Stadt Memmingen:Zollergarten

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Grüner Weg - Hexenturm

Hexenturm

Als ältester von ehemals drei Gefängnistürmen vermittelt der Hexenturm eindringlich die Grausamkeit früherer Rechtsprechung. Bevor die Hexenverfolgung auch Memmingen erreichte, wurde er „Ehebrecherturm“ genannt. Die Memminger Hexenprozesse im 17. Jahrhundert endeten meistens mit der Enthauptung der verurteilten Personen. Wieviele Opfer die Hexenverfolgung in Memmingen tatsächlich forderte, ist nicht bekannt.

Zollergarten

Die ältesten Reste der Memminger Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert schließen den Park nach Süden hin ab. Auf einem zugeschütteten Wassergraben gelegen, ist der Zollergarten ein grünes Kleinod Memmingens. Seit 1908 ist der einstige Privatpark der Familie von Zoller der Öffentlichkeit zugänglich.
 

Einlass

Nachts wurden die großen reichsstädtischen Tore geschlossen. Einzig der Einlass, im Jahr 1475 erbaut, bot die Möglichkeit, in die Stadt zu gelangen. Wegen seines feingegliederten Giebels gilt der Einlass als schönstes Tor Memmingens. Von den früher acht Toren haben sich bis heute außerdem das Ulmer Tor, Westertor, Lindauer Tor und Kempter Tor erhalten.

Bettelturm

32 Tore und Türme prägten das Bild der Freien Reichsstadt über viele Jahrhunderte. Einer ihrer Geschütztürme war der 1471 errichtete Bettelturm, der im 19. Jahrhundert auch als Armenhaus diente.