City of Memmingen:Nahverkehr (ÖPNV)

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Aktuelles

Ab dem 1. Schultag des Schuljahres 2022/2023 zieht die Edith-Stein-Schule aufgrund der Generalsanierung in das Ausweichquartier an die ehemalige städtische Realschule in die Buxacherstraße 8 für mehrere Jahre um. Für die Schülerbeförderung wurde ein adäquates Beförderungskonzept zwischen allen Beteiligten entwickelt, welches über einen Elternbrief allen Erziehungsberechtigten durch die Schule weitergeleitet wurde. Für Fragen zum Beförderungsanspruch und die Fahrpläne der Linienbusse wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Edith-Stein-Schule. Ermäßigte Schülermonatsfahrkarten erhalten Sie beim Stadtverkehr Memmingen Karl Angele GmbH & Co.KG

Maskenpflicht weiterhin gültig im Nahverkehr in Bayern:

Nach Änderungen des Bundesinfektionsschutzgesetz sowie der Bayerischen Infektionsschutzverordnung dürfen Fahrgäste ab dem 3. Juli 2022 die Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs (Busse und Bahnen) nur unter folgenden Voraussetzungen benutzen:

  • Ab 6 Jahren Pflicht zum Tragen einer medizinschen Maske (OP-Maske)
  • Kinder unter 6 Jahren sind von der Maskenpflicht befreit
  • Das Fahrpersonal ist weiterhin durch transparente und geeignete Schutzwände von der Maskenpflicht befreit

Alle Informationen über kurzfristige Fahrplanänderungen erhalten Sie hier: Fahrplanänderungen (vvm-online.de)

Fahrplanauskünfte und Fahrpreise

Allgemeine Informationen

Die Stadt Memmingen ist als kreisfreie Gemeinde Aufgabenträger für den allgemeinen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Die Planung, Organisation und Sicherstellung des allgemeinen ÖPNV ist eine freiwillige Aufgabe der Landkreise und kreisfreien Gemeinden im eigenen Wirkungskreis. Sie sind Aufgabenträger sowie nach den europarechtlichen Vorgaben zuständige Behörde zur Finanzierung des ÖPNV und führen diese Aufgaben in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit durch. (Rechtgrundlage: BayÖPNVG: Art. 8).

 

Auf Grundlage des vom Stadtrat beschlossenen Nahverkehrsplans Memmingen-Unterallgäu soll ein unter sozialen, umweltpolitischen und landesplanerischen Kriterien attraktiver ÖPNV unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit gewährleistet werden, um die Mobilität als unverzichtbarer Bestandteil moderner Gesellschaften zu ermöglichen. Dazu gehört als ein wichtiger Aspekt auch die ungehinderte Teilhabe der Menschen am gesellschaftlichen Leben. Mobilität ist somit eine wichtige Voraussetzung für zeitliche und räumliche Unabhängigkeit, Flexibilität und Eigenständigkeit. Dabei nimmt der ÖPNV einen wichtigen Part ein und wird von der Stadt Memmingen in besonderen Maße gestärkt.

 

Die Zuständigkeit des straßengebunden ÖPNV liegt bei der Stadtverwaltung beim Fachbereich ÖPNV. Angesiedelt im Referat 2 (Finanzen und Bildung) im Amt 22 (Schulen, Sport und ÖPNV), werden alle Fäden zusammengeführt um neue Möglichkeiten der Stärkung des ÖPNV zu analysieren und weiterzuentwickeln. Die Stadt Memmingen organsiert sich dazu gemeinsam mit den Landkreisen Günzburg und Unterallgäu im Verkehrsverbund Mittelschwaben (VVM) als Mischverbund der auch die Busunternehmen umfasst. Der Betrieb des Stadtbus Memmingen wird auf Grundlage einer Betrauung aus dem Jahr 2007 durch die Karl Angele GmbH & Co. KG erbracht.

Der Freistaat Bayern ist seit der Regionalisierung 1996 als Aufgabenträger für die Planung, Finanzierung und Kontrolle des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) verantwortlich. Im Auftrag des zuständigen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr organisiert die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) den gesamten Regional- und S-Bahn-Verkehr im Freistaat. Um diesen möglichst effizient zu organisieren, wird besonders konsequent auf den Wettbewerb zwischen verschiedenen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) gesetzt. Die BEG legt fest, auf welchen Strecken wie viele Züge in welchem Takt unterwegs sind. Die BEG steht in regelmäßiger Abstimmung mit der Stadt Memmingen als Aufgabenträger des ÖPNV. Gemeinsam wird versucht, Parallelverkehr zwischen SPNV und Bussen zu vermeiden und stattdessen Bus- und Bahnverkehr gut aufeinander abzustimmen.

Der 22. April 1996 war ein Meilenstein für den öffentlichen Personennahverkehr in den Landkreisen Günzburg und Unterallgäu: An diesem Tag nahm der VVM seinen Betrieb auf. Quasi über Nacht erschloss der VVM damit 380 Städte, Märkte und Gemeinden mit damals 700 Haltestellen. Erstmals waren damit auch aufeinander abgestimmte Anschlussverbindungen, Umstiege und auch der gemeinsame Tarif möglich, der seither für das Gebiet von Offingen im Norden bis nach Bad Grönenbach ganz im Süden gilt. Die VVM GmbH repräsentiert einen Zusammenschluss aus 13 Verkehrsunternehmen, den Landkreisen Günzburg und Unterallgäu sowie dem Verband mittelschwäbischer Kraftverkehrslinien e.V. (VMK). Der VVM wurde zur Sicherung und zum Aufbau der Leistungsfähigkeit und der Attraktivität des ÖPNV als Verkehrsverbund gemäß Art. 7 Abs. 1 Satz 4 BayÖPNVG gegründet. Wesentliches Element hierbei ist die Trennung der politischen Verantwortung und der unternehmerischen Umsetzung, da die Verkehrsunternehmen im VVM-Gebiet in der Erfüllung ihrer Aufgaben und der betrieblichen Organisation der Leistungserstellung im Verbundgebiet selbstständig sind.

 

Seit dem Verbundstart fuhren die Busse aus Richtung Krumbach, Ottobeuren und Bad Grönenbach auch von und nach Memmingen. Zum Wirtschaftsjahr 2021 trat die Stadt Memmingen als vollwertiger Gesellschafter dem Verbund bei. Durch diesen Beitritt konnte der ÖPNV zwischen der Region und der Stadt Memmingen noch besser harmonisiert werden. Wesentliches Beitrittsziel ist die Bündelung von Synergien und verbesserte Abstimmung des Fahrplanangebotes. Der VVM ist ein Verkehrsverbund, der eine reibungslose Nutzung des ÖPNV ermöglicht: Es gibt nur einen Fahrplan und mit nur einem Fahrschein kann das gesamte Verbundgebiet befahren werden.