20.07.2026: Mit großer Anerkennung und aufrichtiger Dankbarkeit verabschiedete Oberbürgermeister Jan Rothenbacher den langjährigen Schulleiter der städtischen Sebastian-Lotzer-Realschule, Harald Rehklau. Das Stadtoberhaupt würdigte Rehklaus herausragendes Wirken mit einem handkolorierten Schickler-Stich als persönliches Abschiedsgeschenk. „Nach 17 Jahren als Schulleiter haben Sie Ihre Schule nicht nur geführt, sondern nachhaltig geprägt: mit großem Engagement, Weitblick und täglich spürbarer Leidenschaft. Auch in herausfordernden Zeiten bewahrten Sie einen klaren Kopf und fanden stets zukunftsfähige und intelligente Lösungen. Für alles, was Sie für diese Schule getan haben, danke ich Ihnen von Herzen und wünsche Ihnen für Ihren neuen Lebensabschnitt alles erdenklich Gute“, würdigte Rothenbacher. 35 Jahre war Harald Rehklau für die Schulfamilie tätig. Zunächst als Realschullehrer, ab 2006 dann auch in der Schulleitung. Besonders prägend war seine Mitwirkung an der Planung des neuen Schulgebäudes und der damit verbundenen Ausstattung. Aus der räumlichen Not heraus führte er das Lehrerraumprinzip ein, das sich bis heute bewährt und den Schulalltag entscheidend beeinflusst hat. Mit seinem Lehrerteam war der Umgang stets kollegial und auch zu den Schülerinnen und Schülern hatte er immer einen guten Draht und ließ auch mal Fünf gerade sein. Wer ihn erlebte, begegnete einem Schulleiter, der nicht nur organisierte und entschied, sondern auch vorlebte. Als leidenschaftlicher Sportler vermittelte er die Werte Anstrengungsbereitschaft, Fairness und Kooperation, die er in seine Arbeit einbrachte und an die Schulgemeinschaft weitergab. „Jeden Tag bin ich mit Freude zur Arbeit gekommen. Natürlich gab es auch teilweise aufregende Jahre. Doch die vertrauensvolle Zusammenarbeit, der offene Austausch und das gemeinsame Ringen um die bestmöglichen Lösungen für unsere Schülerinnen und Schüler und die Schule mit meinem Kollegium waren für mich stets eine große Bereicherung. Auch der Stadt gilt mein aufrichtiger Dank als unserer Arbeitgeberin. Die verlässliche Unterstützung, das entgegengebrachte Vertrauen und das konstruktive Miteinander haben maßgeblich dazu beigetragen, die Schule weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen“, resümierte Harald Rehklau bei seinem Abschied im Rathaus. Gleichzeitig mit der Verabschiedung fand die Amtseinführung von Heiko Nißl statt. „Mit Heiko Nißl haben wir als Nachfolger jemanden gewonnen, der das Haus und die Abläufe hervorragend kennt. Darüber freuen wir uns sehr und wünschen für den Start in der neuen Funktion alles Gute und viel Erfolg für die kommenden Herausforderungen“, hieß Rothenbacher Heiko Nißl im neuen Amt willkommen. Nißl übernimmt die Nachfolge offiziell ab 01. August 2026. Der gebürtige Memminger studierte Germanistik und Sport auf Lehramt und trat anschließend im September 1998 seinen Dienst als Lehrer an der städtischen Realschule in Memmingen an. „Ich freue mich auf die kommenden Aufgaben. Besonders die Veränderung durch die zunehmende Digitalisierung und Nutzung von KI wird spannend werden.“
12.04.2021: Liebe Familien und liebe KiTas, die Waldstation am Madlenerberg steht eigens für unsere KiTas in Memmingen zur Verfügung. Dort haben Sie einen Raum und vor allem ein Gelände, auf dem sie Waldpädagogik auf ganz besondere Weise gestalten können. Unsere Waldstation muss derzeit jedoch saniert werden: Aufgrund eines Feuchtschadens muss im Innenraum ein großer Teil des Bodens saniert werden (s.a. Bild): Dazu wird durch unser Hochbauamt der Unterbau ausgetauscht, eine Feuchtigkeitssperre eingebaut und das Außengelände angepasst. Auch ein eigener Zufahrtsweg musste dazu für die Bauarbeiten angelegt werden. Deshalb kann die Waldstation derzeit nicht genutzt werden. Wir hoffen, dass die Arbeiten Ende Mai/Anfang Juni beendet sein werden, damit die KiTas wieder ohne Einschränkungen die Waldstation nutzen können. Wir freuen uns darauf, dass sie das Gelände dann wieder wie gewohnt nutzen: Denn gerade eine nachhaltige Umweltbildung ist uns wichtig. Für Reservierungen der Waldstation wenden Sie sich gerne ans KiTa-Amt. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
19.04.2024: Liebe KiTa-Kolleginnen und Kollegen in den kommunal verwalteten KiTas, wir werden die Betriebsträgerschaft bei unseren KiTas zum 01.01.2025 vereinheitlichen. Diesen Grundsatzbeschluss hat der Finanzausschuss des Stadtrates nun gefasst. Wahrscheinlich wird man das im ersten Moment nicht gleich merken, weil alle diese KiTas schon immer aus einer Hand durch das KiTa-Amt verwaltet wurden. Für die Eltern ändert sich praktisch nichts. Nur die internen Strukturen werden einfacher: Es wird nun alles über eine gemeinsame Trägerschaft der Stadt Memmingen rechtlich abgewickelt und nicht über die mm-Unterhospitalstiftung und die mm-Stadt-Trägerschaft parallel: Also einfachere Arbeitsvertragsgestaltung für die Mitarbeitenden bei Bewahrung des Bestandes und weniger interne Verrechnungen. Das ist uns beides wichtig. Mit diesem Beschluss haben wir jetzt gut Zeit bis zum Jahreswechsel, die internen Abläufe umzustellen und für die Mitarbeitenden anzupassen. Zu Fragen dazu stehen das Personalamt, die Personalvertretung und das KiTa-Amt zur Verfügung. Auch wird des dazu noch eine eigene Personalversammlung geben und Sie bekommen dann noch eine persönliche Info. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
12.02.2022: Im Seniorenzentrum Bürgerstift wird in den kommenden Monaten ein spannendes neues Projekt gestartet: Eine Kindergartengruppe zieht in die Alten- und Pflegeeinrichtung an der Frauenkirche ein. Die neue Gruppe ist eine Außenstelle des Stadtweiherkindergartens und wird pädagogisch einen Schwerpunkt auf die Begegnung von Jung und Alt setzen. „Mit dem Kindergarten im Bürgerstift kommen die Generationen näher zusammen. Ich freue mich über die Planung und bin gespannt, was daraus alles wachsen wird“, betont Oberbürgermeister Manfred Schilder. Die Idee dazu kam im Team des Bürgerstifts auf. „Bei Besuchen von Kindern in unserem Haus haben wir immer wieder festgestellt, wie positiv unsere Bewohnerinnen und Bewohner auf die Kleinen reagieren. Kinder zaubern ein Lächeln ins Gesicht der Seniorinnen und Senioren“, erklärt Martin Mayer, Leiter des Bürgerstifts. Beim Amt für Kindertageseinrichtungen wurde der Vorschlag interessiert aufgenommen und weiterentwickelt. Das pädagogische Konzept sieht Ziele vor wie „Toleranz und Rücksichtnahme gewinnen“, „Kulturgut erhalten und weitergeben“, „Sensibilität füreinander fördern und Berührungsängste abbauen“ oder „das Gefühl erhalten, für jemand wichtig zu sein.“ Möglich ist Vieles, wie gemeinsam gärtnern, singen oder backen. „Dabei achten wir schon bei den Rahmenbedingungen darauf, dass das Projekt gute Voraussetzungen hat und mögliche Schwierigkeiten vermieden werden: Beginnend von einem eigenen Eingang für die Kindergartengruppe bis zur Belegung der Gruppe vor allem mit etwas älteren Kindergartenkindern“, betont Bernhard Hölzle, Leiter des Amts für Kindertageseinrichtungen. Bei pandemiebedingt erhöhten Infekti¬onsschutzregeln kann die Kindergartengruppe auch komplett separat und für Jung und Alt sicher betrieben werden. „Hier bauen wir auf die gute Zusammenarbeit mit der Hausleitung und der Bewohnervertretung des Bürgerstiftes: Wir sind froh, dass wir von dort so aktiv unterstützt und eingeladen wurden, dieses Projekt gemeinsam anzugehen“, erklärt Hölzle. Für die Beschäftigten des Bürgerstifts bietet sich die Chance, das eigene Kind direkt an der Arbeitsstelle betreut zu wissen. Dies könnte sich zu einem wichtigen Plus für das Bürgerstift entwickeln, wenn dringend gesuchtes Pflegepersonal die möglichen Einrichtungen bei der Wahl der geeigneten Arbeitsstelle miteinander vergleicht. Die Kindergartengruppe wird in Räumlichkeiten im Untergeschoss des Bürgerstifts ziehen, die bislang für einen Gymnastikraum gedient haben und nur wenig genutzt wurden. 104m² stehen dort für einen Gruppenraum und einen Nebenraum zur Verfügung. Die neue Gruppe bietet bis zu 15 Kindern Platz. Damit kommt die Einrichtung der neuen Gruppe dem aktuell bestehenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder entgegen und bietet Eltern eine neue Möglichkeit, einen Kindergartenplatz für ihre Kind zu erhalten. Die neue Kindergartengruppe im Bürgerstift (Gebäude Nord) mit dem Konzept „Mehrere Generationen unter einem Dach“ soll im Frühjahr/Frühsommer 2022 starten. Die Betreuungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils von 7:30 Uhr bis 15 Uhr. Interessierte Familien können sich an das Amt für Kindertageseinrichtungen unter kita(at)memmingen.de wenden. Quelle: Pressestelle der Stadt Memmingen
21.12.2021: Im Seniorenzentrum Bürgerstift wird in den kommenden Monaten ein spannendes neues Projekt gestartet: Eine Kindergartengruppe zieht in die Alten- und Pflegeeinrichtung an der Frauenkirche ein. Die neue Gruppe ist eine Außenstelle des Stadtweiherkindergartens und wird pädagogisch einen Schwerpunkt auf die Begegnung von Jung und Alt setzen. „Mit dem Kindergarten im Bürgerstift kommen die Generationen näher zusammen. Ich freue mich über die Planung und bin gespannt, was daraus alles wachsen wird“, betont Oberbürgermeister Manfred Schilder. Die Idee dazu kam im Team des Bürgerstifts auf. „Bei Besuchen von Kindern in unserem Haus haben wir immer wieder festgestellt, wie positiv unsere Bewohnerinnen und Bewohner auf die Kleinen reagieren. Kinder zaubern ein Lächeln ins Gesicht der Seniorinnen und Senioren“, erklärt Martin Mayer, Leiter des Bürgerstifts. Beim Amt für Kindertageseinrichtungen wurde der Vorschlag interessiert aufgenommen und weiterentwickelt. Das pädagogische Konzept sieht Ziele vor wie „Toleranz und Rücksichtnahme gewinnen“, „Kulturgut erhalten und weitergeben“, „Sensibilität füreinander fördern und Berührungsängste abbauen“ oder „das Gefühl erhalten, für jemand wichtig zu sein.“ Möglich ist Vieles, wie gemeinsam gärtnern, singen oder backen. „Dabei achten wir schon bei den Rahmenbedingungen darauf, dass das Projekt gute Voraussetzungen hat und mögliche Schwierigkeiten vermieden werden: Beginnend von einem eigenen Eingang für die Kindergartengruppe bis zur Belegung der Gruppe vor allem mit etwas älteren Kindergartenkindern“, betont Bernhard Hölzle, Leiter des Amts für Kindertageseinrichtungen. Bei pandemiebedingt erhöhten Infekti¬onsschutzregeln kann die Kindergartengruppe auch komplett separat und für Jung und Alt sicher betrieben werden. „Hier bauen wir auf die gute Zusammenarbeit mit der Hausleitung und der Bewohnervertretung des Bürgerstiftes: Wir sind froh, dass wir von dort so aktiv unterstützt und eingeladen wurden, dieses Projekt gemeinsam anzugehen“, erklärt Hölzle. Für die Beschäftigten des Bürgerstifts bietet sich die Chance, das eigene Kind direkt an der Arbeitsstelle betreut zu wissen. Dies könnte sich zu einem wichtigen Plus für das Bürgerstift entwickeln, wenn dringend gesuchtes Pflegepersonal die möglichen Einrichtungen bei der Wahl der geeigneten Arbeitsstelle miteinander vergleicht. Die Kindergartengruppe wird in Räumlichkeiten im Untergeschoss des Bürgerstifts ziehen, die bislang für einen Gymnastikraum gedient haben und nur wenig genutzt wurden. 104m² stehen dort für einen Gruppenraum und einen Nebenraum zur Verfügung. Die neue Gruppe bietet bis zu 15 Kindern Platz. Damit kommt die Einrichtung der neuen Gruppe dem aktuell bestehenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder entgegen und bietet Eltern eine neue Möglichkeit, einen Kindergartenplatz für ihre Kind zu erhalten. Die neue Kindergartengruppe im Bürgerstift (Gebäude Nord) mit dem Konzept „Mehrere Generationen unter einem Dach“ soll im Frühjahr/Frühsommer 2022 starten. Die Betreuungszeiten sind von Montag bis Freitag jeweils von 7:30 Uhr bis 15 Uhr. Interessierte Familien können sich an das Amt für Kindertageseinrichtungen unter kita(at)memmingen.de wenden. Quelle: Pressestelle der Stadt Memmingen
16.12.2019: Als Kind hatte Dennis Klein Angst vor Menschen mit Behinderung - weil er keine kannte. Begegnungen ändern das. Auf einer Weltreise durch 23 Nationen mit 19 verschiedenen Sprachen versucht Filmemacher und Lehrer Dennis Klein Antworten zu finden auf die schwierigen Fragen: Wer sind wir füreinander? Was macht uns zu Menschen? Und: Warum behandeln wir uns unterschiedlich? Aus einer zunächst geplanten kleinen YouTube-Reprotage wurde ein beeindruckender Film voller besonderer Begegnungen, bei der man auch als Zuschauer immer wieder gezwungen wird, persönliche Wertevorstellungen zu hinterfragen. In rund 100 Kinos deutschlandweit wurde der Film am 03. Dezember gezeigt mit dem Ziel, Barrieren auszugleichen und Begegnung zu ermöglichen. Nach dem Film ergriffen Katharina Sinz, Geschäftsführerin der Lebenshilfe Memmingen/Unterallgäu e.V. sowie Anna Birk als kommunale Behindertenbeauftragte im Rahmen einer Publikumsdiskussion das Wort und betonten die Wichtigkeit der Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung zur Thematik Behinderung. Auf Nachfrage aus dem Publikum hin zur Barrierefreiheit des Cineplex Memmingen berichtet Mitarbeiter Johannes Gersberger, dass zwar nicht alle Kinosäle barrierefrei erreichbar sind, aber nach Anmeldung jeder Film auf Wunsch in einen Saal im Erdgeschoss verlegt werde.
08.05.2020: Die Erfahrung zeigt, dass Paare, die heiraten, oft intensiv mit Hochzeitsvorbereitungen wie Tischschmuck, Blumen, Kleidung etc. befasst sind, jedoch nicht genügend mit notwendigen rechtlichen und finanziellen Fragen rund um Ehe und Partnerschaft. Fragen, wie z.B. ein fairer finanzieller Ausgleich vereinbart wird, wenn einer der Ehepartner zu Gunsten von familiären Aufgaben beruflich zurücksteckt, bleiben oft außen vor. Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat eine neue Broschüre herausgegeben, die mit vielen Fallbeispielen aus der Praxis die rechtlichen Regelungen und Folgen anschaulich und vor dem Hintergrund der jeweiligen Paarkonstellation erklärt. Handelt es sich um eine Zuverdienstehe, eine Einverdienstehe, eine Doppelverdienstehe, eine zweite/ späte Ehe, unverheiratete Partnerschaften mit und ohne Kinder, eine eingetragenen Lebenspartnerschaft, einen Ehe mit Auslandsbeteiligung? Hat einer der Eheleute ein eigenes Unternehmen oder ein Erbe? Je nach Konstellation ist es wichtig, unterschiedliche Regelungen und Vereinbarungen zu treffen. Erhältlich ist die Broschüre im Gleichstellungsbüro der Stadt Memmingen. Kontakt: Claudia Fuchs, Rathaus, Marktplatz 1, 87700 Memmingen, Tel. 08331 / 850260 oder E-Mail: gleichstellungsbeauftragte@memmingen.de
28.03.2025: Mia Raben las einfühlsam und berührend aus ihrem Werk, wobei es ihr gelang, die verschiedenen Charaktere des Buches allein durch ihre Sprechweise lebendig und authentisch wirken zu lassen. Besonders beeindruckend war ihr gekonnter Wechsel zwischen Polnisch, Deutsch-Polnisch und dem charakteristisch Hamburgischen, der ihre eigenen biografischen Wurzeln widerspiegelte. Der Roman "Unter Dojczen" schenkt osteuropäischen Pflegekräften eine Stimme und erzählt am Beispiel der polnischen Pflegerin Jola und der Hamburgerin Uschi von den Erfahrungen und Herausforderungen der Arbeitsmigration. Raben gelang es, die komplexen deutsch-polnischen Verhältnisse facettenreich und nuanciert darzustellen, ohne dabei in Schwarzmalerei zu verfallen. Nach der Lesung beantwortete die Autorin Fragen aus dem begeisterten Publikum. Ein anwesender Buchhändler hatte einen Büchertisch aufgebaut, an dem Rabens Werke reißenden Absatz fanden. Die Autorin signierte die Bücher mit einer persönlichen Note. Die Veranstaltung bot nicht nur literarischen Genuss, sondern regte auch zum Nachdenken über ein solidarisches Europa in Zeiten politischer Unsicherheiten an. Mia Rabens einfühlsame Darstellung der Charaktere und ihre authentische Lesung trugen maßgeblich zum Erfolg des Abends bei. Der Roman kann in der Stadtbibliothek entliehen werden. Unter Dojczen Autorin Mia Raben Roman Kjona Verlag ISBN: 978-3-910372-27-6
21.06.2021: Der Kindergarten Stadtweiherstraße hat den Herzwerker-Preis das bayerischen Sozialministeriums verliehen erhalten. Die Sozialministerin Carolina Trautner zeichnete heute im Schloß Nymphenburg in München stellvertretend für das ganze Team die Leitung Isabelle Stein und die Erzieherinnen Evelin Kaiser und Hildegard Richter aus. Mit der Auszeichnung ist auch ein Preisgeld von 2000 EUR verbunden, das die KiTa in die pädagogische Qualität und vor allem weiter in gute Rahmenbedingungen für das Team investieren will. Die Aktion Herzwerker des Sozialministeriums will im Rahmen einer Imagekampagne unter dem Motto „Große Talente für kleine Herzen“ Interesse für Berufe in den KiTas wecken. Dazu waren die KiTas in ganz Bayern eingeladen, Imagefilme über ihre Arbeit einzusenden. Hier hat unser Kindergarten den Regierungsbezirk Schwaben als bester Film gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Den Film findet Ihr auf unserem Instagram-Account . Schaut dort doch einmal vorbei und teilt gerne das Video: Wir freuen uns immer über Verstärkung aller KiTa-Teams und über Interesse an einem KiTa-Beruf. Amt für Kindertageseinrichtungen Foto: STMAS/Göttert; v.l. Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll (IFP - Institut für Frühpädagogik), Hildegard Richter, Evelin Kaiser und Isabelle Stein (KiGa Stadtweiherstraße) und Sozialministerin Carolina Trautner
29.04.2026: Der Memminger Stadtrat hat den nächsten entscheidenden Schritt für die zukünftige Wärmeversorgung der Stadt beschlossen: Mit lediglich zwei Gegenstimmen wurden die Stadtwerke Memmingen damit beauftragt, das Vertragswerk auf Grundlage eines erarbeiteten Letter of Intent (LOI) zu finalisieren. Ziel ist die Unterzeichnung der Verträge im vierten Quartal 2026. Bereits im Januar 2024 hatte der Stadtrat die Stadtwerke beauftragt, die Gründung einer kommunal geprägten Wärmegesellschaft zu prüfen, geeignete Partner zu identifizieren und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu erarbeiten. In der Folge wurde ein interner Arbeitskreis eingerichtet, bestehend aus dem Oberbürgermeister, Vertreterinnen und Vertretern des Werkausschusses und der Stadtwerke sowie externen Beratern. Dieser Arbeitsprozess mündete nun in den vorliegenden LOI, der die Grundlage für die weitere Umsetzung bildet. Der LOI sieht vor, zum 1. Januar 2027 eine gemeinsame Wärmegesellschaft in Rechtsform einer GmbH & Co. KG mit Sitz in Memmingen zu gründen. Der finale Name der Wärmegesellschaft wird im weiteren Prozess gemeinsam mit allen Vertragspartnern abgestimmt und festgelegt. Die neue Gesellschaft soll aus der bestehenden Fernwärme Memmingen GmbH & Co. KG hervorgehen. Die Stadt Memmingen wird mit 51 Prozent Mehrheitsgesellschafterin, während die E-CON AG 49 Prozent der Anteile hält. Zu den zentralen Inhalten des LOI zählen neben der Mehrheitsbeteiligung der Stadt ein anteiliger Kaufpreis von 2,295 Millionen Euro zuzüglich des anteiligen handelsrechtlichen Eigenkapitals sowie die anteilige Absicherung von 51 Prozent der Verbindlichkeiten durch die Stadt beziehungsweise die Stadtwerke. Die Gesellschaft wird von einer technischen und einer kaufmännischen Geschäftsführung geleitet. Der Aufsichtsrat wird paritätisch mit sechs Personen besetzt, wobei bei Stimmengleichheit der Oberbürgermeister den Ausschlag gibt. Inhaltlich setzt die neue Wärmegesellschaft klare Schwerpunkte auf die Transformation der Energieversorgung. Vorgesehen ist ein beschleunigter Ausstieg aus der Erdgasversorgung bis spätestens 2050. Zur Kompensation zahlt die Gesellschaft über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt zwei Millionen Euro an die Stadtwerke. Gleichzeitig wird das Geschäftsfeld deutlich erweitert, unter anderem um Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur. Das Wärmenetz Süd wird anteilig erworben. Hingegen ist das Wärmenetz Nord zunächst von der neuen Gesellschaft ausgenommen. Im LOI ist allerdings festgehalten, dass das Wärmenetz Nord langfristig in die gemeinsame Wärmegesellschaft hineinwächst. Zielszenario ist ein großes Memminger Wärmenetz, damit nicht mehr zwischen Nord und Süd unterschieden werden muss. Das Wärmenetz wird wachsen und auch strukturell perspektivisch einen Zusammenschluss finden. Weiterhin steht im LOI, dass zwei Vollzeitkräfte die Gesellschaft führen sollen. Zum einen ein Geschäftsführer mit technischem Hintergrund, für den die E-CON AG das Vorschlagsrecht hat, zum anderen ein kaufmännischer Geschäftsführer, der von der Stadt bestellt wird. Zudem wird die Stadt einen bereits eingereichten Förderantrag zur Nutzung von Tiefengeothermie zurückziehen und stattdessen die Antragstellung durch die E-CON AG unterstützen. Für den Fall eines Ausstiegs der E-CON oder einer Liquidation der Gesellschaft fällt das Erlaubnisfeld an die Stadt zurück. Die geplanten Gesamtinvestitionen bis Ende 2026 belaufen sich auf rund 26,25 Millionen Euro, wobei Fördermittel sowie Baukostenzuschüsse bereits berücksichtigt sind. Einschließlich der bisherigen Entwicklungs- und Planungsleistungen ergibt sich ein prognostizierter Gesamtwert von etwa 30,75 Millionen Euro netto. Die Finanzierung erfolgt über eine Kombination aus Eigenmitteln und Darlehen, wobei die Stadt beziehungsweise die Stadtwerke künftig 51 Prozent der Darlehen absichern. Mit dem aktuellen Beschluss stellt der Stadtrat die Weichen für eine langfristig sichere, nachhaltige und stärker kommunal geprägte Wärmeversorgung in Memmingen.