29.04.2026: Der Memminger Stadtrat hat den nächsten entscheidenden Schritt für die zukünftige Wärmeversorgung der Stadt beschlossen: Mit lediglich zwei Gegenstimmen wurden die Stadtwerke Memmingen damit beauftragt, das Vertragswerk auf Grundlage eines erarbeiteten Letter of Intent (LOI) zu finalisieren. Ziel ist die Unterzeichnung der Verträge im vierten Quartal 2026. Bereits im Januar 2024 hatte der Stadtrat die Stadtwerke beauftragt, die Gründung einer kommunal geprägten Wärmegesellschaft zu prüfen, geeignete Partner zu identifizieren und die entsprechenden Rahmenbedingungen zu erarbeiten. In der Folge wurde ein interner Arbeitskreis eingerichtet, bestehend aus dem Oberbürgermeister, Vertreterinnen und Vertretern des Werkausschusses und der Stadtwerke sowie externen Beratern. Dieser Arbeitsprozess mündete nun in den vorliegenden LOI, der die Grundlage für die weitere Umsetzung bildet. Der LOI sieht vor, zum 1. Januar 2027 eine gemeinsame Wärmegesellschaft in Rechtsform einer GmbH & Co. KG mit Sitz in Memmingen zu gründen. Der finale Name der Wärmegesellschaft wird im weiteren Prozess gemeinsam mit allen Vertragspartnern abgestimmt und festgelegt. Die neue Gesellschaft soll aus der bestehenden Fernwärme Memmingen GmbH & Co. KG hervorgehen. Die Stadt Memmingen wird mit 51 Prozent Mehrheitsgesellschafterin, während die E-CON AG 49 Prozent der Anteile hält. Zu den zentralen Inhalten des LOI zählen neben der Mehrheitsbeteiligung der Stadt ein anteiliger Kaufpreis von 2,295 Millionen Euro zuzüglich des anteiligen handelsrechtlichen Eigenkapitals sowie die anteilige Absicherung von 51 Prozent der Verbindlichkeiten durch die Stadt beziehungsweise die Stadtwerke. Die Gesellschaft wird von einer technischen und einer kaufmännischen Geschäftsführung geleitet. Der Aufsichtsrat wird paritätisch mit sechs Personen besetzt, wobei bei Stimmengleichheit der Oberbürgermeister den Ausschlag gibt. Inhaltlich setzt die neue Wärmegesellschaft klare Schwerpunkte auf die Transformation der Energieversorgung. Vorgesehen ist ein beschleunigter Ausstieg aus der Erdgasversorgung bis spätestens 2050. Zur Kompensation zahlt die Gesellschaft über einen Zeitraum von zehn Jahren insgesamt zwei Millionen Euro an die Stadtwerke. Gleichzeitig wird das Geschäftsfeld deutlich erweitert, unter anderem um Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Stromspeicher und Ladeinfrastruktur. Das Wärmenetz Süd wird anteilig erworben. Hingegen ist das Wärmenetz Nord zunächst von der neuen Gesellschaft ausgenommen. Im LOI ist allerdings festgehalten, dass das Wärmenetz Nord langfristig in die gemeinsame Wärmegesellschaft hineinwächst. Zielszenario ist ein großes Memminger Wärmenetz, damit nicht mehr zwischen Nord und Süd unterschieden werden muss. Das Wärmenetz wird wachsen und auch strukturell perspektivisch einen Zusammenschluss finden. Weiterhin steht im LOI, dass zwei Vollzeitkräfte die Gesellschaft führen sollen. Zum einen ein Geschäftsführer mit technischem Hintergrund, für den die E-CON AG das Vorschlagsrecht hat, zum anderen ein kaufmännischer Geschäftsführer, der von der Stadt bestellt wird. Zudem wird die Stadt einen bereits eingereichten Förderantrag zur Nutzung von Tiefengeothermie zurückziehen und stattdessen die Antragstellung durch die E-CON AG unterstützen. Für den Fall eines Ausstiegs der E-CON oder einer Liquidation der Gesellschaft fällt das Erlaubnisfeld an die Stadt zurück. Die geplanten Gesamtinvestitionen bis Ende 2026 belaufen sich auf rund 26,25 Millionen Euro, wobei Fördermittel sowie Baukostenzuschüsse bereits berücksichtigt sind. Einschließlich der bisherigen Entwicklungs- und Planungsleistungen ergibt sich ein prognostizierter Gesamtwert von etwa 30,75 Millionen Euro netto. Die Finanzierung erfolgt über eine Kombination aus Eigenmitteln und Darlehen, wobei die Stadt beziehungsweise die Stadtwerke künftig 51 Prozent der Darlehen absichern. Mit dem aktuellen Beschluss stellt der Stadtrat die Weichen für eine langfristig sichere, nachhaltige und stärker kommunal geprägte Wärmeversorgung in Memmingen.
20.05.2026: Das bayerische Telekommunikationsunternehmen Leonet (Deggendorf) wird den Memminger Ortsteil Amendingen nun doch nicht mit Glasfaser versorgen. Dies hat das Unternehmen der Stadt in einem Schreiben mitgeteilt. Betroffen von der Entscheidung sind rund 1.600 Haushalte und Gewerbebetriebe. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher zeigt sich von der Entscheidung enttäuscht: „Ich bedaure sehr, dass sich Leonet zurückzieht. Jedoch werden wir alles daransetzen, einen anderen Partner für den Ausbau in Amendingen und den bislang unversorgten Gebieten zu gewinnen.“ „Die Verwaltung befindet sich laufend in Gesprächen mit Telekommunikationsunternehmen und prüft alternative Möglichkeiten für den eigenwirtschaftlichen Ausbau. Parallel dazu werden auch Förderprogramme untersucht“, ergänzt Michael Haider, Breitbandbeauftragter der Stadt Memmingen. Die Stadt Memmingen unterstützt das Ziel des Bundes, bis 2030 allen Haushalten eine Möglichkeit für einen Glasfaseranschluss zu bieten. Derzeit liegt die Quote in Memmingen bei 25%. Ohne konkretes Ausbauvorhaben sind derzeit die Bereiche Amendingen, Eisenburg, Buxach/Hart und Volkratshofen. Jedoch auch in den übrigen Stadtgebieten gibt es noch zu schließende Lücken.
20.04.2026: An der Ach in Steinheim kann man nicht nur gut radeln und joggen, man kann mittlerweile auch Wasserbüffel beobachten. Es sind die Tiere des Steinheimer Ehepaars Lea und Robin Robrook, die bereits im zweiten Jahr helfen, fast zehn Hektar Ausgleichsflächen der Stadt Memmingen instand zu halten. „Wasserbüffel sind die idealen Landschaftspfleger. Sie verhindern die Verbuschung, halten das Gras kurz und haben kein Problem mit feuchten Wiesen“, berichtet Robin Robrook. „Das alles fördert die Artenvielfalt auf den extensiv bewirtschafteten Wiesen“, freut sich Ferdinand Fehler, von der Unteren Naturschutzbehörde. Er ist Fachkraft für Naturschutz und Landschaftspflege der Stadt Memmingen und hat die Beweidung durch die Wasserbüffel der Familie Robrook sehr begrüßt und möglich gemacht. Wasserlöcher, wenig Büsche und dann auch noch der Dung der Tiere: das alles führt zu einer großen Biodiversität auf den beweideten Flächen. Vor allem insektenfressenden Vögeln und lichtkeimenden Pflanzen kommt das zugute. Zusätzlich muss das städtische Gartenamt nicht mit hohem Personalaufwand und Spezialmaschinen anrücken, um das Gras einmal im Jahr zu schneiden und die Büsche zu kürzen. „Die Büffelbeweidung ist ein super Projekt“, findet Oberbürgermeister Jan Rothenbacher, bei einem Termin vor Ort. „Die Büffel werten die Fläche viel besser auf als wir es könnten und sind gleichzeitig schon ein tierischer Anziehungspunkt geworden, vor allem bei Familien mit Kindern.“ Lea Robrook schwärmt vom ausgeglichenen Wesen der mittlerweile mehr als 20 Büffel, die von allen in der Familie geliebt werden. Personen, die sie schon länger kennen, können problemlos mit allen Tieren der Herde in den Austausch treten und es ist eine Mutterkuhhaltung im Herdenverbund möglich. Trotzdem warnen die Besitzer: „Es sind die ersten Kälbchen mit auf der Weide sowie unser Stier, die Tiere sind verständlicherweise nicht zutraulich, da sie ihren Nachwuchs schützen. Also bitte Abstand halten!“ Beim Termin konnten sich Oberbürgermeister Jan Rothenbacher und Dritter Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger ein Bild von den positiven Auswirkungen der Büffelbeweidung machen. Und direkt von Familie Robrook erfahren, welche Arbeiten auf der Fläche anfallen und wie die Pläne für die Zukunft sind. Wasserbüffel sind auf extensiv bewirtschafteten Flächen besonders wertvoll, weil sie auch sehr nasse, nährstoffarme Standorte nutzen, die für andere Weidetiere oft ungeeignet sind. Durch Fraß, Tritt und das Anlegen von Suhlen halten sie die Landschaft offen, fördern die Artenvielfalt und schaffen Lebensräume für typische Feuchtgebietsarten. Wasserbüffel waren früher in Europa beheimatet. Die jetzigen Wasserbüffelgattungen in Deutschland stammen jedoch aus Asien. Robin Robrook erzählt, dass er bald das besonders schmackhafte Fleisch der Büffel in einem Hofladen selber vermarkten will. Vielleicht auch mit weiteren Produkten die auf dem früheren „Kutterhof“ produziert werden, schließlich betreiben die beiden auch Ackerbau; halten Hühner, Hasen und Wachteln. Ferdinand Fehler hat mittlerweile einige der weiteren städtischen Ausgleichsflächen für Beweidungen mit den entsprechenden Tieren vergeben können. Es gibt Weiden mit Pferden, Schafen, Hochlandrindern und bald auch Alpakas. „Das bringt die Biodiversität und den Naturschutz auf unseren Ausgleichsflächen wirklich weiter“, betont Bürgermeister Dr. Hans-Martin Steiger.
06.08.2026: Mehr als 50 Pflegeeltern und -kinder folgten auch in diesem Jahr der Einladung des Memminger Stadtjugendamtes zum Pflegefamilienausflug. Oberbürgermeister Jan Rothenbacher begrüßte die Teilnehmer und dankte den Pflegeeltern für ihr beispielhaftes Engagement. Danach ging es mit dem Bus ins Honigdorf Seeg, wo die großen und kleinen Besucher in der Erlebnisimkerei viel über Bienen und Honigherstellung lernten. Das anschließende gemeinsame Mittagessen bot den Pflegemüttern und -vätern Gelegenheit zum Austausch untereinander und mit den Mitarbeiterinnen des Pflegekinderdienstes. Das Stadtjugendamt Memmingen ist stets auf der Suche nach neuen Pflegefamilien. „Eine bestimmte Qualifikation wird dabei nicht verlangt – wichtig sind ein großes Herz und die Bereitschaft, einem Kind ein liebevolles und familiäres Zuhause zu bieten – auf Zeit oder auf Dauer“, erläutert Jugendamtsleiter Michael Wagner. Unverbindliche Informationen erhalten Interessenten beim Pflegekinderdienst des Stadtjugendamtes (Frau Bottos, Frau Lässle und Frau Kasper, E-Mail pflegekinderdienst@memmingen.de , Tel. 08331/850-3040, -3041 und -3042).
13.05.2026: Der Seniorenbeirat der Stadt Memmingen wurde neu gewählt. In der ersten Sitzung des neuen Stadtrats entschieden die Rätinnen und Räte über die Besetzung dieses wichtigen Beirats, der sich für die Belange und die Teilhabe älterer Menschen in Memmingen einsetzt. Neben dem Oberbürgermeister bzw. dessen Vertretung setzt sich der Seniorenbeirat aus zwölf weiteren ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen. In den Beirat gewählt wurden: Wolfgang Albert, Manfred Bretzel, Herbert Gistel, Rita Häring, Roswitha Hopf, Walter Link, Albert Madlener, Raimund Rau, Walter Röllig, Brigitte Wassermann, Gernot Winkler und Karl-Heinz Scheufele; Ersatzleute sind: Peter Czech, Wolfgang Gawens, Eva-Maria Schmidbauer, Alfred Katonski, Friedrich Hermann, Iris Schreiber, Hans Bernd Müller, Martin Schedel, Johannes Holl und Dietmar Männer. Die Mitglieder des Seniorenbeirats fungieren als Ansprechpartner und Bindeglied zur Verwaltung. Vorschläge und Anträge dieses Beirats werden auf dessen Antrag im Stadtrat behandelt, soweit nicht der Oberbürgermeister zuständig ist.
03.09.2026: Die Soziale Stadt Ost lädt am Samstag, 19. September 2026 um 14 Uhr 30 zur Show mit Hispikus und Lufo ein. Die beiden erzählen und spielen eine wundervolle Geschichte – liebevoll gestaltet und mit vielen Zauberkunststücken. Die Show ist speziell für Kinder im Alter von 3 bis 11 Jahren entwickelt und verspricht ein einzigartiges, unvergessliches Erlebnis voller Staunen, Lachen und Magie. Beide Künstler verfügen über langjährige Erfahrung in der Kinderzauberei und verstehen es, ihr junges Publikum zu begeistern und mit einzubeziehen. Das Zaubertheater findet im Quartiersbüro der Sozialen Stadt Ost, in der Ellenbogstraße 13, in Memmingen statt und dauert ca. 45 Minuten. Der Eintritt ist frei. Über Spenden freuen sich die beiden Künstler.
19.06.2026: Am Freitagmittag, 19.06.2026, führte ein größerer Polizeieinsatz zu Absperrmaßnahmen im Innenstadtbereich von Memmingen. Hiervon betroffen waren die Bereiche Kalchstraße und Hallhof. Den Maßnahmen ging ein Fund von alten Chemikalien in einer Apotheke voraus, deren Inhalt zunächst nicht bestimmt werden konnte. Im Zuge dessen erfolgte die Hinzuziehung von Spezialkräften des Landeskriminalamtes, um die Behältnisse zu bergen. Die Bergung und anschließende Vernichtung der Chemikalien konnte ohne Zwischenfälle durchgeführt werden. Alle Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung zwischen den vor befindlichen Sicherheitsbehörden der Stadt Memmingen, der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei. Die Einsatzmaßnahmen liefen gegen 10:30 Uhr an und endeten um 17:15 Uhr. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit. (PM der PI Memmingen)
13.08.2026: Seit 1975 verleiht die Stadt Memmingen einmal jährlich den Fassadenpreis für herausragende Gebäude- und Fassadensanierungen. Auch in diesem Jahr sollen diejenigen mit einem dotierten Preis geehrt werden, die sich um die Gestaltung und Verbesserung des Ortsbildes besonders verdient machen. Das Erscheinungsbild der Stadt Memmingen ist von unterschiedlichsten zeitlichen und gestalterischen Einflüssen geprägt. Neben unserer denkmalgeschützten Altstadt prägen auch Stadterweiterungen der Neuzeit unser Stadtbild und somit unsere Identität. Fassaden sind dabei das Gesicht eines Hauses und verraten viel über die Geschichte, Entwicklung und Entstehung verschiedener Stadträume. In Memmingen trifft regelmäßig Historie auf Moderne und lässt uns an der jeweiligen gestalterischen Haltung einer Epoche oder architektonischen Stilrichtung teilhaben. Der Erhalt und die Weiterentwicklung der Fassaden sowie die dem Stadtbild entsprechenden Ergänzungen in qualitätvoller Art und Weise sollen durch den Fassadenpreis der Stadt Vorbild für folgende Maßnahmen sein. Teilnahmeberechtigt sind private Eigentümerinnen und Eigentümer von Gebäuden im gesamten Stadtgebiet Memmingen, deren Fassaden im jeweiligen Wettbewerbsjahr des Fassadenpreises neu errichtet oder saniert wurden. Maßgeblich ist das Jahr der Fertigstellung der Fassade. Die Bewerbung senden Sie bitten an stadtplanung@memmingen.de . Diese sollte zusammengefasst enthalten: - Betreff „Fassadenpreis/Straße und Hausnummer“ - Bewerbungsschreiben (kurze zusammenfassende Maßnahmenbeschreibung: Baujahr des Gebäudes, Beschreibung der Sanierung, Fotos vor und nach der Sanierung, Name und Anschrift Eigentümerin / Eigentümer, Planerin / Planer). Bewerbungsschluss für die Nominierung des Fassadenpreises 2026 ist der 30.11.2026. Die Verleihung des Fassadenpreises 2026 erfolgt auf Empfehlung einer Jury dann im Rahmen einer öffentlichen Sitzung im ersten Quartal 2027.
22.06.2026: Bewegung, Begegnung und jede Menge Sport: Der „Sporttag für alle 2026“ im Stadtpark Neue Welt war ein voller Erfolg. Trotz hochsommerlicher Temperaturen nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die vielfältigen Sport- und Bewegungsangebote kennenzulernen, selbst aktiv zu werden und einen abwechslungsreichen Tag in der Neuen Welt zu erleben. Mit der offiziellen Eröffnung durch Oberbürgermeister Jan Rothenbacher fiel zugleich der Startschuss für die diesjährige Gesundheitswoche „Vom Allgäu bis zum Bodensee“. Damit stand der gesamte Tag ganz im Zeichen von Gesundheit, Bewegung und Gemeinschaft. Über den gesamten Stadtpark verteilt präsentierten Vereine, Organisationen und Initiativen aus Memmingen und der Region ihre Angebote. Von Beachvolleyball, Golf, Fitness- und Kampfsport über Floorball, Cricket und Yoga bis hin zu Bewegungsparcours und E-Motorrädern war für jede Altersgruppe etwas geboten. Besonders beliebt waren auch die Aktivitäten am und auf dem Wasser. Die Wasserwacht und die DLRG luden mit ihren Angeboten rund um das sichere Baden zum Mitmachen ein, während die Wakeboard-Anlage zahlreiche Besucherinnen und Besucher anzog. Großen Zuspruch erhielt auch das Familien- und Kinderprogramm. Das Spielmobil mit Rollenrutsche, Bastelangeboten und zahlreichen Mitmachaktionen sorgte ebenso für Begeisterung wie kreative Stationen zum Bemalen von Steinen, Gestalten von UV-Armbändern oder Glitzertattoos. An vielen Ständen konnten Kinder und Erwachsene neue Sportarten ausprobieren, Geschicklichkeit und Koordination testen oder einfach miteinander ins Gespräch kommen. Besonders erfreulich war die große Bandbreite der vertretenen Angebote. Neben bekannten Sportarten bot der Sporttag auch die Möglichkeit, weniger bekannte Bewegungsformen kennenzulernen, vom Lachyoga bis zum Cricket. Genau diese Vielfalt machte den besonderen Charakter der Veranstaltung aus und zeigte, wie breit das Sport- und Gesundheitsangebot in Memmingen und der Region aufgestellt ist. Der Sporttag verfolgte dabei ein klares Ziel: Menschen jeden Alters zusammenzubringen und Freude an Bewegung zu vermitteln. Überall auf dem Gelände wurde ausprobiert, mitgemacht, angefeuert und gelacht. Die vielen positiven Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher bestätigten den Erfolg des Konzepts. Ein solcher Tag ist nur durch das Engagement vieler Beteiligter möglich. Ein herzlicher Dank gilt daher allen Vereinen, Organisationen und Institutionen, die mit ihren Angeboten vertreten waren, sowie den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Der Sporttag für alle 2026 ha gezeigt, wie Sport Menschen verbindet und Gemeinschaft stärkt. Die Veranstalter ziehen daher ein durchweg positives Fazit und freuen sich bereits auf eine mögliche Fortsetzung in den kommenden Jahren.
24.06.2026: Die Planung des neuen Wohnquartiers an der Allgäuer Straße ist einen wichtigen Schritt weiter. Der Stadtrat fasste einstimmig den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan 102 "Allgäuer Straße West". Das Planverfahren ist damit abgeschlossen. Als nächster Schritt wird die konkrete Erschließungsplanung ausgearbeitet werden. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich Anfang 2028 beginnen können. Am südlichen Stadtrand Memmingens soll westlich entlang der Allgäuer Straße ein neues Quartier entwickelt werden. Der Stadtrat hat im Juni 2024 die Aufstellung des Bebauungsplans 102 „Allgäuer Straße West“ für das Baugebiet beschlossen. Es soll ein neues, attraktives Wohngebiet entstehen, das das Angebot an Geschosswohnungen in der Stadt wesentlich mit unterschiedlichen Wohnansprüchen erweitert. Insgesamt entstehen ca. 220 Wohneinheiten, gegliedert in 24 Mehrfamilienhäusern. Zusätzlich entsteht eine Kindertageseinrichtung für das neue Quartier und die umliegenden Wohnbereiche. Der beliebte Rodelhang im Süden des Plangebiets bleibt dennoch erhalten. Im Zuge des Planverfahrens hatten Bürgerschaft und Behörden in den vergangenen Monaten die Möglichkeit Anliegen und Anregungen zum geplanten Baugebiet vorzubringen. Da die ausgelegten Unterlagen bei der ersten öffentlichen Auslegung von 9. März bis 10. April 2026 versehentlich nicht vollständig waren - es fehlten Anlagen zum Umweltbericht - wurde die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange und die Veröffentlichung im Internet mit öffentlicher Auslegung bis 7. Mai 2026 wiederholt. Einige Anregungen werden umgesetzt, beispielsweise zu Lärmschutzmaßnahmen oder zu Biotopen und Artenschutz.