09.05.2019: „Zuhause ist da, wo ich mich wohlfühle!“ entgegnet eine Passantin spontan auf die Frage, was für sie passender Wohnraum und gutes Wohnen sei. Neben der Aussage „bezahlbarer Wohnraum“ fällt diese Antwort besonders häufig und es wird schnell deutlich, passender Wohnraum ist ein emotionales Thema. Wohlfühlen, das bedeutet für die Befragten an diesem Vormittag in der Memminger Fußgängerzone unter anderem Familie, nette Mitbewohner, ein gutes Miteinander, mehrere Generationen unter einem Dach, ein Blick ins Grüne. Es sei aber auch eine angemessene Größe und eine barrierefreie Ausstattung, die es erlaube, in den liebgewonnenen Räumen alt werden zu können. Anlässlich des europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung veranstaltet der Behindertenbeirat jedes Jahr einen Aktionsstand in der Fußgängerzone. Das diesjährige Thema „passender Wohnraum“ betrifft jedoch eine weitaus größere Gruppe als nur Menschen mit Behinderung. Deshalb holten sich die Veranstalter mit der Diakonie, dem Seniorenbeirat, der Stadt Memmingen und Regens Wagner Offene Hilfen weitere Kooperationspartner mit ins Boot. Gemeinsam möchten sie auf die Schwierigkeiten bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum zu finden aufmerksam machen und mit den Bürgerinnen und Bürgern hierüber ins Gespräch kommen. „Jeder Mensch braucht ein passendes Zuhause. Das Recht auf menschenwürdiges Wohnen bleibt eine der drängenden Herausforderungen, für die wir uns einsetzen“, erklären die Veranstalter des Aktionsstandes.
18.05.2026: „Zusammen mit allen Sozialverbänden drängen wir auf den Erhalt und Ausbau von Teilhabe, es gehe nicht um freiwillige Leistungen, sondern um die Umsetzung grundlegender Menschenrechte. Einsparungen dürfen nicht auf Kosten von Menschen mit Behinderung und ihrer Familien gehen. Darum keine Kürzungen in der Eingliederungshilfe!“ appelliert Verena Gotzes, die Vorsitzende des Behindertenbeirates. Unterstützen auch Sie die Kampagne des Lebenshilfe Bundesverbandes „Teilhabe ist Menschenrecht“ www.lebenshilfe.de/teilhabe-ist-menschenrecht und unterzeichnen Sie noch bis zum 25. Mai die Petition an den Deutschen Bundestag. Der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen hat wie jedes Jahr eine Aktion zum Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung organisiert und wurde von folgenden Kooperationspartnern unterstützt: Diakonie: Sozialpsychiatrisches Zentrum „An der Kappel“, Katholische Arbeitnehmerbewegung, Lebenshilfe MM/UA: Heilpädagogische Tagesstätte, Unterallgäuer Werkstätten, Regens Wagner: Offene Hilfen MM/UA, Stadt Memmingen: Inklusionsfachstelle. An den Infoständen auf dem Weinmarkt konnten Interessierte an einem Quiz/Faktencheck teilnehmen und einfache Alltagsfragen, die immer wieder auftauchen, beantworten. Zum Beispiel: Was machen Kinder in einer Heilpädagogischen Tagesstätte? Was kann man tun, wenn man eine psychische Erkrankung hat? Darf ich mit einem Schwerbehindertenausweis auf einem Behindertenparkplatz parken? Können Arbeitnehmende mit Schwerbehinderung vom Arbeitgeber ganz normal gekündigt werden? Wird in einer Werkstatt für behinderte Menschen auch für regionale Firmen gearbeitet? Diese und viele andere Fragen konnten beantwortet, diskutiert werden und somit einen Einblick in die Alltagswelt von Menschen mit Beeinträchtigungen geben. „Am Samstag, den 6. Juni 2026 findet zum 35.mal das alljährliche Straßenfest für Menschen mit und ohne Behinderung von 10.00 Uhr – 13.30 Uhr auf dem Theaterplatz statt“, lädt Regina Sproll, stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirates, herzlich dazu ein.
07.05.2020: Anlässlich dieses Protesttages veranstaltet der Behindertenbeirat der Stadt Memmingen alljährlich einen Informationsstand in der Memminger Fußgängerzone. Zurzeit verhindert die Verbreitung des Corona-Virus alle Veranstaltungen und öffentlichen Kundgebungen. Doch der 5. Mai verliert dadurch nicht an Relevanz – ganz im Gegenteil! Laut Behindertenbeauftragten Anna Birk bedeuten die aktuellen Besuchs- und Ausgangsbeschränkungen für Menschen mit Behinderung noch mehr Ausgrenzung. „Insbesondere für behinderte Menschen können aktuell eine Vielzahl an Angeboten nicht stattfinden, sie bleiben zu Hause oder in stationären Wohnformen und können nicht zur Arbeit“, erklärt Regina Sproll vom Behindertenbeirat. „Corona hat viele von uns zurzeit unsichtbar gemacht“, bringt es Komiker Martin Fromme auf den Punkt, der selbst eine Behinderung hat. Viele Menschen mit Behinderung gehören zu den Corona-Hochrisikogruppen und brauchen entsprechend ausreichend Gesundheitsschutz. Auch Informationen zur aktuellen Situation müssen barrierefrei zugänglich gemacht werden. Einige Initiativen übersetzen beispielsweise die Ausgangsbeschränkungen und Vorgaben in Leichte Sprache, um sie Menschen mit Lernschwierigkeiten zugänglich zu machen. Menschen mit Hörbehinderung vermissen einen Gebärdensprachdolmetscher bei den live übertragenen Pressekonferenzen. „Während der Corona Pandemie erleben viele Menschen, was es bedeutet, nur bedingt an der Gesellschaft teilhaben zu können. Menschen mit Behinderung geht es oft so, weil es trotz UN-Behindertenrechtskonvention noch viele Barrieren gibt. Deshalb setzte ich mich für eine barrierefreie und inklusive Zukunft ein“ betont Verena Gotzes Stadträtin und Vorsitzende des Behindertenbeirates.
11.06.2019: Pünktlich zum 31. Straßenfest zeigte sich der Sommer von seiner besten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein konnten Verena Gotzes und Regina Sproll, die Vorsitzenden des Behindertenbeirates, gemeinsam mit dem dritten Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger und dem stellvertretenden Landrat Dr. Stephan Winter die zahlreichen Besucher auf dem Theaterplatz begrüßen. „Wir sind hier am Theaterplatz mitten in Memmingen – das ist ein Zeichen dafür, dass das Thema Inklusion Mitten in Memmingen angekommen ist“, formulierte der dritte Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger, der den Oberbürgermeister und Schirmherrn Manfred Schilder an diesem Tag vertrat. Herzlich bedankte er sich bei allen Organisatoren, die zum Gelingen des Festes und damit zum Abbau vieler Vorurteile und Barrieren in den Köpfen der Menschen beitragen. „Mir gefällt das ungezwungene Miteinander auf diesem Fest, stellte ein Besucher fest, der zum ersten Mal auf dem Straßenfest war. Zwischen den Aufführungen der Dancing School Tosca, dem Fanfarenzug Aitrach, dem Trachtensportverein und vielen mehr, sorgte das „Schlager-Duo“ Florian und Dieter für beste Stimmung. Überrascht wurden die Besucher von einem Flashmob der Lebenshilfe gemeinsam mit der Tanzgruppe von Nick Gertler. Für staunende Augen bei Klein und Groß sorgte auch Clownfrau Luise, die mit Luftballontieren, Seifenblasen und ihren Balancekünsten auftrumpfte. Neben Getränken und Speisen war auch ein umfangreiches Kinderprogramm geboten. „Unser Hauptanliegen ist es, Berührungsängste und Vorurteile der Menschen abzubauen und das geht am besten, im ungezwungenen, geselligen Miteinander“, so Organisatorin Regina Sproll.
Willkommen auf den Seiten des Behindertenbeirats der Stadt Memmingen (Gegründet am 29. November 1990) Wir vertreten ca. 6000 Menschen mit Behinderung in Memmingen Die UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Behindertengleichstellungsgesetze des Bundes und des Landes bilden die Grundlage unserer Arbeit. Unser Bestreben ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft und die Umsetzung der Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen. Barrierefreiheit heißt: Nutzbarkeit und Zugänglichkeit von baulichen und sonstigen Anlagen durch Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe. Stadtplan barrierefrei Behindertenbeirat_Stadtplan.pdf Nicht über uns, sondern mit uns Unsere Thesen: Etwa 10 % der Bevölkerung ist behindert i. S. Des Schwerbehindertengesetzes. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden (Art. 3 Abs. 3 Grundgesetz) Unsere Ziele: Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen ist das Ziel des Behindertenbeirates. Wir setzen uns ein für die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen barrierefreien Wohnungsbau, damit Menschen mit Behinderungen und jeden Alters die Wohnungen benützen können barrierefreie Zugänglichkeit und Nutzbarkeit öffentlicher Einrichtungen und Verkehrsmittel ausreichende Aus-, Weiterbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten Gleichberechtigung im Zusammenleben behinderter und nicht behinderter Menschen die Schaffung und den Ausbau der Förderung behinderter Menschen in Regeleinrichtungen Aktuelle Informationen Gesetze über die Rechte von Menschen mit Behinderung UN Behindertenrechtskonvention Die UN Behindertenrechtskonvention in Leichter Sprache Informationen und Publikationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur UN-BRK Bundesteilhabegesetz (BTHG) Das Bundesteilhabegesetz in Leichter Sprache Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum BTHG Umsetzungsbegleitung zum Bundesteilhabegesetz Bayerisches Teilhabegesetz
16.02.2023: Der Terminkalender der Kandidaten zur Wahl des Oberbürgermeisters/ der Oberbürgermeisterin ist voll. Wahlveranstaltung an Wahlveranstaltung reihen sich aneinander und bei diversen Podiumsdiskussionen können sich die WählerInnen ein Bild von den KandidatInnen machen. Dennoch hat es sich auch der Behindertenbeirat nicht nehmen lassen, den AnwärterInnen mittels eines Quiz auf den Zahn zu fühlen. Bewaffnet mit ihren Smartphones, auf denen die Fragen zu unterschiedlichsten Themenbereichen gespielt wurden, gingen Amtsinhaber Manfred Schilder und Kandidat Jan Rothenbacher an den Start. Ebenso ließen sich auch Stadtrat Uwe Rohrbeck, sowie die zweite Bürgermeisterin Margareta Böckh nicht nehmen, sich der Herausforderung zu stellen. In 26 Fragen bewiesen die TeilnehmerInnen ihr Wissen rund um Inklusion und die Barrierefreiheit in Memmingen. Beispielsweise gab es zu erraten, an welcher Stelle der auf einem Foto angezeigte, schwer überwindbare Pflasterbelag zu finden ist. Hier war am Hallhof die richtige Antwort. Oder in welchem Jahr Deutschland die UN Behindertenrechtskonvention ratifizierte. Auch, dass der damalige Ministerpräsident Horst Seehofer verkündete „Bayern wird in 10 Jahren komplett barrierefrei – im gesamten öffentlichen Raum, im gesamten ÖPNV“, galt es zu erraten. Die stellvertretende Vorsitzende Regina Sproll stellte den beiden Kandidaten in der anschließenden Gesprächsrunde die Frage: „Wenn Sie eine Sache in Memmingen zur Inklusion bzw. Barrierefreiheit ändern könnten, was wäre das?“ „Mehr barrierefreier Wohnraum“, antwortete Rothenbacher sofort. Ein Thema, dass für immer mehr Menschen in der Gesellschaft relevant werden wird, gerade im Alter. Und wichtig sei dabei auch, dass dieser bezahlbar ist, ergänzt er. Schilders Wunsch wäre, dass Träger und Organisationen der Behindertenhilfe eine bessere finanzielle Ausstattung durch den Staat bekommen, „damit diese nicht auf Spenden angewiesen sind“, erklärt der Oberbürgermeister. Abschließend betonte die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Verena Gotzes, „wir Menschen mit Behinderung wollen nicht mehr als andere. Wir wollen die Möglichkeit, der gleichberechtigten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.“ Krimhilde Dornacher konnte leider krankheitsbedingt nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Nur Sensoy blieb dem Termin fern.
13.10.2022: Bei einem Festakt im Kreuzherrnsaal feierten die Mitglieder des Behindertenbeirats gemeinsam mit der Stadtspitze und zahlreichen Gästen das 30-jährige Bestehen des Behindertenbeirats. Am 06. Februar 1991 trat der Behindertenbeirat zum ersten Mal zu einer konstituierenden Sitzung zusammen. Oberbürgermeister Manfred Schilder überbrachte seine Glückwünsche: „Es ist großartig, wie viel der Behindertenbeirat in den letzten Jahrzehnten bereits geschafft hat – dennoch bleibt noch viel zu tun. Ich danke allen Beteiligten für ihr unermüdliches Engagement und gratuliere im Namen der Stadt und auch ganz persönlich herzlich zum Jubiläum.“ Verena Gotzes, 1. Vorsitzende des Behindertenbeirats und Regina Sproll, die stellvertretende Vorsitzende, dankten bei ihrer Begrüßung allen Anwesenden für ihr Kommen. „Ich freue mich, anlässlich unseres Jubiläums mit Ihnen zu feiern. Schön, dass Sie so zahlreich erschienen sind und dadurch Ihre Wertschätzung für unsere Arbeit zeigen“, führte Gotzes in die Feierlichkeit ein. Auch Alt-Oberbürgermeister und Ehrenbürger Dr. Ivo Holzinger nahm am Festakt teil: „Als wir Anfang der 90-er Jahre den Beirat ins Leben gerufen haben, war unser Ziel, Barrieren in Memmingen zu entfernen. Einiges konnte bereits verbessert werden. Dafür und für den beharrlichen Einsatz danke ich allen Beiratsmitgliedern.“ Gemeinsam ließen Verena Gotzes, Regina Sproll und Erika Winterwerb, Mitglied des Behindertenbeirats, die 30 Jahre des Behindertenbeirats Revue passieren und stellten den Gästen die bedeutendsten Errungenschaften im Bereich der Barrierefreiheit in Memmingen vor. So wurden beispielsweise auf Betreiben des Behindertenbeirats 1998 in der Innenstadt und dem Antonierhaus barrierefreie Toiletten geschaffen und 2000 alle Bahnsteige durch Rampen und Aufzüge erreichbar umgestaltet. Seit über drei Jahrzehnten veranstaltet der Behindertenbeirat zudem jährlich das „Straßenfest für Menschen mit und ohne Behinderung“. Vortragsredner Moritz Brückner schilderte anschließend dem Publikum in seinem Impulsvortrag eindrücklich seinen Surfunfall, den er mit 19 Jahren in Chile erlitt und seitdem er querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt. „Der Bruchteil einer Sekunde hat alles verändert und mein Leben total auf den Kopf gestellt,“ erklärte der heute 23-Jährige. „Es hat sich alles geändert und nur mit Hilfe meiner Familie, Freunde, Therapeuten und Ärzte konnte ich mich im Alltag wieder zurechtfinden.“ Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen die Thematik nahe zu bringen, was es bedeutet, im Rollstuhl zu sitzen. Damit möchte er Hemmschwellen beseitigen und die Integration von Rollstuhlfahrer:innen vorantreiben. Bei einer kleinen Podiumsrunde gewährten auch Simone Magel-Dipre, Mutter einer schwer-mehrfach behinderten Tochter und Peter Holzmann, der durch einen Unfall erblindete, Einblicke in ihren Alltag, der nicht nur körperlich sondern auch seelisch herausfordernd ist. Musikalisch wurde der Festakt von Schlagzeuglehrer Tobias Mrzyk, Schlagzeuger Patrick Züfle und der Sängerin Silke Mrzyk umrahmt.
Freizeit, Kultur und Sport Kultur: Barrierefreie Veranstaltungsräume Stadthalle: Barrierefreie Stellplätze in der Tiefgarage, Aufzug, barrierefreies WC und Hörschleife für Menschen mit Höreinschränkungen sind vorhanden. Antoniersaal: Stufenloser Zugang, barrierefreies WC im Antonierhof vorhanden. Kopfsteinpflaster im Hof. Kreuzherrensaal: Stufenloser Zugang, Hebebühne und barrierefreies WC vorhanden. Strigel-Museum: Am Eingang zum Antonierhof bitte läuten, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können über die Bücherei in Begleitung eines Mitarbeiters mit Aufzug in das Museum gelangen. Barrierefreies WC im Antonierhof vorhanden. Krypta St. Josefs-Kirche: Rampe, elektrischer Türöffner, barrierefreies WC vorhanden. Mewo-Kunsthalle: Nach Anmeldung über Sprechanlage neben dem Haupteingang wird der Seiteneingang geöffnet. Barrierefreies WC und Aufzug vorhanden. Landestheater Schwaben Memmingen: Stufenlos erreichbar, 2 barrierefreie Stellplätze in der Tiefgarage, Aufzug, barrierefreies WC. Alle Ebenen sind mit dem Aufzug erreichbar. Hörschleife für Menschen mit Hörbeeinträchtigung ist vorhanden (bitte bei Kauf der Karten mitteilen, dass eine Hörschleife benötigt wird). Zugehöriges Restaurant/Bar ist barrierefrei erreichbar. Sport: Rampe ans Wasser für Angler im Rollstuhl am Pfaffenwinkelweiher Hallenbad: Stufenloser Eingang, Behindertenumkleidekabine, Behinderten-WC und Einstiegshilfe am Becken vorhanden. Pfaffenwinkelweiher: Angelmöglichkeit (nur für Inhaber eines gültigen Fischereischeines), Rampe zum Wasser vorhanden.
15.07.2021: Mitglieder des Behindertenbeirates, sowie des Arbeitskreises für die Belange alter und behinderter Menschen in Memmingen besuchten kürzlich die Ausstellung imPERFEKT. Dabei erklärte Leiter Axel Lapp den Teilnehmern auch, welche Aspekte der Barrierefreiheit bei der Zusammenstellung der Exponate, aber auch der Gestaltung der Ausstellung selbst, berücksichtigt wurden. Die Ausstellung ›imPERFEKT‹ versucht, auf verschiedenen Ebenen Wirkung zu entfalten. Zum einen ist ›imPERFEKT‹ eine Ausstellung über Schönheitsideale. Beginnend mit dem antiken Torso vom Belvedere, der seit der Renaissance zum weithin kopierten Inbegriff von Schönheit wurde, untersucht ›imPERFEKT‹ die Wahrnehmung von Vollkommenheit sowie das Streben nach Perfektion: Wie gehen wir mit den durch die Medien vorgeführten Idealen um? Wie bringen wir diese mit unserer eigenen Realität in Einklang? Wie beeinflusst das unsere Sicht auf Behinderungen? Auf der anderen Seite nähert sich die Ausstellung dem Thema Barrierefreiheit und erkundet, wie ein Museum für alle in Zukunft gestaltet werden kann. Orientierungspläne und Bodenleitsysteme erleichtern das Navigieren im Ausstellungsraum. Einzelne Ausstellungsstücke lassen sich ersehen, ertasten und erhören. Gleichzeitig sind zugehörige Informationen leichter zugänglich, da sie gedruckt und über Audio Guides, in Braille, in Gebärdensprache und in Leichter Sprache zur Verfügung stehen. Nähere Informationen zur Ausstellung und zur Kunsthalle finden Sie auf der Homepage im untenstehenden Link.
29.03.2023: Deutschland steht als Gesellschaft vor massiven Herausforderungen für die Zukunft. Energieversorgung, Klimaschutz, Mobilität, Überalterung oder Fachkräftemangel sind nur einige davon. Auch Barrierefreiheit ist nicht nur die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderung und die gleichberechtigte Teilhabe im Alltag, an gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Barrierefreiheit ist ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft. Eine Welt ohne Barriere ist für alle zugänglicher und lebenswerter. Der Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, steht deshalb in diesem Jahr unter dem Motto „Zukunft barrierefrei gestalten“. Denn es gibt viele noch nicht umgesetzte Forderungen für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Menschen mit Behinderung können und wollen Teil der Lösung sein – als ExpertInnen in eigener Sache und MitgestalterInnen von Anfang an. Der Behindertenbeirat lädt sie herzlich an den Aktionsstand am Weinmarkt, am Dienstag, 2. Mai 2022 von 09:00 bis 12:00 Uhr ein. Zusätzlich finden in diesem Jahr, ausgehend vom Aktionsstand „Stadtführungen mit anderen Sinnen“ in Kooperation mit der KAB und dem Projektbüro „Stadt der Freiheitsrechte“ statt. Näheres dazu in der Anlage. Außerdem werden am Weinmarkt und am Theaterplatz im Laufe des Tages Kreide-Kunstwerke zum Thema „Barrieren überwinden - zueinander finden“ entstehen. Hier werden verschiedene Gruppen von Menschen mit und ohne Behinderung zusammen mit einer Kreide-Künstlerin malen. Diese Aktion wird von den Offenen Hilfen von Regens Wagner angeboten und in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat durchgeführt. Gerne darf mitgemalt werden! Wir freuen uns auf zahlreiche BesucherInnen. Behindertenbeirat der Stadt Memmingen