Stadt Memmingen:Herrenstraße

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Roter Weg - Herrenstraße

Hermansbau

In Venedig zu Reichtum gekommen, ließ Benedikt von Herman 1766 dieses Barockpalais errichten. Gartenhaus und Junkerhof schließen sich der großzügigen Vierflügelanlage an, die weit in die Straße hineinragt. Das Palais beherbergte hochrangige Gäste. Bayerns König Ludwig I. logierte hier ebenso wie Kaiser Franz I. und Zar Alexander. Heute größtenteils als Stadtmuseum genutzt, empfiehlt sich ein Besuch der historischen Räume.
 

Martinskirche

Mächtig erhebt sich der Turm von St. Martin über der Stadt. Die Umrahmung des Zifferblatts der Turmuhr wurde 1524 von Bernhard Strigel geschaffen, sie lockert das strenge Äußere des Turmes auf. Der achteckige Aufbau mit dem Türmerstüble stammt von 1537. Der Ulmer Baumeister Matthias Böblinger schuf 1496 - 1499 den Tuffsteinchor. Sein Meisterzeichen ist am südöstlichen Pfeiler zu finden.

Herrenstraße

Der Name „Herrenstraße“ deutet schon an, dass sich hier der Sammelpunkt der wichtigen Memminger Familien befand. Viele bedeutende Handelshäuser, wie die Zangmeister, hatten hier ihre Zentrale. Im Spätmittelalter brauchten die Memminger Handelsgesellschaften den Vergleich mit den Augsburgern oder Nürnbergern nicht zu scheuen.