Öffentliche Behindertentoiletten in der Innenstadt Schlossergasse (Nähe Marktplatz) Mit Euroschlüssel rund um die Uhr offen Martin-Luther-Platz (Antonierhaus) Mit Euroschlüssel Öffnungszeit Antonierhaus Parkhaus Krautstraße Mit Euroschlüssel rund um die Uhr offen Parkhaus Steinbogenstraße Mit Euroschlüssel rund um die Uhr offen Bahnhof Mit Euroschlüssel Öffnungszeit Bahnhof Waldfriedhof Mit Euroschlüssel Öffnungszeit Friedhof
Barrierefrei Parken Bahnhofsplatz Hallhof Herrenstraße Hinter dem Klösterle Marktplatz (Zufahrt über Ulmer Straße) Martin-Luther-Platz Parkhaus Krautstraße Parkhaus Schwesterstraße Parkhaus Steinbogenstraße Pfluggasse Rabenstraße Schlossergasse/Ecke Krautstraße Schrannenplatz Schwesterstraße Tiefgarage an der Stadthalle Vordere Gerbergasse Westertorplatz Eine Übersichtskarte mit markierten (auch barrierefreien) Parkmöglichkeiten finden sie hier INFO: Inhaber des blauen EU-Parkausweises haben die Berechtigung in verkehrsberuhigten Bereichen (Zeichen 325.1) außerhalb der gekennzeichneten Flächen zu parken, sofern der durchgehenden Verkehr dadurch nicht behindert wird.
26.09.2019: Auch in diesem Jahr nahmen wieder Vertreter des Behindertenbeirats Memmingen an der jährlichen Fachtagung des Netzwerkes Allgäu teil. Unter dem Thema „Öffentlicher Personennahverkehr – barrierefrei! Chancen und Möglichkeiten“ erörterte Ministerialrat Carsten Fregin die Fördermöglichkeiten des Freistaates Bayern für einen barrierefreien ÖPNV. Zudem wurden verschiedene Ideen und Möglichkeiten zum Ausbau von Bahnhöfen und Haltestellen im Allgäu vorgestellt. In der Pause standen den Teilnehmern drei verschiedene, barrierefreie Busmodelle zur Besichtigung zur Verfügung. Klarer Favorit für den Memminger Stadtverkehr ist für die Vertreter des Behindertenbeirates der neu entwickelte Easybus. Dieser hebt sich durch generationenübergreifende Ausstattungselemente hervor. Darin enthalten sind unter anderem spezielle Sitzplätze für Rollatorengänger, zusätzlich ausreichend Platz für Kinderwagen und Rollstühle und ein deutlich breiterer Mittelgang, der das Rangieren mit Rollator ermöglicht.
09.05.2022: Fehlende Barrierefreiheit sorgt für Unsicherheit und längere Wegstrecken, nicht nur für Menschen mit Behinderung. „Tempo machen für Inklusion – barrierefrei zum Ziel“ war deshalb das Thema des diesjährigen europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, an dem sich auch der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen mit einer Aktion beteiligte. Neben dem jährlichen Informationsstand am Weinmarkt, schickte der Behindertenbeirat in diesem Jahr sogenannte „Barriere-Checker*innen“ in die Altstadt. Ausgerüstet wurden die einzelnen Gruppen, die aus Schülern*innen der Heilerziehungspflegeschule und den Unterallgäuer Werkstätten bestanden, mit entsprechenden Materialien von Aktion Mensch, wie Maßbändern, Notizheften und Absprerrbändern. Jede Barriere verhindert die gesellschaftliche Teilhabe und individuelle Mobilität von Menschen mit Behinderung. Das wissen auch das Landestheater und die Stadtbibliothek und öffneten extra für diese Aktion ihre Türen, um den „Barriere-Checker*innen“ ihre barrierefreien Angebote zu präsentieren. Barrieren führen zu weniger Flexibilität im Alltag Es ging aber auch darum, noch bestehende Barrieren aufzudecken. Wie zum Beispiel fehlende, sichtbare Beschilderung am Bahnhof oder die schmalen Bordsteine am ZOB mit unebenem Pflasterbelag, wie eine Gruppe beim anschließenden Austausch berichtete. Während die „Barriere-Checker*innen“ unterwegs waren, gab es für die Passanten am Informationsstand des Behindertenbeirates einiges zu entdecken. Schüler des bfz stellten ihre Partnerschule für Kinder mit geistiger Behinderung in Afrika vor und die Freiwilligenagentur Schaffenslust informierte über ihr neues Projekt „Engagement für alle“ – ein Projekt für mehr Inklusion im Ehrenamt.
18.04.2019: Vor zehn Jahren trat in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) in Kraft. Ziel war es, Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. „Es ist noch Einiges zu tun, aber wir haben als Stadt auch schon viel erreicht“, formuliert die Vorsitzende des Behindertenbeirates Verena Gotzes bei ihrer Begrüßung im Rathaus und stellt im Zuge dessen Gebärdensprachdolmetscherin Jimena Sauer vor, die schon die Bürgerversammlung im vergangenen Jahr begleitete und auch die Sitzung an diesem Abend für die gehörlosen Teilnehmer übersetzt. Mit einer kurzen Präsentation blickt die stellvertretende Vorsitzende Regina Sproll auf das vergangene Jahr zurück und berichtet dabei unter anderem von Aktionen wie dem Familientag ohne Grenzen, dem Aktionsstand zum europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und dem Straßenfest auf dem Theaterplatz, die alle auch in diesem Jahr wieder durchgeführt werden. Erfreuliche Nachrichten brachte auch Oberbürgermeister Manfred Schilder mit zur Sitzung, der nach der Verlesung des Antrages aus dem Vorjahr zur barrierefreien Ausstattung des Freibades berichten konnte, dass ein mobiler Lifter für den Beckeneinstieg angeschafft wurde. Dass Barrierefreiheit mehr ist als eine Rampe zeigt der Behindertenbeirat in zwei Anträgen an den Rathauschef. Um Menschen mit Lernschwierigkeiten oder anderen sprachlichen Barrieren nicht auszuschließen ist es wichtig, Informationen in „Leichter Sprache“ zur Verfügung zu stellen. Dass dies auch auf der Homepage der Stadt Memmingen, beispielsweise zu Themen wie „Wie und wo beantrage ich einen Personalausweis“ umgesetzt wird, forderte der Behindertenbeirat nun bei seiner Sitzung im Rathaus. Ausgehend von den Vorbereitungen zur Ausstellung „imPERFECT“, die im Herbst in der MEWO Kunsthalle startet und für möglichst alle Besuchergruppen zugänglich sein soll, kam die Frage nach einem taktilen Orientierungsplan für das Gebäude am Bahnhof auf. Insbesondere Menschen mit Sehbehinderung sind auf diese taktil erfassbaren Übersichtspläne angewiesen.