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Winterdienst bereit für die neue Saison

Erstellt von Pressestelle |

Stadtrat informiert sich über Aufgaben des Bauhofs, insbesondere über den Winterdienst

Memmingen ist für Schnee und Glätte gerüstet: 750 Tonnen Streusalz und 12.000 Liter Sole stehen dem Winterdienst zur Verfügung. Rund 50 Räumfahrzeuge und 90 Mitarbeitende stehen für Einsätze bereit. Mitglieder des Stadtrats ließen sich über die Fahrzeuge und die Details der Aufgaben des Memminger Bauhofs direkt vor Ort informieren, insbesondere über den Winterdienst.

Vom 1. November bis 31. März ist der Winterdienst in Bereitschaft. Ab 3 Uhr nachts ist der sogenannte „Stramot“, der motorisierte Straßenwärter, im Stadtgebiet unterwegs. Er prüft kritische Stellen, an denen sich Glätte besonders schnell bildet, und dokumentiert die Witterung regelmäßig. Stellt er Reif- oder Schneeglätte fest, alarmiert er das Winterdienst-Team.

Bei Bedarf kommen bis zu 90 Mitarbeiter zum Einsatz, 50 Fahrer und 40 Handräumer. Sie räumen und streuen die Straßen, Geh- und Radwege, Bushaltestellen und Parkplätze. Zwischen 3:30 Uhr und 6:30 Uhr sind große Lastwagen mit Schneepflug und Streugutsilo auf rund 280 Straßenkilometern unterwegs. Kleinfahrzeuge und Traktoren kümmern sich zusätzlich um etwa 100 Kilometer Geh- und Radwege sowie 30 Bushaltestellen.
Ab 5 Uhr sind zudem Handräumer an Ampelkreuzungen, Fußgängerüberwegen, Zebrastreifen und Unterführungen im Einsatz. Die Straßen sollen in der Regel bis 6:30 Uhr geräumt sein, Geh- und Radwege bis spätestens 7 Uhr – an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr. Bei durchgehendem Schneefall wird durchgehend geräumt.  

Streusalz wird nur auf Hauptstraßen und Straßen mit Buslinien eingesetzt. Bei den Räumarbeiten gelten Prioritäten: Straßen mit wichtigem Verkehr, etwa die Bismarckstraße zum Klinikum, der Rennweg zur Feuerwache, Schulbuslinien sowie Ring- und Ausfallstraßen werden zuerst bedient. Auch Radwege und Bushaltestellen haben Vorrang. Neben- und Wohnstraßen werden erst später und nicht in jeder Räumrunde bearbeitet.

Die Stadt setzt dabei auch auf die Unterstützung und Rücksichtnahme der Bevölkerung: Autofahrerinnen und Autofahrer werden gebeten, Fahrzeuge nach Möglichkeit nicht auf der Straße, sondern auf dem eigenen Grundstück zu parken. Parkende Autos können große Räumfahrzeuge daran hindern, eine Straße zu räumen. Ist das der Fall, müssen zusätzlich Schmalspurfahrzeuge nachgeordert werden.

Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sind zudem verpflichtet, die Gehwege vor ihrem Grundstück oder einen Meter Gehbahn auf der Straße von Schnee und Eis zu befreien oder befreien zu lassen. Der Schnee ist auf dem eigenen Grundstück zu lagern und nicht auf die bereits geräumte Fahrbahn zu schieben.

Auch wenn kein Winterdiensteinsatz nötig ist, bleibt der Bauhof aktiv: Dann werden unter anderem Straßenbankette wiederhergestellt, Feldwege repariert und Schlaglöcher ausgeglichen.

Mitglieder des Stadtrats informierten sich über die Fahrzeuge des Winterdienstes des Memminger Bauhofs vor Ort – im Bild das Stramot-Fahrzeug. (Fotos: V. Weyrauch/ Pressestelle Stadt Memmingen) __________________________
Der Fuhrpark des Winterdienstes in Memmingen umfasst LKW, Kleinfahrzeuge, Traktoren und Fahrräder für die Handräumer.

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