23.04.2020: Liebe Kolleginnen und Kollegen, alle Fortbildungen, Arbeitskreise und Besprechungen zu den Pfingstferien abgesagt. Aufgrund der strikten Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus sind diese nicht möglich. Inwieweit diese nachgeholt werden können, ist noch offen. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
05.07.2019: Am 2. und 3. Juli 2019 fand in Würzburg die Jahressitzung der Landesarbeitsgemeinschaft bayerischer Gleichstellungsstellen (LAG) in Würzburg statt. Die LAG ist ein bayernweites Bündnis von kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten aus Städten, Gemeinden und sonstigen kommunalen Gebietskörperschaften und vertritt derzeit über 100 Mitglieder. Einmal im Jahr lädt die LAG zu einer gemeinsamen Sitzung – mit dem Ziel, gleichstellungsrelevante Entwicklungen im individuellen oder gesellschaftlichen Kontext aufzugreifen und zur Diskussion zu stellen. Inhaltliche Schwerpunkte bildeten dieses Jahr die Auswirkung von Rechtspopulismus auf die Gleichstellungsarbeit (Referentin Judith Rahner, Amadeu-Antonio-Stiftung, Berlin), sowie Auswirkungen von Rollenstereotypen in den Medien und ihre Bedeutung für die Identitätsentwicklung von Mädchen (Referentin Maya Götz, München). Die Teilnehmer*innen wurden von Petra Müller-März, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Würzburg und eine der Sprecherin der LAG, sowie von Dr. Markus Gruber, Ministerialdirektor in dem für Gleichstellungsfragen zuständigen Bayerischen Sozialministerium, begrüßt. Petra Müller-März würdigte die gleichstellungspolitischen Erfolge seit Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren. Gerade mit Blick auf Rollenstereotypen in den Medien betonte sie aber: „Wir müssen frühzeitig Tendenzen erkennen, die Frauen nur in Klischees pressen und den Erfolgen der Gleichstellung zuwiderlaufen.“ Für die Stadt Würzburg begrüßte Bürgermeister Dr. Adolf Bauer die Teilnehmer*innen und dankte für das Engagement in diesem nicht immer spannungsfreien Arbeitsfeld. Selbst seit 1984 als Stadtrat in Würzburg tätig, verwies Dr. Bauer auf die noch ausbaubare geschlechtergerechte Repräsentanz in den politischen Gremien: „Auch in Würzburg haben wir hier noch Luft nach oben“. Aufgabe der bayerischen Gleichstellungsbeauftragten ist u.a. Überwachung des Vollzugs des Bayerischen Gesetzes zur Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst sowie Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in den Kommunen. Gleichstellungsbeauftragte stehen ein für Gleichberechtigung, Chancengleichheit und geschlechtergerechter Teilhabe von Frauen und Männern.
30.10.2018: Sexuelle Belästigung kommt in Betrieben in Deutschland immer wieder vor. Das kann schwere Folgen für die Betroffenen haben und dem Unternehmen nachhaltig schaden. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet sind, ihre Beschäftigten aktiv vor sexueller Belästigung zu schützen. Aber wenige Präventions- und Schutzmaßnahmen sind bekannt. Deshalb beinhaltet die Broschüre Informationen über Maßnahmen zur Durchsetzung eines aktiven Schutzes vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.
30.10.2018: https://www.gleichstellung-bayern.de/ Die LAG ist ein bayernweites Bündnis von Kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten aus Städten, Gemeinden und sonstigen kommunalen Gebietskörperschaften. Ziel ist, für die Verwirklichung des folgenden Verfassungsauftrags einzutreten: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Gleichstellung und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."
28.06.2020: Liebe Eltern, im Rahmen unseres Betreuungsvertrages erfüllen wir neben der fachlichen, pädagogischen Arbeit natürlich auch die Aufgabe, Ihr Kind sicher zu beaufsichtigen und zu betreuen. Hier gibt es bei der Stadt Memmingen klare Standards bzgl. Haftung, Aufsicht, Arbeitssicherheit usw. Denn wir wollen, dass sich Ihr Kind nicht nur wohl sondern auch sicher fühlt. In der Praxis kann dies aber nur gelingen, wenn wir mit allen Beteiligten hierzu partnerschaftlich zusammen arbeiten und das auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Anliegen ist. Zu diesem Thema hat die Zeitschrift der Kommunalen Unfallversicherung Bayern KUVB einen Beitrag über die kommunal verwalteten KiTas geschrieben: In „Unfallversicherung aktuell 2/2020“ wird beschrieben, wie wir in unseren KiTas diese Thematik umsetzen und welche Ideen wir zu Arbeitsschutz und Gesundheit haben. Den Artikel finden Sie als Auszug in der Anlage. Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie als KiTa-Mitarbeiter*in, Erziehungsberechtigte oder Träger Anregungen und Fragen haben. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Unsere aktuelle Aktion: Mit-dem-Rad-zur-Arbeit-KiTa-Challenge
16.10.2020: Liebe Eltern, liebe KiTa-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, das Bundesfamilienministerium hat aktuelle Praxistipps zum Umgang mit dem Corona-Virus für Kindertageseinrichtungen veröffentlicht. Diese finden Sie in der Anlage. Unsere KiTas versuchen hier - soweit organisatorisch und personell möglich - den bestmöglichen Schutz für die Kindern und die KiTa-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter umzusetzen. Weiter finden Sie einen Verweis auf die ersten Auswertungen der Corona-KiTa-Studie . Dass der Regelbetrieb - trotz aller Schwierigkeiten - bisher objektiv gesehen eigentlich relativ gut bzgl. des Infektionsgeschehens angelaufen ist, liegt sicher vor allem an diesem großen Engagement der KiTa-Fachkräfte vor Ort und der guten Zusammenarbeit mit den Eltern. Gemeinsam wurden kreative Lösungen gefunden, wie Kinder in der Corona-Pandemie weiter gut gefördert und gestärkt werden können und gleichzeitig die Risiken minimiert werden (Gruppentrennung und Einhaltung der Hygieneregeln). Für dieses Engagement und die gute Zusammenarbeit aller sind wir dankbar. Darauf können wir aufbauen und diese Strategie müssen wir konsequent weiter verfolgen, um die KiTas so gut wie möglich im Interesse der Familien und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen. Ohne Einschränkungen wird dies aber wohl auf längere Zeit nicht möglich sein: Aber gemeinsam lassen sich meist Lösungen finden, die die Interessen aller angemessen berücksichtigen. Für weitere Fragen kommen Sie gerne auf unsere KiTas und das KiTa-Amt zu. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
31.07.2020: Am 28.07.2020 fand eine Reihentestung bzw. sogenannte „Kohortentestung“ auf den Corona-Virus von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den kommunal verwalteten KiTas statt. Diese Testung ist Bestandteil der bayerischen Corona-Strategie und wird vom Freistaat Bayern allen KiTas angeboten. Da die KiTas seit Juli faktisch im Regelbetrieb sind, ist es wichtig, sich einen aktuellen Überblick über die Situation zu verschaffen und möglicherweise versteckte Infektionen zu entdecken. In der Stadionhalle wurden deshalb durch Herrn Dr. Sperling bei mehr als 60 Kolleginnen und -Kollegen ein Test auf den Corona-Virus durchgeführt. Unterstützt wurde das KiTa-Amt dabei vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz. Das Angebot war für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freiwillig. Weiter wurde vor kurzem auch bei einem freien Träger eine solche Testung durchgeführt. Das Ergebnis der gesamten Tests war negativ: Das bedeutet, dass keine/r der KiTa-Mitarbeiternnen und -Mitarbeiter infiziert war. Das freut uns für unsere Kolleginnen und Kollegen und unsere KiTas sehr. Es ist ein weiteres Indiz dafür, dass wir mit unserem konsequenten Umgang mit der Pandemie auf dem richtigen Weg sind. Dennoch gilt es weiterhin, achtsam zu sein und sich an die Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Herzlichen Dank allen, die unsere KiTas bei den Testungen unterstützt haben! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
15.09.2024: Wir möchten Sie auf zwei aktuellen Handouts der Bundesagentur für Arbeit zu den Quereinstiegsmöglichkeiten in der bayrischen KiTa und Überblick zu den Kursangeboten im Allgäu hinweisen. Ebenfalls möchten wir auf das bayerische Weiterbildungskonzept des STMAS aufmerksam machen. Aktuelle Kurse zur Assistenzkraft, Ergänzungskraft und Fachkraft KiTa sind zu finden unter: https://www.kita-fachkraefte.bayern/kurse/ NEU ist, dass ab Dezember ein Bildungsträger unserer Region ein zertifiziertes hybrides Einstiegsmodul inkl. Assistenzkraftkurs anbietet (bbw Augsburg in Verbindung mit bfz Kempten, weitere Informationen sind im angehängten Textdokument zu finden). B1-Sprachniveau ist bei diesem Kurs für das Einstiegsmodul ausreichend. Ihr Ansprechpartnerin bei der Agentur für Arbeit ist: Christina Fromm , Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Tel: 0831 2056-280 (Di - Do erreichbar) E-Mail: Kempten-Memmingen.BCA@arbeitsagentur.de
24.07.2020: Liebe Eltern, für das neue KiTa-Jahr ab September erwarten wir weitere Erleichterungen bzw. noch individuellere Möglichkeiten, wie die einzelnen KiTas mit der momentanen Situation umgehen können. Das wäre für alle Beteiligten eine große Erleichterung. Dennoch gilt es, weiter vorsichtig und achtsam zu sein. Auch klare Hygiene- und Abstandsregeln werden uns sicher noch über eine längere Zeit begleiten. Wir verweisen für weitere Infos auch auf die aktuellen Veröffentlichungen des Freistaates Bayern . Bis dahin gelten jedoch weiter unverändert die bekannten Hinweise: Wir organisieren die KiTas in „getrennten Stammgruppen“: Das bedeutet, dass die Kinder möglichst bei ihren gewohnten Bezugserzieherinnen und -Erziehern, zusammen mit ihren Freunden und in der gewohnten Umgebung betreut werden sollen. Es ist uns sehr wichtig, Ihren Kindern Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln. In den festen Stammgruppen kann den Kindern auch der Wiedereinstieg in die KiTa leichter gelingen. Nur gesunde Kinder dürfen die KiTa besuchen: Hier müssen die KiTas konsequent sein und bei Zweifeln am Gesundheitszustand umgehend den Besuch untersagen. Kranke KiTa-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreten die KiTa ebenfalls nicht. Erziehungs- und Abholberechtigte müssen eine Selbstauskunft zu COVID19 abgeben. Kinder, Eltern und KiTa-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, die sogenannten Risikogruppen angehören, informieren bitte die KiTa-Leitung, damit bei Bedarf die entsprechenden Schutzmaßnahmen getroffen werden können. Wir bitten die Betroffenen, sich insoweit ärztlich beraten zu lassen. Wir wissen, dass die Corona-Situation für Kinder und Erwachsene unter Umständen entsprechend psychisch belastend sein kann: Sprechen Sie hierzu gerne jederzeit die KiTa-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter an. Auch das KiTa-Amt steht allen Beteiligten zu einem persönlichen Gespräch zur Verfügung. Je nach KiTa-Größe und Personal kann derzeit nicht immer jegliche Form der Betreuung angeboten werden, da uns der Infektionsschutz Ihrer Kinder und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig ist und wir Früh-/Spätdienste grundsätzlich nur bei Belegung durch mehrere Familien und bei gleichzeitigem Abstandsgebot anbieten können. Derzeit versuchen wir, die Gruppen in der KiTa möglichst klar zu trennen. Andererseits ist eine vollständige Isolierung von Kindern im KiTa-Alter in den Gruppen nicht immer realistisch durchzuhalten: In manchen KiTas ist räumlich eine Trennung teilweise nur nach Trakten/Stockwerken möglich. Grundsätzlich ist es uns derzeit vom KiTa-Amt aus auch möglich, zeitweise und im Einzelfall eine Rückbuchung von Betreuungsstunden anzuordnen, wenn der Infektionsschutz massiv gefährdet wird. Unsere KiTas suchen fortwährend nach kreativen Lösungen und passen laufend die Betreuung an die aktuelle Lage an. Wir bitten deshalb alle Beteiligten weiter um eine gute Zusammenarbeit und entsprechende Flexibilität. Kommen Sie auch gerne mit Ihren Fragen und Anliegen jederzeit auf die KiTa oder uns zu. Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
08.07.2026: Neben dem Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Sebastian Niedermaier wurden die rund 55 Gleichstellungsbeauftragten von Ulrike Scharf, Staatsministerin und Frauenbeauftragte des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales durch eine Videobotschaft begrüßt. Die zweitägige Sitzung für die bayerischen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten wurde von der Bamberger Gleichstellungsstelle, vertreten durch Nina Köhler und Gabriele Kepic mitorganisiert und von den Sprecherinnen der Landesarbeitsgemeinschaft durchgeführt. Es ging um Berichte zu zentralen Themen der Gleichstellung aus dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, der Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern. Das Bayerische Gleichstellungsgesetz wurde 2025 novelliert und die Umsetzung erfordert bis Ende 2026 in allen Kommunen die Erstellung von Gleichstellungskonzepten für die nächsten 5 Jahre. Ebenso ist die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes ein Thema in allen Kommunen Bayerns. Angesichts der hohen Zahlen von Gewalt an Mädchen und Frauen braucht es eine konsequente Umsetzung der Istanbul-Konvention und des Gewalthilfegesetztes. Kommunale Gleichstellungsbeauftragte haben den Auftrag, die Umsetzung des verfassungsrechtlichen Grundsatzes der Gleichberechtigung der Geschlechter voranzubringen. Sie vernetzen sich in der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Gleichstellungsstellen (LAG). In der jährlichen Sitzung werden inhaltliche Schwerpunkte gesetzt, Grundsatzentscheidungen gefällt und Beschlüsse gefasst. Im Mittelpunkt der diesjährigen zweitägigen Sitzung stand der Umgang mit antifeministischen Strömungen und Angriffe auf demokratische Grundwerte. Zu diesem Thema war die Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus zu Gast. Ebenfalls wurde aus Arbeitsgruppen berichtet, in denen die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) vertreten ist – beispielsweise im Bayerischen Landesfrauenrat oder der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten (BAG). Gleichstellungsbeauftragte sind oft in ihren Kommunen allein für die geschlechtsspezifischen Themen verantwortlich und deshalb ist auch der gemeinsame Austausch und das Netzwerken auf der jährlichen Sitzung sehr wichtig. Bamberg freut sich, Gastgeberin dieser wichtigen Veranstaltung gewesen zu sein, und blickt auf eine erfolgreiche Sitzung zurück. Die Stadt setzt damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung der Gleichstellung von Frauen und Männern und den Schutz der Menschenrechte in Bayern.