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Stadt Memmingen
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Coronahilfen für Künstler*innen und Kulturschaffende

Hinweis: Die folgende Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist nicht rechtsverbindlich. Dazu sei auf die Seiten der jeweils genannten Stellen verwiesen. Für deren Inhalte wird keine Haftung übernommen. Nicht aufgeführt sind Coronahilfen einzelner Stiftungen oder Vereine sowie reguläre Kultur-Förderprogramme.

Mit dem verlängerten und verschärften Lockdown sind weiterhin Veranstaltungen in den Kultur- und Freizeiteinrichtungen bis vorerst 31. Januar nicht möglich. Eine Öffnung danach ist mehr als ungewiss. Viele staatliche Corona-Hilfsprogramme werden weitergeführt oder erweitert. Dabei wird zwischen Hilfen der Länder- und des Bundes unterschieden. Nicht immer sind diese kombinierbar ('kumulierbar') bzw. werden dann miteinander verrechnet.

Kurzüberblicke: Eine gute Zusammenfassung bayerischer staatlicher sowie nicht-staatlicher Coronahilfen v.a. im Bereich Kultur ist bei Bayern kreativ zu finden; der Deutsche Kulturrat stellt eine Gesamtschau der Länderprogramme bereit. Er informiert auch über NEUSTART Kultur (Bund) und schaut gesondert auf Hilfen für Soloselbständige.

Auch der 'erleichterte Zugang' zur Grundsicherung für Selbständige zur Deckung des grundlegenden Lebensunterhalts der Bundesagentur für Arbeit wurde verlängert (Details zum Schonvermögen). Infos

Zusätzlich bietet die Stadt Memmingen mit der Brücke für Kultur allen dort ansässigen oder hauptsächlich dort aktiven selbständigen Künstler*innen und Kulturschaffenden gebundene Zuschüsse. Infos zur Brücke für Kultur.

Übersicht der Hilfsprogramme von Bund und Land (Stand: 8.1.2021):

Coronahilfen des Landes Bayern

Die bayerischen neuen Hilfen für Kunst und Kultur wurden mit Vertreter*innen aus der freien Szene ausgebaut und am 30.10.2020 beschlossen (Pressemitteilung).Das  sogenannte Kulturstabilisierungsprogramm 2020/21 des Landes Bayern führt den Kultur-Rettungsschirm weiter und wurde durch konkrete Teilprogramme wie folgt ergänzt.

- Soloselbständigenprogramm (Künstlerhilfen): Greift rückwirkend für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2020. Antragstellung: ab sofort bis 31.3. Gilt für haupterwerbsmäßig freischaffende Künstler*innen mit Wohnsitz in Bayern. Einmalige Antragstellung für o.g. Zeitraum von bis zu 1.180 Euro monatlich. Kumulierbar mit anderen Hilfen des Bundes. FAQs & Downloads

- Spielstättenprogramm: Die Antragstellung läuft, verlängert bis vorerst 30. Juni 2021. Gilt für Spielstätten und jetzt auch Kulturveranstalter*innen ohne eigene, feste Spielstätte. Antragslink & Infos

- Hilfsprogramm für Laienmusik: Es beginnt ein neuer Turnus. Die Antragstellung ist nur nachträglich im Zeitraum vom 1.-31.7.2021 möglich. Förderzeitraum: Januar bis vorerst Juni 2021. Der Bayerische Musikrat gibt Infos & FAQs

- Kino-Anlaufhilfen: Die Antragstellung läuft. Der Förderzeitraum wurde bis zum 30.6.2021 verlängert. Antragslink & Infos

Neustart Kultur

Rettungspaket des Bundes für den Kultur-, Kreativ- und Medienbereich mit unterschiedlichen Teilprogrammen, die nach Sparten sortiert sind. Hier informiert die Bundesregierung und der Deutsche Kulturrat fasst die Teilprogramme nach Sparten zusammen.

Einige Beispiele:

  • Musik: Künstler*innenförderung der Initiative Musik für Solokünstler*innen und Bands, die in Deutschland leben und finanzielle Unterstützung für Albumproduktionen und -veröffentlichungen sowie für Konzerttourneen beantragen möchten. Infos zur Förderrunde 2021. Projektförderung über den Musikfonds für innovative Projektvorhaben, die trotz der durch die Corona-Krise erschwerten Bedingungen den Neustart des kulturellen Lebens in Deutschland stimulieren. Die Antragsfrist für die 1. Förderrunde in 2021 endet am 31. Januar 2021. Infos.
  • Partizipative Kulturprojekte fördert der Fonds Soziokultur e.V. Infos.
  • Bildende Kunst: Teilweise verlängertes Programm, vermittelt über den Bundesverband des BBK. Infos & FAQ

Außerordentliche Wirtschaftshilfen: „November- und Dezemberhilfe“ (Bund)

sog. "Novemberhilfe": Fördermonat: November 2020. Antragsfrist: 31.1.2021. Für Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den temporären Schließungen des am 28.10.20 beschlossenen Lockdowns in besonderer Weise betroffen sind. Die elektronische Antragstellung erfolgt über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder steuerberatende Rechtsanwälte). Ausgenommen von dieser Regel sind Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Novemberhilfe beantragen und nicht bereits Überbrückungshilfe des Bundes bekommen haben. Sie können einen Direktantrag stellen. Dazu benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat. Infos / FAQs

sog. "Dezemberhilfe": Fördermonat Dezember 2020. Analog zur Novemberhilfe übernimmt die „Dezemberhilfe“ erneut Zuschüsse im Höhe von 75% des entfallenen Umsatzes. Die Antragstellung ist in Vorbereitung und wird auch über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) erfolgen können. Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen. Auch hier gilt: Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 € Förderung beantragen, können wie gehabt die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen. 

Infos zu den außerordentlichen Wirtschaftshilfen "Novemberhilfe", "Dezemberhilfe" und "Neustarthilfe".

Überbrückungshilfe II (Bund)

Fördermonate: September bis Dezember 2020. Antragsfrist: 31.1.2021. Für kleine / mittelständische Unternehmen, Solo-Selbständige, Freiberufler, gemeinnützige Organisationen. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II umfasst den Zeitraum von September bis Dezember 2020. Grundsätzlich erfolgt die elektronische Antragstellung über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer oder steuerberatende Rechtsanwälte). Ausgenommen sind Solo-Selbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen und noch keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben. Sie benötigen ein Elster-Zertifikat und können den Antrag selbst stellen – ohne prüfenden Dritten. Infos / Erklärung Antragstellung / Leitfaden / FAQs

Überbrückungshilfe III mit „Neustarthilfe“ für Soloselbständige (Bund)

Fördermonate: Januar bis Ende Juni 2021. Dieses Hilfsprogramm ist noch in Bearbeitung. Es gilt als Verlängerung der Überbrückungshilfe II und umfasst neben der schlichten Verlängerung Nachbesserungen und Erweiterungen, die einigen den Zugang erleichtern sollen. Rahmeninfos dazu von BMF/BMWi.

Zum Beispiel wurden innerhalb der Überbrückungshilfe III Nachbesserungen für die Monate November und Dezember 2020 vorgenommen - das sog. "November- und Dezemberfenster". Dieses erweitert u.a. den Zugang rückwirkend zu den Überbrückungshilfen für die Monate November bzw. Dezember 2020 auch für Unternehmen mit Umsatzeinbruch mindestens 40 Prozent und damit keinen Zugang zur November-/Dezemberhilfe hatten.

Außerdem soll die Situation von Soloselbständigen gesondert berücksichtigt werden. Sie können meist nur geringe Fixkosten laut Kostenkatalog (z.B. Leasingkosten oder Mieten) geltend machen und dadurch wenig an der Überbrückungshilfe teilhaben. Alternativ zum Einzelnachweis der Fixkosten können sie künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale in Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes (Umsatz aus dem entsprechenden Vorkrisenzeitraum) ansetzen – die „Neustarthilfe“. Diese ist allerdings bei 5.000 Euro gedeckelt. So erhalten sie in der Zeit von Januar bis Ende Juni 2020 einen einmaligen Betrag von bis zu max. 5.000 Euro zusätzlich. Die Neustarthilfe sei aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.a. anzurechnen, so heißt es in der Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums.

Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche sollen für den Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfallkosten geltend machen können. Dabei sind sowohl interne als auch externe Ausfallkosten förderfähig.

Ein Sonderfonds für die Kulturbranche soll Bonuszahlungen für Kulturveranstaltungen ermöglichen und das Risiko von Veranstaltungsplanungen in der unsicheren Zeit der Pandemie abfedern. Auch dieser Punkt ist laut BfM in seinen Details noch in Bearbeitung.

Auch hier gilt: Soloselbständige sind künftig bis zu einem Betrag von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt (also auch ohne Einschaltung von Dritten, z.B. von Steuerberater*innen).

Pressemitteilung des BfM vom 13. November 2020. Infos und Übersicht zu allen neuen Hilfen des BfM.

 

 

 

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