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Jugendparlament macht sich für Skatepark-Beleuchtung stark

Erstellt von Pressestelle |

Öffentlicher Nahverkehr und eigenes Jahresbudget ebenfalls Thema

In ihrer jüngsten Sitzung im Rathaus diskutierten die Mitglieder des Memminger Jugendparlaments mit Oberbürgermeister Jan Rothenbacher über die Beleuchtung des Skateparks, ein eigenes Jahresbudget, Verbesserungen am ZOB sowie den öffentlichen Nahverkehr. 

Als erstes stellten die Jugendlichen ihr Anliegen vor, ein Fundraising für die Beleuchtung des Skateparks im Stadtpark Neue Welt zu starten. Über eine Online-Plattform soll Geld gesammelt werden, um das Projekt, dass seit 2022 Thema im Jugendparlament ist, voranzutreiben und die geschätzten Kosten von circa 13.000 Euro abzudecken. Geplant ist eine nachhaltige und umweltverträgliche Beleuchtung mit einer Handschaltung mit 30-Minuten-Takt. Mit Rücksicht auf die umliegende Nachbarschaft wäre es dann möglich, bis 22 Uhr den Platz auch im Frühjahr und Herbst zu nutzen. Der Austausch mit Städten, in denen sich eine solche Anlage bereits bewährt hat, wird angestrebt, ebenso wie eine Gesprächsrunde mit dem Garten- und Friedhofsamt. Finanzielle Unterstützung etwa durch die LEW und auch die Stadt befinden sich in Abstimmung.

Die jungen Parlamentarier sprachen sich dafür aus, zünftig ein festes Jahresbudget in Höhe von 10.000 Euro pro Haushaltsjahr zu erhalten. Die Mittel sollen der Umsetzung und Förderung von Jugendprojekten, Veranstaltungen und notwendigen Anschaffungen dienen. Ziel ist es, eigenständiger agieren und Vorhaben besser planen zu können. Das Jugendparlament beabsichtigt, hierzu einen Antrag im Jugendhilfeausschuss zu stellen. Ein entsprechender Vorschlag soll bis zur nächsten Sitzung am 17. Juni vorbereitet werden. Die Verwaltung prüft derzeit die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen für die Bereitstellung eines solchen Budgets.

Als nächstes Thema brachten die Jugendlichen ein, dass es zu wenige und teilweise beschädigte Sitzmöglichkeiten am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Memmingen gibt. Für wartende Fahrgäste jeder Altersgruppe wäre es von Vorteil, wenn hier Abhilfe geschaffen und mehr Sitzgelegenheiten geschaffen würden. Gerne nahm Oberbürgermeister Rothenbacher diese Anregung mit in die Verwaltung, um eine Verbesserung zu erwirken.

Die Jugendparlamentarier fragten auch nach dem Sachstand zu den geplanten und neuen Busverbindungen in Memmingen und Umgebung. Besonders bewegte die Jugendlichen dabei die Schülerbeförderung und die Abendverbindungen. Nach der Umstellung der freien Schülerbeförderung (Busse nur für Schüler) auf einen gemeinwirtschaftlichen Verkehr vor drei Jahren für die Linien 1 bis 7 wird nun die Umstellung aller Linien auf dieses System geplant. Da die Verträge auslaufen, werden nun alle Linien gemeinsam ausgeschrieben. Gerade die Planung mit den Linien, die das Umland bedienen muss hierzu aber eine Abstimmung mit dem Landratsamt Unterallgäu erfolgen. 
Um den ÖPNV vorzustellen, wird eine Sondersitzung einberufen werden, in der der Mobilitätsbereich der Verwaltung das Leistungsverzeichnis vorstellen soll. 

Zu guter Letzt fragten die Jugendlichen nach der Möglichkeit, die Turnhallen auch vermehrt in den Ferien zu nutzen. Die Verwaltung räumte ein, dass die Schließung der Turnhallen in den Ferien zumeist mit Wartungsarbeiten oder Urlaub des Personals zusammenhängt. 

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