben. Kein Risikofall: u.a. Kind gesund/kein aktueller Risikogebietbesuch oder COVID-19-Kontakt Hinweise: Die Erziehungsberechtigten müssen eine entsprechende schriftliche Erklärung unterschreiben und ggf. Nachweise vorlegen. Die Notplätze haben das Ziel, den Infektionsschutz sicher zu stellen (Verbreitung des Virus verlangsamen) und gleichzeitig wichtige Infrastruktur für die Bevölkerung zu sichern. Die betreffenden Familien von diesen Beschäftigten (z.B. Alleinerziehende im Gesundheitsdienst) stehen jetzt bereits vor großen Herausforderungen. Für diese wollen wir verlässlich während der üblichen Öffnungszeiten und für die Zeiten, die sie für ihre Arbeit konkret benötigen, da sein. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an kita@memmingen.de . Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Letzte Aktualisierung 16.04. 16 Uhr: Bitte beachten Sie, dass ab 27.04. neue Regelungen zur Anspruchsberechtigung gelten.
27.04.2021: Liebe Eltern, liebe Mitarbeitende in der Kinderbetreuung, gut durchdachte Testkonzepte können auch in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen zu mehr Sicherheit führen. Sie tragen wesentlich zum Schutz der Beschäftigten in den KiTas sowie Ihrer Kinder vor einer Infektion mit dem Coronavirus bei. Mit regelmäßigen Tests können Infektionen frühzeitig erkannt und Infektionsketten durchbrochen werden. So verringert sich das Infektionsgeschehen. So haben alle Mitarbeitenden in der Kindertagesbetreuung die Möglichkeit, sich mindestens 2x wöchentlich selbst zu testen. Dieses Angebot wird auch gut angenommen. Gleichzeitig sehen wir eine hohe Impfbereitschaft bei den Mitarbeitenden in der Kinderbetreuung in Memmingen. So haben sehr viele bereits mindestens die erste Schutzimpfung gegen den Corona-Virus erhalten. Uns ist es hier als KiTa-Amt ein großes Anliegen, dass die Mitarbeitenden und damit auch die Familien bestmöglich geschützt werden. Die Testung von Kindern im Krippen- und Kindergartenalter ist jedoch laut dem Freistaat Bayern mit den derzeit verfügbaren Antigen-Schnelltests zur Selbstanwendung (sogenannten Selbsttests) allerdings nicht ausreichend zuverlässig durchführbar. Dazu verweisen wir auch die aktuellen Infos und Elternbriefe des Sozialministeriums. Der Freistaat Bayern bittet jedoch vor allem auch die Eltern, sich an der sogenannten "Umfeldtestung" zu beteiligen: Das heißt, nicht die Kinder selbst werden regelmäßig getestet, sondern ihr Umfeld soll sich immer wieder testen lassen. Die KiTa-Mitarbeitenden tun dies bereits. Aber eben auch Eltern, ältere Geschwister und andere Personen, die häufigen Kontakt zu den Kindern haben, sollten die bestehenden Testmöglichkeiten regelmäßig in Anspruch zu nehmen. Dies erhöht die Chance, Infektionsketten zu unterbrechen. Diese Tests können mit Selbsttests oder auch zum Beispiel am eigenen Arbeitsplatz oder im Rahmen der (kostenfreien) Bürgertestungen geschehen. Diese Bürgertestungen werden bei den lokalen Testzentren, Ärztinnen und Ärzten oder Apotheken angeboten. Wir danken hier für Ihre Mithilfe! Und: Bleiben Sie alle gesund! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
01.06.2020: 5,6,7,8 let’s Dance. Es ist Mittwoch und das bedeutet KiTa-Zoom-Danceparty. 23 Familien haben sich auf der Online Plattform „Zoom“ in ein „Meeting“ geklickt und warten gespannt darauf was passiert. Musik geht los und meine Kollegin und ich fangen an zu tanzen und alle Kinder mit ihren Eltern machen mit, nur diesmal in ihrem Wohnzimmer. Nach 30 Minuten sind alle k.o. und glücklich. Jeder grinst nochmal in die Kamera für das letzte Foto und dann ist wieder Ruhe in dem leeren Kindergarten. Im Rahmen von dem Pilotprojekt „Medien in der Frühpädagogik“ haben wir in der KiTa Volkratshofen Tablets und WLAN erhalten. So haben wir jetzt die Möglichkeit, in Kontakt mit den Eltern und den Kindern zu treten. Via Email bekommen die Kinder immer mal wieder Videos, Arbeitsblätter, Links oder den Link für ein neues Zoom-Meeting. Im Moment machen wir dreimal die Woche ein Zoom-Meeting. Von Bilderbuch Betrachtungen, über Tanzen bis hin zu Fingerspiel ist alles möglich. Ideen und Anregungen dürfen auch jederzeit per Email an uns getragen werden und wir versuchen jedem Gerecht zu werden. „Quatsch und Tratsch“ ist auch bei uns eine Möglichkeit für die Kinder und Eltern mit uns in Kontakt zu kommen. Die Eltern machen mit uns einen Termin aus an dem wir mit den Kindern quatschen können, aber auch mit den Eltern Antworten und Informationen austauschen. Wir sehen es in dieser Situation als sehr großen Segen, die Möglichkeit zu haben mit den Kindern und Eltern online in Kontakt zu treten. Jedoch freuen wir uns auch wieder, den normalen Alltag mit dem persönlichen Kontakt zurück zubekommen. Viele Grüße aus der KiTa Volkratshofen Die KiTa Volkratshofen ist in Bayern eine von 100 teilnehmenden KiTas des Modellprojektes Medienpädagogik des Institutes für Frühpädagogik
25.06.2026: Der Memminger Stadtrat entscheidet über vieles, was den Alltag in Memmingen prägt. Die 40 ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte beschließen den städtischen Haushalt, sie stellen Bebauungspläne auf, weisen Wohn- oder Gewerbegebiete aus und entscheiden über Bau und Sanierung öffentlicher Gebäude. Der Stadtrat trifft damit die grundlegenden politischen Entscheidungen. Was sind die Aufgaben der Stadtratsreferentinnen und -referenten? Sie sollen das ihnen anvertraute Arbeitsfeld inhaltlich gut kennenlernen, bei Entwicklungen am Ball bleiben und den Kontakt zu Vereinen und Bürgerschaft mit Bezug zu ihrem Referat pflegen. Sie übernehmen damit eine Scharnierfunktion zwischen Stadtrat, Bürgerschaft und Stadtverwaltung. In 30 Referaten hat das Gremium nun einzelne Stadträtinnen und Stadträte als besondere Ansprechpartner für die Stadtteile und für Themen wie Feuerwehr, Einzelhandel, Schulen oder Senioren bestellt. Abgeordnete, Bürgermeister und Fraktionsvorsitzende werden bei der Referatsverteilung nicht berücksichtigt: Referat Fraktion Stadtratsmitglied Altstadt ÖDP Keckeis, Nina Amendingen CRB Mayer, Thomas Berufsbildende Schulen Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke Aras, Çiğdem Brauchtumspflege, Heimatfeste, Musikschule, Kapellen CSU/FDP Baur, Christoph Buxach FW Pfalzer, Hans Dickenreishausen AfD Deininger, Maximilian Einzelhandel CSU/FDP Turgut, Aykut Eisenburg AfD Bergmiller, Klaus Feuerwehren und Rettungswesen FW Kolb, Jürgen Finanzen und Grundstücke CSU/FDP Ferraz-Mendes, Pedro Gesundheit und Pflege AfD Jurca, Titus Grund- und Mittelschulen mit Reichshainschule Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke Dr. Schunk, Monika Gastronomie und Hotellerie CRB Dehn, Manuel Integration Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke Reisinger, Rupert Jugend CRB Dörr, Bastian Kernstadt Ost CSU/FDP Zettler, Stephan Kernstadt West FW Heuß, Christof Kindertageseinrichtungen SPD Holzinger, Ivo Stadtgrün und Stadtklima SPD Stoll, Maximilian Kultur mit LTS und VHS CSU/FDP Rogg, Sabine Märkte und Messen SPD Spitz, Rolf Menschen mit Behinderung SPD Lachmann, Lena Mobilität und Verkehr ÖDP Karrer, Michael Senioren mit Altenpflege, Soziales CRB Fleschhut, Katrin Sport CSU/FDP Dr. Kössinger, Julia Steinheim CSU/FDP Salger, Isabella Land- und Forstwirtschaft AfD Kühn, Genovefa Volkratshofen AfD Bühler, Karl Weiterführende Schulen Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke Herb-Müller, Stefanie Stadtwerke und Energie Bündnis 90/Die Grünen/Die Linke Prof. Dr. Buchberger, Dieter
13.05.2026: Der Memminger Stadtrat ist in die Amtsperiode 2026-2032 gestartet. 15 neue Stadträtinnen und Stadträte wurden von Oberbürgermeister Jan Rothenbacher vereidigt. Zudem wählte der Stadtrat die Stellvertreter des Oberbürgermeisters: Michael Ruppert wurde zum Zweiten Bürgermeister gewählt, Petra Beer zur Dritten Bürgermeisterin. Mit einer ökumenischen Andacht in St. Johann wurde die neue Wahlperiode eingeläutet. Dekan Christoph Schieder und Stadtpfarrer Pater Joshy Palakunnel stellten das Wirken des Stadtrats unter Gottes Segen. Gemeinsam wurde auch dem getöteten 14-jährigen Jugendlichen gedacht, der vor wenigen Tagen in Memmingen gewaltsam zu Tode gekommen ist. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher dankte den Stadträtinnen und Stadträten, die das Amt neu oder zum wiederholten Mal übernehmen. „Es ist ein besonderes Ehrenamt. Es geht um Verantwortung, Engagement, um ein Zusammenbringen aller Interessen, Anliegen, Sorgen, Nöte, Erfahrungen, Wünsche und Perspektiven der Stadtgesellschaft. Es ist eine anspruchsvolle und große Aufgabe“, betonte der Oberbürgermeister. Für den Stadtrat, ein Aufsichts- und Strategiegremium, gelte es, die Arbeit des Oberbürgermeisters und der Verwaltung kritisch und konstruktiv zu begleiten. Für das Amt des Zweiten Bürgermeisters wurde nur ein Kandidat vorgeschlagen. Der Stadtrat wählte Michael Ruppert (CSU) im ersten Wahlgang. Seit 2020 ist der 58-Jährige Mitglied des Memminger Stadtrats. In der vergangenen Wahlperiode hatte er das Referat für Finanzen, Grundstücke und Einzelhandel inne. Für das Amt der Dritten Bürgermeisterin wurden Petra Beer (SPD), Dr. Monika Schunk (Grüne) und Kathrin Fleschhut (CRB) vorgeschlagen. Im ersten Wahlgang erhielt Dr. Monika Schunk 15 Stimmen, Petra Beer 13 Stimmen und Katrin Fleschhut 10 Stimmen. In einer anschließenden Stichwahl fielen 21 Stimmen auf Petra Beer und Dr. Monika Schunk erhielt 12 Stimmen. Petra Beer (64 Jahre) ist seit 2002 Mitglied des Memminger Stadtrats. Seit 2014 ist sie stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende. Von 2002-2007 war sie Referentin für Verkehr, seit 2007 Referentin für weiterführende Schulen. Petra Beer wurde 2008 in den Bezirkstag gewählt, sie ist stellvertretende Bezirkstagspräsidentin. Mit einstimmigen Beschlüssen bildete der Stadtrat Ausschüsse und entschied über deren Besetzung sowie die Besetzung von Beiräten, Beteiligungen an Zweckverbänden und sonstigen Gremien. Auch eine Geschäftsordnung wurde einstimmig verabschiedet. Zur Berechnung der Sitzverteilung in den Ausschüssen wurde, wie bereits vor 2020 verwendet, wieder das Hare-Niemeyer-Verfahren eingeführt.
28.04.2026: Memmingen wurde am vergangenen Wochenende (24.-26.4.) zum Treffpunkt für den medizinischen Nachwuchs in Bayern: Rund 35 Medizinstudierende sowie betreuende Ärztinnen und Ärzte und begleitende wissenschaftliche Mitarbeitende, kamen im Rahmen des Förderprogramms „Beste Landpartie Bayern (BeLA)“ in die Stadt. Das Netzwerktreffen wurde von der Gesundheitsregionplus Unterallgäu-Memmingen organisiert, um den Austausch unter den Studierenden zu fördern, die Region erlebbar zu machen und einen Kontakt zur lokalen Ärzteschaft sowie politischen Entscheidungsträgern zu vermitteln. Nach einer Stadtführung und einem Bowlingabend stand der Samstag ganz im Zeichen der medizinischen Weiterbildung: In praxisnahen Workshops konnten die Studierenden ihre Fähigkeiten im Ultraschall (Sonographie) erweitern. Ergänzt wurde das Programm durch interaktive Fallbesprechungen mit Ärztinnen und Ärzten aus Stadt und Landkreis, die wertvolle Einblicke in den ärztlichen Alltag ermöglichten. Ein besonderes Highlight bildete am Sonntag ein Brunch im Memminger Rathaus mit Oberbürgermeister Jan Rothenbacher, Landrat Alex Eder und dem CSU-Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek. Zudem nahmen Ärztinnen und Ärzte teil, die sich kürzlich in der Region niedergelassen haben oder perspektivisch eine Praxisabgabe planen. In entspannter Atmosphäre entstand ein offener Dialog, bei dem persönliche Einblicke, berufliche Perspektiven und konkrete Zukunftsmöglichkeiten in der Region diskutiert wurden. Memmingen und das Unterallgäu konnten sich den Studierenden als lebendige, lebenswerte und beruflich attraktive Region präsentieren. Das Programm „Beste Landpartie Bayern (BeLA)“ ist eine Initiative zur Förderung des ärztlichen Nachwuchses im ländlichen Raum. Es richtet sich an Medizinstudierende, die sich frühzeitig mit einer möglichen beruflichen Zukunft außerhalb der Ballungszentren auseinandersetzen möchten. Neben finanzieller Unterstützung bietet das Programm praxisnahe Einblicke, Mentoring sowie gezielte Vernetzungsmöglichkeiten mit regionalen Akteurinnen und Akteuren im Gesundheitswesen. Aktuell gibt es vier BeLA-Standorte in Bayern: Augsburg, Erlangen, München und Würzburg. Die Gesundheitsregionplus Unterallgäu-Memmingen ist BeLA-Region der Universität Augsburg. Für die Studierenden eröffnet BeLA wertvolle Perspektiven: Sie erhalten frühzeitig Zugang zu praktischer Erfahrung, bauen tragfähige Netzwerke auf und lernen potenzielle Arbeits- und Lebensorte intensiv kennen. Gleichzeitig profitiert die Region von diesem Engagement, indem sie sich als attraktiver Standort für junge Ärztinnen und Ärzte präsentiert und langfristig zur Sicherung der medizinischen Versorgung beiträgt.