15.07.2021: Mitglieder des Behindertenbeirates, sowie des Arbeitskreises für die Belange alter und behinderter Menschen in Memmingen besuchten kürzlich die Ausstellung imPERFEKT. Dabei erklärte Leiter Axel Lapp den Teilnehmern auch, welche Aspekte der Barrierefreiheit bei der Zusammenstellung der Exponate, aber auch der Gestaltung der Ausstellung selbst, berücksichtigt wurden. Die Ausstellung ›imPERFEKT‹ versucht, auf verschiedenen Ebenen Wirkung zu entfalten. Zum einen ist ›imPERFEKT‹ eine Ausstellung über Schönheitsideale. Beginnend mit dem antiken Torso vom Belvedere, der seit der Renaissance zum weithin kopierten Inbegriff von Schönheit wurde, untersucht ›imPERFEKT‹ die Wahrnehmung von Vollkommenheit sowie das Streben nach Perfektion: Wie gehen wir mit den durch die Medien vorgeführten Idealen um? Wie bringen wir diese mit unserer eigenen Realität in Einklang? Wie beeinflusst das unsere Sicht auf Behinderungen? Auf der anderen Seite nähert sich die Ausstellung dem Thema Barrierefreiheit und erkundet, wie ein Museum für alle in Zukunft gestaltet werden kann. Orientierungspläne und Bodenleitsysteme erleichtern das Navigieren im Ausstellungsraum. Einzelne Ausstellungsstücke lassen sich ersehen, ertasten und erhören. Gleichzeitig sind zugehörige Informationen leichter zugänglich, da sie gedruckt und über Audio Guides, in Braille, in Gebärdensprache und in Leichter Sprache zur Verfügung stehen. Nähere Informationen zur Ausstellung und zur Kunsthalle finden Sie auf der Homepage im untenstehenden Link.
07.05.2020: Anlässlich dieses Protesttages veranstaltet der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen alljährlich einen Informationsstand in der Memminger Fußgängerzone. Zurzeit verhindert die Verbreitung des Corona-Virus alle Veranstaltungen und öffentlichen Kundgebungen. Doch der 5. Mai verliert dadurch nicht an Relevanz – ganz im Gegenteil! Laut Behindertenbeauftragten Anna Birk bedeuten die aktuellen Besuchs- und Ausgangsbeschränkungen für Menschen mit Behinderung noch mehr Ausgrenzung. „Insbesondere für behinderte Menschen können aktuell eine Vielzahl an Angeboten nicht stattfinden, sie bleiben zu Hause oder in stationären Wohnformen und können nicht zur Arbeit“, erklärt Regina Sproll vom Behindertenbeirat. „Corona hat viele von uns zurzeit unsichtbar gemacht“, bringt es Komiker Martin Fromme auf den Punkt, der selbst eine Behinderung hat. Viele Menschen mit Behinderung gehören zu den Corona-Hochrisikogruppen und brauchen entsprechend ausreichend Gesundheitsschutz. Auch Informationen zur aktuellen Situation müssen barrierefrei zugänglich gemacht werden. Einige Initiativen übersetzen beispielsweise die Ausgangsbeschränkungen und Vorgaben in Leichte Sprache, um sie Menschen mit Lernschwierigkeiten zugänglich zu machen. Menschen mit Hörbehinderung vermissen einen Gebärdensprachdolmetscher bei den live übertragenen Pressekonferenzen. „Während der Corona Pandemie erleben viele Menschen, was es bedeutet, nur bedingt an der Gesellschaft teilhaben zu können. Menschen mit Behinderung geht es oft so, weil es trotz UN-Behindertenrechtskonvention noch viele Barrieren gibt. Deshalb setzte ich mich für eine barrierefreie und inklusive Zukunft ein“ betont Verena Gotzes Stadträtin und Vorsitzende des Behindertenbeirates.
18.07.2019: Das Thema Ernährung spielt in KiTas eine immer wichtigere Rolle, da hier viele Kinder zunehmend mehr und immer früher Zeit verbringen. Und auch die Essenssituationen sind wichtige Bildungsmomente, die einen hohen Stellenwert einnehmen. So haben wir seit einem Jahr ein eigenes KiTa-Leitbildes „Ernährung“ für die Kindertageseinrichtungen der Stadt und der Unterhospitalstiftung Memmingen. Darin haben wir Ziele für die KiTa-Verpflegung definiert. Es stellt somit die Grundlage für die Weiterentwicklung des Verpflegungsangebotes in den jeweiligen KiTas und bei den Lieferanten dar. Als wichtige Schritte haben wir seitdem umgesetzt: Wechsel des Obst- und Gemüselieferanten auf einen regionalen Bio-Lieferanten Fortbildung für die KiTas in Zusammenarbeit mit der Sarah-Wiener-Stiftung Weiterentwicklung des Essensplanes des Bürgerstiftes Pilotprojekt „vegetarisch Essen“ in zwei KiTas Verbesserung der Lieferlogistik Umstellung von drei KiTas auf „100 %-Bio“ Bio-/Fairtrade bei Fortbildungen und Besprechungen des KiTa-Amts Im Herbst wollen wir im Rahmen unserer jährlichen Workshops mit den Elternbeiräten gemeinsam an der Weiterentwicklung arbeiten. Fragen Sie auch gerne in Ihrer KiTa nach, wie diese zusätzlich vor Ort dieses Leitbild umsetzen. Bitte beachten Sie aber auch, was Sie für die gesunde Ernährung Ihrer Kinder beitragen können. Gerne beraten Sie dazu auch Ihre KiTa und Sie finden auch Hinweise auf unserer Internetseite: https://kita.memmingen.de/paedagogik/ernaehrung.html . Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen.
14.07.2026: Mit frischen Ideen, bewährten Klassikern und vielen neuen Angeboten startet die Volkshochschule Memmingen unter dem Motto „Bildung in Bestform“ in das neue Semester. Ab sofort ist das komplette Kursangebot online verfügbar, das gedruckte Programmheft liegt pünktlich zum Memminger Kinderfest am 23. Juli aus. Nach den Sommerferien erwartet die Teilnehmenden ein vielfältiges Programm aus Bildung, Kultur, Gesundheit, Kreativität, Sprachen und persönlicher Weiterentwicklung. Besonders bei Sprach- und Gesundheitskursen empfiehlt die vhs aufgrund der hohen Nachfrage eine frühzeitige Anmeldung. Fitness und Gesundheit Frische Impulse setzt die vhs im Gesundheitsbereich. Erstmals stehen Mini-Yoga-Retreats, Tai-Chi- und Qi-Gong-Wochenenden sowie Boxtraining für Frauen auf dem Programm. Eine neue Kursleiterin aus Kanada bringt zudem ein Tanz-Fitness-Konzept nach Memmingen, das Bewegung, Muskelaufbau und Lebensfreude miteinander verbindet. Auch Kinder können in Bad Grönenbach und Babenhausen altersgerechte Bewegungsangebote entdecken. Ergänzt wird das Programm durch bewährte und neue von Krankenkassen geförderte Präventionskurse wie Yoga und Pilates. Für mehr Gelassenheit im Alltag sorgen Angebote wie Meditation mit Klangschalen oder Progressive Muskelentspannung. Der Kurs „Aufrecht gehen, aufrecht stehen“ unterstützt dabei, Stress abzubauen und gleichzeitig Haltung, Muskulatur und Beweglichkeit zu stärken. Kulinarik Kulinarisch lädt die vhs erneut zu einer Reise durch verschiedene Länder und Kulturen ein. In Kochkursen für Erwachsene stehen internationale Küchen im Mittelpunkt – von der aromatischen Levante-Küche bis zur Persischen Küche. Dabei wird deutlich: Genuss und gesunde Ernährung lassen sich hervorragend verbinden. Wie sich die herbstliche Ernte kreativ in haltbare Brotaufstriche für den Winter verwandeln lässt, vermittelt eine junge Dozentin, die das traditionelle Einwecken modern interpretiert. Kinder erwerben in Backkursen spielerisch wichtige Alltagskompetenzen und entdecken dabei die Freude am gemeinsamen Arbeiten und Genießen. Kreatives Kreative Köpfe können sich auf beliebte Mal- und Zeichenkurse sowie auf die japanische Kunst des Kintsugi freuen. Dabei werden zerbrochene Gegenstände mit Gold repariert – ein inspirierender Ansatz, der zeigt, wie aus vermeintlichen Brüchen etwas Besonderes entstehen kann. In Wochenendworkshops, u. a. zu Reliefschnitzen, haben Interessierte Gelegenheit, Techniken zu erlernen, auszuprobieren und Kunst zu schaffen. EDV und Beruf Im Bereich Beruf und Digitalisierung rückt das Thema Künstliche Intelligenz (KI) stärker in den Fokus. Praxisnah zeigen die Kurse, wie KI in unterschiedlichen Branchen sowie im Bereich Social Media sinnvoll eingesetzt werden kann. Eine neue Dozentin begleitet Menschen beim Berufsstart nach Ausbildung oder Studium ebenso wie beim erfolgreichen Wiedereinstieg nach der Familienphase. Ergänzend bietet die etablierte Xpert-Reihe weiterhin zertifizierte kaufmännische Weiterbildung. Exkursionen und Vorträge Eine wichtige Verbindung zwischen Weiterbildung und regionaler Wirtschaft schaffen die Betriebsführungen der vhs. Interessierte erhalten spannende Einblicke in mittelständische Unternehmen der Region und erleben Produkte, Dienstleistungen und Arbeitsweisen direkt vor Ort. Im kommenden Semester öffnen u. a. die Baufirma Unglert, die Firma Alois Müller und Fakt-motion ihre Türen. Im Veranstaltungsprogramm stehen außerdem Lesungen mit Michal Hvorecky (Bratislava) und Uschi Zietsch-Jambor (Buchautorin und Verlegerin) sowie der Reisebericht einer Iranerin, die allein, ohne festen Plan und Ziel, neun Länder mit dem Fahrrad bereist hat. Geschichtsbegeisterte können sich auf die Fortsetzung der Reihe „Memmingen im Wandel der Zeit“ freuen. Gemeinsam mit Stadtarchivar Christoph Engelhard rücken diesmal in einem neuen, gesprächsbezogenen Format die 1970er Jahre in den Mittelpunkt. Neben historischen Einblicken, auch mit vielen historischen Fotos, sind die Teilnehmenden ausdrücklich eingeladen, eigene Erinnerungen und Erfahrungen einzubringen. Verbraucherbildung Seit über einem Jahrzehnt ist die vhs „Stützpunkt Verbraucherbildung“ und bietet vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz geförderte Kurse zur Verbraucherbildung an. In diesem Semester liegt der Fokus auf aktuellen Kennzeichenerkennung in Parkhäusern und Park-Apps, aber auch KI und Finanzthemen. Lange Nacht der Demokratie Auch in diesem Jahr beteiligt sich die vhs erneut an der „Langen Nacht der Demokratie“. Unter dem Motto „Gemeinsam (klingen) für Freiheit und Vielfalt“ erwartet Besucherinnen und Besucher auf dem Memminger Marktplatz am Tag der Deutschen Einheit ein vielfältiges Programm zum Mitmachen, Zuhören und Austauschen, darunter auch „Deutschland singt“. Informationen und Anmeldung Informationen und Anmeldung zum neuen Semesterprogramm unter: vhs@memmingen.de | 08331 850-1616 | www.vhs-memmingen.de
16.12.2019: Im Rahmen der Jahresabschlusssitzung des Arbeitskreises für die Belange behinderter und alter Menschen in Memmingen verabschiedeten die beiden Vorsitzenden Verena Gotzes und Regina Sproll den Vertreter der Lebenshilfe im Behindertenbeirat. Hans Ferk hat sich dazu entschlossen, zum Jahresende hin seine Tätigkeit im Vorstand der Lebenshilfe zu beenden und deshalb auch sein Amt im Behindertenbeirat niederzulegen. Über viele Jahre hinweg setzte sich Hans Ferk für die Belange von Menschen mit Behinderung ein. Mit einem Schmunzeln blickt die Vorsitzende des Behindertenbeirates auf die Zeit zurück, als es am Rathaus noch keinen Aufzug gab und sie unter anderem von Hans Ferk die Treppen in den kleinen Sitzungssaal hinaufgetragen wurde. „Nachdem die vermeintlichen „Gebrechen“ der Stadträte immer größer wurden, hatte man sich dann dazu entschlossen fast alle Sitzungen im Sitzungssaal im Erdgeschoss durchzuführen“, erzählt die Stadträtin mit einem Augenzwinkern und merkt an, dass dies trotz des inzwischen eingebauten Aufzuges weitgehend so beibehalten wurde. Mit einem kleinen Geschenk bedanken sich die beiden Vorsitzenden herzlich bei dem ausscheidenden Mitglied. Bei der Sitzung des Behindertenbeirates mit Oberbürgermeister Manfred Schilder am 29. Januar 2020 wird der nun offene Posten des stellvertretenden Mitgliedes im Behindertenbeirat neu gewählt. Ebenfalls im Rahmen der Jahresabschlusssitzung fand die Übergabe der Auszeichnung „An Menschen mit Behinderung gedacht“ statt. Diese wurde an Franz Schneider als Leiter der Stadtbibliothek überreicht, der sich im Rahmen des Kooperationsprojektes zur Anschaffung von Büchern in einfacher Sprache für die Stadtbibliothek einsetzte.
10.07.2023: Organisiert vom Behindertenbeirat der Stadt Memmingen feierten in diesem Jahr wieder viele Menschen gemeinsam auf dem Theaterplatz. Bereits am frühen Morgen begann der Aufbau. Die Organisatoren werden dabei unterstützt von einer Vielzahl an Helfer*innen. Da ist die Gruppe der Johanniter, Menschen mit und ohne Behinderung, die bis aus Kempten anreisen um beim Auf- und Abbau zu helfen und den Ausschank am Fest übernehmen. Direkt daneben baut das Team des Roten Kreuzes das Pavillon für die Essensausgabe auf. In diesem Jahr gibt es erstmals ein Weißwurstfrühstück. Das Straßenfest in neuem Gewand. Unabkömmlich ist ebenfalls das Team der Unterallgäuer Werkstätten mit seinen Mitarbeitern, die sich unter anderem beim Aufbau um den Strom kümmern. Gerahmt wird das Fest mit Infoständen von verschiedenen Selbsthilfegruppe und Organisationen. Zwischen dieser bunt gemischten Truppe versucht Regina Sproll von Regens Wagner, stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirates den Überblick zu behalten. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz und einem Lächeln im Gesicht macht sie dieses Fest erst möglich. Musikalisch umrahmt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Memmingen begrüßt die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Verena Gotzes gemeinsam mit Schirmherrn Oberbürgermeister Jan Rothenbacher bei strahlendem Sonnenschein die anwesenden Gäste. Neben dem bunten Kinderprogramm begeisterte vor allem die Tanzgruppe der Tanzschule „Nadansja“, die mit Cotton Eye Joe direkt zum mitklatschen einluden. Kein Wunder, dass das Publikum daraufhin von der Gruppe aus Tänzer*innen mit und ohne Behinderung eine Zugabe forderten, die auch direkt folgte. Es geht darum, Barrieren abzubauen. Nicht nur die mechanischen, sondern vor allem auch die im Kopf der Menschen. Das ist Ziel des Straßenfestes auf dem Theaterplatz, mitten im Herzen von Memmingen
16.04.2026: Bereits seit 1986 besteht die Städtepartnerschaft zwischen Teramo/ Abruzzen und Memmingen. Zur Vierzigjahrfeier dieser Verbindung und zum 174. Jahrestag der Gründung der italienischen Polizei reiste Oberbürgermeister Jan Rothenbacher am vergangenen Wochenende (9-12.4.) nach Teramo. Begleitet wurde er von Vertretern der Polizei und des Stadtrats sowie von Altoberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger und Alexandra Hartge, städtische Beauftragte für Städtepartnerschaften. Der Besuch in der Partnerstadt stand ganz im Zeichen von Begegnung, Freundschaft, Austausch und weiterer, vertiefter Zusammenarbeit. Die Delegation flog vom Allgäu Airport nach Pescara, wurde dort von einer Abordnung italienischer Polizeikollegen empfangen und in die Partnerstadt eskortiert. Questore Dr. Pasquale Sorgonà empfing die Delegation zu einem Festakt anlässlich des 174. Bestehens der „Polizia di Stato“, dem Gründungstag der Polizei wird in Italien landesweit gedacht. Seit 1995 besteht eine intensive Freundschaft zwischen unserer Polizei und den italienischen Polizeikolleginnen und -kollegen. Bei einem Empfang im Rathaus mit Unterzeichnung einer Urkunde zur Bekräftigung der Städtepartnerschaft brachte der Bürgermeister von Teramo, Gianguido D`Alberto, seine Freude über das Jubiläum zum Ausdruck. „Städtepartnerschaften bilden die Keimzelle des Friedens in Europa und der europäischen Integration“, erklärte Bürgermeister D`Alberto. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher dankte allen Organisationen und Vereinigungen, die die Partnerschaft so stark und vielfältig mit Leben füllen, wie beispielsweise die Polizei oder die Feuerwehr. „Unsere Länder sind eng verflochten und von einem partnerschaftlichen Austausch geprägt“, betonte OB Rothenbacher. „Viele ehemalige Gastarbeiter aus Italien sind heute tief in unserer Gesellschaft verwurzelt, und für junge Leute aus Süddeutschland geht die erste Auslandsreise häufig nach Italien.“ Die Partnerschaft zwischen Italien und Deutschland weise eine große Geschichte auf, denn beide Nationen gehörten von Beginn an zu den Gründern der Europäischen Gemeinschaft.
14.04.2026: Liebe KiTa-Mitarbeitende und liebe Erziehungsberechtigte, die Bertelsmann-Stiftung hat erstmalig eine Studie erstellt, in der versucht wird, die KiTa-Personalausstattung in ganz Deutschland zu vergleichen. Dabei haben wir es bundesweit fast bis ganz nach vorne geschafft und bayernweit sind unsere KiTas in Memmignen sogar am besten aufgestellt. Da können wir ein Stück weit stolz und vor allem dankbar für die Kolleginnen und Kollegen in den KiTas sein, die eine gute Betreuung, Beziehung und Erziehung zu gestalten. Gleichzeitig stehen unsere KiTas genauso jeden Tag vor der Herausforderung, mit Krankheitsausfällen, steigenden Bedarfen der Kinder und gleichzeitig knapper werdenden Finanzmitteln klar zu kommen. Es gibt einige Gründe, warum und wobei wir in Memmingen einfach gut sind, z.B.: Wir investieren viel in die Ausbildung: Über 60 Auszubildende sind bei uns tätig. Das ist wichtig und nachhaltig. Wir haben teilweise recht kleine KiTas und viele kreative Einrichtungen: Das bedeutet ein Mehr an pädagogischer Vielfalt, individuelle Strukturen und innovative Konzepte. Unserere KiTas leisten mit Zusatzkräften viel für behinderte, von seelischer Behinderung bedrohte und entwicklungsverzogerte Kinder in unseren Einrichtungen. Wir sind Teil des Programms Sprach-KiTas: Dazu beschäftigen wir mehr Sprachfachkräfte wie vergleichbare Städte. Wir freuen uns, dass wir hier so gut abgeschnitten haben: Dennoch gibt es natürlich vor Ort immer wieder Dinge, die wir besser machen wollen. Daran versuchen wir und die KiTa-Kolleginnen und -Kollegen stetig zu arbeiten. Da gilt es immer wieder neu zu reflektieren, zu priorisieren und kreativ zu sein. Anbei finden Sie Unterlagen zur Studie und einen Link zur Bertelsmannstiftung. Viele Grüße Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen
04.03.2026: Lediglich 12 der 40 Stühle wurden mit leuchtenden Tüchern weiblich gekennzeichnet. So bildlich vor Augen geführt fanden die Besucherinnen und Besucher diese rechnerischen 30 % Frauensitze „schon ziemlich wenig“. Viele Fragen zum Wahlprozedere konnten beantwortet werden und auch der QR-Code auf den Probestimmzettel des Wahlamtes wurde gerne mitgenommen und war vielfach nicht bekannt. Gleichberechtigte politische Teilhabe ist eine Voraussetzung für eine vielfältige und zukunftsfähige Demokratie. Studien zeigen, dass gemischte Gremien zu ausgewogeneren und nachhaltigeren Entscheidungen beitragen. Ziel der Initiatoren war es, Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Frauen, zu motivieren, sich politisch zu beteiligen und Kandidaturen zu unterstützen, die sich für Gleichstellung und Fraueninteressen stark machen. Am 27. Februar rückte auch der Equal Pay Day die Lohnungleichheit in den Fokus. Frauen arbeiten rechnerisch bis zu diesem Datum unbezahlt, während Männer schon im Jahresverlauf entlohnt werden. Strukturelle Änderungen sind nötig in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Der aktuelle Gap liegt bei 16 Prozent in Deutschland. Unter dem diesjährigen Motto „equal pay every day“ wird sichtbar, dass sich Lohnungleichheit dauerhaft auf das Leben von Frauen auswirkt und oft in Altersarmut mündet. Die Unterrepräsentanz von Frauen in politischen Gremien und die bestehende Lohnlücke sind Ausdruck struktureller Benachteiligungen, die sich durch viele gesellschaftliche Bereiche ziehen. „Politische und wirtschaftliche Gleichstellung gehören untrennbar zusammen und es ist gesetzliche Aufgabe der Bayerischen Gleichstellungsstellen auf die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Gremien hinzuwirken“, so Claudia Fuchs, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Memmingen. Die Veranstalterinnen freuten sich über die positive Resonanz und viele Interessierte, denn Demokratie lebt von Beteiligung. Besonders wenn der Tag der Kommunalwahl auf den Internationalen Frauentag fällt und ihn damit zu einem „Frauen-Wählt-Tag“ macht.
02.04.2022: Liebe Erziehungsberechtigte, liebe KiTa-Mitarbeitende, ab dem 3. April gelten für unsere KiTas u.a. folgende Regeln: KiTa-Mitarbeitende tragen mindestens einen Mund-Nasen-Schutz, wenn sie den geforderten Hygiene-Abstand (1,5 m) nicht einhalten können. KiTa-Besuchern (auch Eltern) wird das Tragen einer FFP2-Maske dringend empfohlen. Im Einzelfall kann die KiTa eine Maskenpflicht in Innenräumen anordnen, wenn der Hygiene-Abstand nicht verlässlich eingehalten werden kann und sich Anwesende dadurch beeinträchtigt fühlen. Für das Betreten der KiTa gilt 3G (außer Bring- und Hohlzeit). Es gilt eine Testnachweispflicht für Kinder bis zur Einschulung (3x wöchentlich) und Mitarbeitende (5 x wöchentlich), die nicht geimpft oder genesen sind. Auch allen geimpften/genesenen Kindern, Eltern und Mitarbeitenden wird die regelmäßige Testung empfohlen. Für Hortkinder besteht Testpflicht in den Schulen. In den Osterferien gilt für diese Schulkinder eine Testpflicht im Hort. KiTa-Gruppen müssen nicht mehr getrennt werden. Trotzdem wird Abstand und Kontaktvermeidung empfohlen, wo immer dies möglich ist. Treten Infektionsfälle auf, so kann weiterhin vermehrte Testung für alle Kinder und Mitarbeitende und bei einer Häufung die KiTa-Schließung angeordnet werden. Die allgemeinen Regeln sind: Abstand, Händehygiene, Desinfektion. Beachten Sie die Quarantäne-/Isolationspflichten. Der jeweils gültige Rahmenhygieneplan des Freistaates Bayern wird ent-sprechend angewandt. Achten wir weiter aufeinander und nehmen wir bitte die Empfehlungen ernst: So können wir gemeinsam unnötige Gesundheitsrisiken vermindern. Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit! Ihr Amt für Kindertageseinrichtungen Rechtliche Grundlagen: 16. Bayerische Infektionsschutzverordnung (16. BayIfSMV, 01.04.2022), Arbeitsschutzverordnung, Weisungen des Sozialministeriums (STMAS) und der Kommunalen Unfallversicherung Bayern (KUVB), Hausrecht.