21.04.2026: Die Stadt Memmingen erweitert ihr digitales Informationsangebot für Zugewanderte und stellt mit dem Welcome Hub ab sofort eine zentrale Informationsplattform auf der städtischen Homepage zur Verfügung. Mit dem Welcome Hub bündelt die Stadt Memmingen wichtige lokale Informationen für Zugewanderte sowie für Fachstellen und Ehrenamtliche in einem leicht verständlichen Online-Angebot. Ziel ist es, aktuelle und verlässliche Inhalte zu relevanten Themen des Alltags übersichtlich bereitzustellen und den Zugang zu Informationen zu erleichtern. Das Angebot ist bereits online und wird schrittweise weiter ausgebaut. Der Welcome Hub ist derzeit in deutscher Sprache sowie in Einfacher Sprache verfügbar. Zusätzlich sind über zehn Sprachen verfügbar, weitere Sprachen werden im Laufe des Jahres ergänzt. Die Übersetzungen sowie die Inhalte in Einfacher Sprache werden mit Unterstützung einer KI automatisiert erstellt und fortlaufend überprüft und ergänzt. Im Zuge der Umstellung wird die bisher von der Stadt Memmingen genutzte Plattform Integreat nicht weitergeführt. Die dort bereitgestellten Inhalte wurden in das neue Angebot auf der städtischen Homepage überführt. Lukas Krupinski, Integrationsbeauftragter der Stadt: „Wir sind im engen Austausch mit den Organisationen und Fachstellen, die Integreat genutzt haben und wollen sie ermutigen, nun den Welcome Hub in Ihrer Arbeit zu berücksichtigen. Das erweiterte Angebot soll noch mehr Ratsuchenden weiterhelfen.“ Zur Willkommenswebsite
28.07.2026: Die Auswirkungen des Klimawandels auf Memmingen beschäftigte in der jüngsten Sitzung auch den Memminger Stadtrat. Marcus Geske, Leiter der Stadtwerke Memmingen, informierte über die Trinkwasserversorgung und die Entwicklung des Grundwasserstandes. Dabei betonte er, dass die aktuell beobachteten niedrigen Grundwasserstände keine Einschränkungen für die Trinkwasserversorgung erwarten lassen, zugleich aber Anlass für eine verstärkte Beobachtung und fachliche Prüfung der Versorgungssicherheit geben. In seinem Bericht ging Geske zunächst auf die Grundwassersituation und die Wassergewinnung ein. Das Rohwasser für die öffentliche Trinkwasserversorgung wird aus zwei südlich von Benningen gelegenen Trinkwasserbrunnen gewonnen. Das Wassereinzugsgebiet erstreckt sich von Süden kommend entlang des Memminger Trockentals und gilt als sehr ergiebig. Der Grundwasserpegel unterliegt jahreszeitlichen Schwankungen und ist direkt abhängig von in diesem Gebiet fallenden Niederschlägen. Die Aufzeichnungen der Ruhewasserpegel beider Brunnen seit 2010 zeigen, dass zunehmende Ausbleiben der typischen Verläufe der Jahreszeiten. So gab es in den Jahren 2019, 2023 und 2026 Niedrigwasserperioden, im Juni 2024 dafür Hochwasser. Derzeit ist ein bisher historische Niedrigpegel erreicht. Allerdings lässt sich ebenfalls erkennen, dass innerhalb kurzer Zeit die Fähigkeit zur Regeneration besteht, sollte es zu mehrtägigen Niederschlägen kommen. Auf die Förderleistung der beiden Brunnen und die Versorgungssituation der Stadt hat der niedrige Pegelstand in absehbarer Zeit keine Auswirkungen. Diese Auffassung wird vom Wasserwirtschaftsamt Kempten und vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Woringer Gruppe geteilt. Die Ausbautiefe beider Brunnen beträgt rd. 18 m, die Ansaugöffnungen der jeweils 3 verbauten Unterwasserpumpen befinden sich zwischen 13 und 14 m unterhalb des Brunnenkopfdeckels. Das bedeutet, dass selbst bei einem theoretisch und gleichbleibend fallenden Grundwasserpegel über nochmals weitere zwei Jahre die Pumpen ausreichend mit Wasser angeströmt werden. Diese Pegelentwicklung ist nach fachlicher Einschätzung des Wasserwirtschaftsamtes Kempten (WWA) nicht realistisch, da das Memminger Trockental durch mehrere unterirdische Zuströme gespeist wird. Die geringe Wassermenge im Benninger Ried und im Stadtbach, zwei höhergelegene Austrittsstellen, sind bedingt durch die fallenden Pegelstände. Zum Schluss zog Geske ein Fazit und erklärte das weitere Vorgehen. So zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels auch in unserer Region durch atypische Niederschlagsmuster mit länger anhaltenden Trockenperioden und vermehrten Starkniederschlägen. Letztere wirken in der Regel aber nicht grundwasserneubildend. Die Erfahrungen der letzten Zeit zeigen, dass das Grundwasserdargebot weder qualitativ noch quantitativ „unantastbar“ ist. Eine akute Risiko- oder Gefährdungslage ist indes derzeit und selbst bei gleichbleibend fallendem Grundwasserpegel mittelfristig nicht zu befürchten. Unabhängig davon gilt es, die weitere Entwicklung des Grundwasserstands aufmerksam zu beobachten. Ein fachlicher Austausch mit dem Wasserwirtschaftsamt Kempten fand erstmalig bereits am 7.7.26 statt, um eine belastbare Redundanz für die Brunnen sowie entsprechende Entlastungs- und Ausweichszenarien zu prüfen.
19.04.2021: Hier in Memmingen haben wir die kleine Ausstellung zum Internationalen Frauentag im März 2021 gezeigt und die Innenstadt damit belebt und ein sehr positives Echo erhalten. Die Ausstellung kostet 200 € für 2 Wochen, jede weitere Woche 50,00 € plus 1x Versand von ca. 50 €. Versand über DHL, die größte Versandgröße von DHL nutzen, 3 Pakete bis max. 31,5 kg pro Paket (Maximalgröße bis 120 x 60 x 60 cm) 16,49 EUR - mal 3 = 49,47 EUR, also die ganze Ausstellung kann (in 3 Teilen) für insgesamt 50 EUR verschickt werden. Der Versand geht meist von einem Tag auf den anderen. Link zur großen Wanderausstellung: https://frauen.memmingen.de/aktuell/singlenews-mm-frauen/news/detail/News/wanderausstellung-alles-unter-einen-hut-mit-verleihinformationen.html Kontakt für den Verleih beider Ausstellungen: WINKLER KULTUR Ursula Winkler Bodmanstraße 10 87435 Kempten (Allgäu) urs_winkler(at)web.de Tel: 0160 5020900 www.winklerkultur.wordpress.com
01.03.2022: Liebe Erziehungsberechtigte, die schrecklichen Entwicklungen in der Ukraine bestürzen und verunsichern nicht nur die Erwachsenen. Auch Kinder sind davon betroffen und werden, wenn auch unbeabsichtigt, mit diesen Informationen und Bildern konfrontiert, etwa über Gespräche von Erwachsenen im Umfeld, Nachrichten oder Social-Media-Kanäle. Vor allem für Kinder kann es sehr schwierig sein, diese Informationen zu verarbeiten. Diese Sorgen und Ängste müssen wir ernst nehmen. Bessonders wichtig ist dabei, dass Sie als Erwachsene ruhig und gefasst bleiben, wenn Sie Ihren Kindern bzw. den Kindern ihrer Einrichtung von den dramatischen Entwicklungen in der Ukraine und der Welt erzählen. Denn elterliche Angst verstärkt die kindliche Verunsicherung. In dem beigefügten Newsletter des Sozialministeriums finden Sie weitere Infos, wie Sie mit der Situation umgehen können. Sprechen Sie gerne auch unsere KiTas an, wenn Sie feststellen, dass Ihre Kinder gerade besonders belastet sind. Weiter dürfen wir darauf hinweisen, dass die Stadt Memmingen ein Spendenkonto „Memmingen hilft“ und einen Krisenstab eingerichtet hat, um die Bürgerinnen und Bürger unsere ukrainische Partnerstadt Tschernihiw mit Hilfslieferung zu unterstützen. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
16.05.2022: Liebe Eltern und KiTa-Mitarbeitende, die Johanniter Unfall-Hilfe, die auch zwei KiTas in Memmingen betreibt, lädt Sie zu einem Info-Abend am 17. Mai in das Kreuzherren-Cafe ein. In diesen für die Erziehung von Kindern herausfordernden Zeiten ist ein gemeinsamer Austausch von Eltern, KiTa-Mitarbeitenden und Fachdiensten wichtig. Alle weitere Infos finden Sie in der Anlage. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
27.08.2024: Bisher konnten Interessierte die Lauschtour in deutscher und englischer Sprache herunterladen. Neu hinzugekommen ist eine audiodeskriptive Version für Menschen mit Seheinschränkungen. Diese speziellen Audiobeschreibungen ermöglichen diesen Personen, sich dank präziser Schilderung von Gebäuden, Landschaften und Kunstwerken eine bessere Vorstellung zu machen. Für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen bietet die App zu jeder Station der Tour die gesprochenen Texte zum Nachlesen an. Diese Anpassung stellt sicher, dass auch Personen mit dieser Einschränkung die Tour vollständig erfassen können. Zusätzlich wurde eine Version in leichter Sprache entwickelt. Diese präsentiert die Informationen einfacher verständlich, in kurzen, prägnanten Sätzen. Die barrierefreien Versionen der Memminger Lauschtour sind ab sofort in der Lauschtour App verfügbar. Für weitere Informationen und Zugang zu den neuen Funktionen besuchen Sie tourismus-memmingen.de oder kontaktieren Sie die Tourist Information Memmingen. Über die Memminger Lauschtour: Die Memminger Lauschtour bietet Besuchenden eine einzigartige Möglichkeit, die Stadt entlang des roten Weges zu erkunden. Sie führt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Memmingens und startet am Memminger Marktplatz.
30.03.2026: Memmingen geht in der Tourismuskommunikation bewusst einen neuen Weg: Mit einem neuen Reisemagazin ersetzt die Stadt ihre bisherige touristische Imagebroschüre – und setzt dabei konsequent auf Geschichten, Stimmungen und echte Erlebnisse statt nur auf klassische Sehenswürdigkeiten. „Klassische Broschüren zeigen, was es gibt. Wir wollten zeigen, wie es sich anfühlt, hier zu sein“, sagt Tourismusamtsleiterin Joy Neugebauer. „Memmingen ist kein Ort, den man abhakt – sondern einer, den man erlebt.“ Das Magazin ist ab sofort online verfügbar und liegt ab dem 20. April in der Tourist Information sowie in Hotels aus. Insgesamt werden 3.000 Exemplare gedruckt, die auch auf Tourismusmessen sowie per Infopost an interessierte Gäste verteilt werden. Vom Sehenswürdigen zum Spürbaren Der neue Ansatz ist kein Zufall, sondern eine Reaktion auf ein verändertes Reiseverhalten: Gäste suchen heute nicht nur nach perfekten Fotomotiven – sondern nach echten Momenten, Begegnungen und Atmosphäre. Genau das erzählt das Magazin auf 32 Seiten: nicht in Listen, sondern in Geschichten. • Ein Rollstuhlfahrer erkundet die Altstadt und testet ihre Zugänglichkeit • Memminger Familien zeigen ihre persönlichen Lieblingsorte • Historische Freiheitsrechte werden neu erzählt • Kuriose Anekdoten und überraschende Perspektiven eröffnen einen anderen Blick auf die Stadt Auch die großen Momente fehlen nicht – aber sie sind anders erzählt: Wenn beim Fischertag früh morgens eine ganze Stadt den Atem anhält oder beim Kinderfest Generationen gemeinsam feiern, geht es nicht um Programmpunkte, sondern um das Gefühl, Teil davon zu sein. Eine Stadt, die entdeckt werden will Das Magazin versteht Memmingen nicht als museal inszenierte Kulisse, sondern als lebendigen Ort: eine Stadt voller Geschichte und überraschenden Momenten. Oder, wie Oberbürgermeister Jan Rothenbacher im Vorwort zum Magazin sagt: „Manche Städte wollen beeindrucken. Memmingen möchte entdeckt werden.“ Das Magazin richtet sich bewusst an Gäste, die mehr suchen als einen klassischen Städtetrip – und gleichzeitig auch an Memminger selbst, die ihren Besuchern ihre Stadt näherbringen möchten. „Viele erleben Memmingen erst auf den zweiten Blick“, so Neugebauer. „Genau dazu wollen wir einladen.“ Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt sich bereits in den Zahlen: Die Zahl der Übernachtungen aus der Schweiz ist im vergangenen Jahr um 37 Prozent gestiegen – ein Markt, den Memmingen im letzten Jahr gezielt mit PR-Geschichten dieser Art angesprochen hat. Jetzt entdecken Das Magazin ist online abrufbar unter: Memmingen Tourismus: Prospektbestellung Die gedruckte Ausgabe liegt ab dem 20. April in der Tourist Information aus oder kann ab dann Online bestellt werden. Eine englische Version ist bereits in Planung. Tourist Information Marktplatz 3; 87700 Memmingen, Tel: (08331) 850-1572 info@memmingen.de
13.05.2026: Europa mitten in Memmingen erleben – dazu luden das Europabüro der Stadt Memmingen und die Europa-Union Kreisverband Memmingen, sowie Schülerinnen und Schüler des Bernhard-Strigel- und des Vöhlin-Gymnasiums zu einem Bürgerdialog auf den Marktplatz ein. Unter dem Motto „Memmingen in Europa“ verwandelte sich das Herz der Stadt am Europatag in einen lebendigen Treffpunkt für Austausch, Information und europäische Begegnung. Am Donnerstagnachmittag nutzten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich über Europa, die Europäische Union und internationale Zusammenarbeit zu informieren. Die Veranstaltung bot dabei nicht nur informative Gespräche, sondern auch ein abwechslungsreiches und gastfreundliches Rahmenprogramm. Besonders die Schülerinnen und Schüler der beiden Gymnasien engagierten sich mit großem Einsatz und machten Europa für die Besucherinnen und Besucher erlebbar. von Patisserie über ein Glücksrad, Europaquiz und einen ansprechenden Zeitstrahl zur Europäischen Gesichte. Parallel dazu informierte die Europa-Union, KV Memmingen und das Europabüro die Passanten mit Broschüren, Flyern und kreativen Give-aways über europäische Themen und Projekte. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten zudem landestypische Köstlichkeiten aus verschiedenen europäischen Nachbarländern, die den Gästen angeboten wurden und den europäischen Gedanken auch kulinarisch erlebbar machten. Auch Oberbürgermeister Jan Rothenbacher besuchte die Veranstaltung und zeigte sich erfreut über das große Engagement der jungen Menschen und der beteiligten Organisationen. „Europa lebt von Aufklärung, Information. Austausch und von Begegnungen. Gerade Veranstaltungen wie diese zeigen, wie wichtig der europäische Gedanke für unsere Stadt und unsere Gesellschaft ist“, betonte Rothenbacher. Der Vorsitzende der Europa-Union Memmingen, Arnold, hob die Bedeutung des direkten Dialogs mit den Bürgerinnen und Bürgern hervor: „Europa beginnt nicht in Brüssel, sondern hier vor Ort – im Gespräch miteinander. Es ist schön zu sehen, mit wie viel Offenheit und Interesse die Menschen auf uns zukommen.“ Auch die Leiterin des Europabüros, Hartge, zog ein positives Fazit der Veranstaltung: „Besonders beeindruckend war das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Sie haben Europa mit viel Kreativität, Offenheit und Begeisterung präsentiert und damit viele Menschen erreicht.“ Die Veranstalter zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit dem Verlauf des Nachmittags. Der offene Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern, das große Interesse an europäischen Themen und die engagierte Beteiligung der jungen Menschen machten „Memmingen in Europa“ zu einer rundum gelungenen Veranstaltung auf dem Memminger Marktplatz.
24.06.2026: Während viele Tourismus-Destinationen auf bekannte Influencer mit hohen Reichweiten setzen, verfolgt Tourismus Memmingen einen anderen Ansatz im Marketing auf der Social-Media-Plattform Instagram. Mit einem neuen Hosted Creator Programm werden gezielt aufstrebende Creator zur Zusammenarbeit eingeladen, die mit Kreativität, Authentizität und guten Geschichten überzeugen – unabhängig von ihrer Followerzahl. „Wir achten nicht in erster Linie auf Followerzahlen, sondern auf Talent, Kreativität und die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen“, erklärt Joy Neugebauer, Leiterin des Tourismusamts Memmingen. „Viele erfolgreiche Creator haben klein angefangen. Wir möchten bewusst aufstrebenden Creatorn eine Chance geben.“ Die Influencerinnen und Influencer erleben Memmingen im Rahmen eines individuell gestalteten Kurztrips und berichten anschließend auf ihren Social-Media-Kanälen über ihre Erfahrungen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Geschichten der Stadt: die Freiheitsrechte von 1525, der Memminger Mau, außergewöhnliche Sagen und Legenden sowie das Lebensgefühl der „Stadt der Freiheit“. „Freiheit bedeutet für uns auch Freiheit vom Alltag. Kurze Wege, entspannte Atmosphäre und unser Dolce-Vita-Flair machen Memmingen zu einem idealen Ziel für einen Kurztrip.“ Dass dieser Ansatz Potenzial hat, zeigen erste Erfahrungen. Die in München lebende indische Creatorin Farhin (@contractorfarhin) besuchte Memmingen im Rahmen ihrer Instagram-Serie „Munich Escapes“. Obwohl ihr Account damals nur rund 4.200 Follower zählte, erreichte ihr Beitrag über Memmingen rund 116.000 Menschen. Nach Beobachtung der Tourist Information erzielen gerade kleinere Creator häufig überraschend hohe Reichweiten. Während Beiträge über bekannte Reiseziele wie Paris, New York oder Rothenburg ob der Tauber mit einer Vielzahl ähnlicher Inhalte konkurrieren, besitzt Memmingen für viele Nutzer einen hohen Neuigkeitswert. „Wenn jemand etwas entdeckt, das noch nicht jeder kennt, erzeugt dies Aufmerksamkeit. Genau darin liegt unsere Chance. Memmingen ist für viele Menschen noch eine echte Entdeckung.“ Der Ansatz unterscheidet sich bewusst von klassischen Influencer-Kampagnen. Statt Reichweite einzukaufen, setzt die Tourist Information auf Partnerschaften mit kreativen Menschen, die ihre Community aufbauen und sich als Reisegeschichtenerzähler etablieren möchten. „Wir sehen das Programm als Win-win-Situation. Memmingen gewinnt an Bekanntheit und die Creator gewinnen an Sichtbarkeit. Wir wachsen gemeinsam. Deshalb unterstützen wir bewusst aufstrebende Talente und geben ihnen die Möglichkeit, außergewöhnliche Geschichten zu erzählen.“ Nach einer Testphase wurde das Hosted Creator Programm inzwischen professionalisiert und mit einer eigenen Bewerbungsplattform ausgestattet. Interessierte Creator aus dem In- und Ausland können sich dort direkt für eine Zusammenarbeit mit der Tourist Information Memmingen bewerben. Besonders interessant sind Content Creator aus Märkten mit einer guten Anbindung über den Flughafen Memmingen oder die Bahn. Ziel ist es, Menschen zu erreichen, die Freude am Reisen, Entdecken und Geschichtenerzählen haben und ihre Erlebnisse mit einer engagierten Community teilen. „Jetzt geht es darum, das Programm bekannt zu machen. Wir freuen uns über jeden, der die Idee weiterträgt und uns dabei unterstützt, Memmingen als inspirierendes Ziel für Kurztrips sichtbar zu machen.“ Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Interessierte auf der Website der Tourist Information Memmingen: https://www.tourismus-memmingen.de/germany-creator-program.html
09.05.2022: Fehlende Barrierefreiheit sorgt für Unsicherheit und längere Wegstrecken, nicht nur für Menschen mit Behinderung. „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“ war deshalb das Thema des diesjährigen europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, an dem sich auch der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen mit einer Aktion beteiligte. Neben dem jährlichen Informationsstand am Weinmarkt, schickte der Behindertenbeirat in diesem Jahr sogenannte „Barriere-Checker*innen“ in die Altstadt. Ausgerüstet wurden die einzelnen Gruppen, die aus Schülern*innen der Heilerziehungspflegeschule und den Unterallgäuer Werkstätten bestanden, mit entsprechenden Materialien von Aktion Mensch, wie Maßbändern, Notizheften und Absprerrbändern. Jede Barriere verhindert die gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Mobilität von Menschen mit Behinderung. Das wissen auch das Landestheater und die Stadtbibliothek und öffneten extra für diese Aktion ihre Türen, um den „Barriere-Checker*innen“ ihre barrierefreien Angebote zu präsentieren. Barrieren führen zu weniger Flexibilität im Alltag Es ging aber auch darum, noch bestehende Barrieren aufzudecken. Wie zum Beispiel fehlende, sichtbare Beschilderung am Bahnhof oder die schmalen Bordsteine am ZOB mit unebenem Pflasterbelag, wie eine Gruppe beim anschließenden Austausch berichtete. Während die „Barriere-Checker*innen“ unterwegs waren, gab es für die Passanten am Informationsstand des Behindertenbeirates einiges zu entdecken. Schüler des bfz stellten ihre Partnerschule für Kinder mit geistiger Behinderung in Afrika vor und die Freiwilligenagentur Schaffenslust informierte über ihr neues Projekt „Engagement für alle“ – ein Projekt für mehr Inklusion im Ehrenamt.