Stadt Memmingen:BOB

  • BOB ist eine Kampagne, die für die Risiken und Gefahren der Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkohol- und Drogeneinfluss sensibilisieren will.
  • BOB ist keine Abkürzung, sondern ein Phantasiename, der - kurz und prägnant - leicht im Gedächtnis haften bleibt.
  • BOB richtet sich an alle Verkehrsteilnehmer, im Besonderen aber an die ohnehin besonders gefährdeten “Jungen Fahrer” der Altersgruppe bis 27 Jahre.
  • BOB kann also jeder sein, egal ob jung oder alt, ob Mann oder Frau.
  • BOB setzt auf die Einsicht und die Bereitschaft, Trinken von Alkohol und die Teilnahme am Straßenverkehr konsequent zu trennen, mahnt aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zur generellen Enthaltsamkeit bei Alkohol.
  • BOB ist die Person einer Gruppe, die nach vorheriger Absprache auf der Party, in der Disco oder in der Kneipe keinen Alkohol trinkt, weil sie seine Mitfahrer sicher nach Hause bringen will.
  • BOB übernimmt also Verantwortung für Freunde, Bekannte oder Kollegen.
  • BOB sein bedeutet aber auch: nicht immer die Gleichen sind Chauffeur, sondern möglichst alle aus der Gruppe stellen sich der Verantwortung und reihum “beißen in den sauren Apfel”.
  • BOB ist sich dieser Verantwortung bewusst und zeigt dies selbstbewusst durch das sichtbare Tragen des gelben BOB-Schlüsselanhängers.
  • BOB erhält in teilnehmenden Kneipen, Discos und Gaststätten dafür als Anerkennung z.B. ein alkoholfreies Gratisgetränk.
  • BOB wird von seinen Mitfahrern unterstützt, weil sie ihrerseits seine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, anerkennen.
  • Die BOB-Botschaft ist genial einfach und deshalb einfach genial - BOB sein ist einfach top !

Das Ziel

  • Jugendliche und junge Erwachsene übernehmen Verantwortung für andere - alkohol- und drogenbedingte Verkehrsunfälle werden vermieden.
  • Durch Übernahme von Verantwortung für andere soll eine positive Bewusstseins- und Verhaltensänderung in Familie, Gesellschaft und dem Einzelnen erreicht werden.
  • BOB verzichtet ganz auf den Konsum von alkoholischen Getränken und fährt seine Freunde, Bekannten oder Kollegen nach einer Kneipen- und Discotour, einer Fete oder Partynacht sicher nach Hause.

Der Weg

Besucher von Gaststätten, Kneipen und Diskotheken werden dazu ermuntert, eine Person aus ihrer Mitte auszusuchen, die für das sichere Fahren verantwortlich ist und an diesem Abend keinen Alkohol trinkt. Damit man als BOB erkennbar ist und auch respektiert wird, bekommt man einen knallgelben BOB-Schlüsselanhänger. Für den Gast bedeutet das: Keinen Alkohol für BOB und (ein) kostengünstigere(s) alkoholfreie(s) Getränk(e) oder ein Freigetränk. Dies entscheidet der Wirt.

Die Idee - Wer ist BOB?

  • BOB ist die Person einer Gruppe, die nach Absprache keinen Alkohol trinkt und sich und seine Mitfahrer sicher nach Hause bringt.
  • BOB trägt die Verantwortung fürs Fahren und ist sich dieser auch bewusst. Er dokumentiert diese Verantwortungsübernahme nach außen, indem er sich mit dem knallgelben BOB-Schlüsselanhänger zu erkennen gibt.
    In den teilnehmenden Gaststätten, Kneipen, und Diskotheken erhält er dafür ein alkoholfreies Getränk.
  • Die Mitfahrer erkennen diese Verantwortungsübernahme an und unterstützen "ihren BOB".
  • BOB kann jeder sein, egal ob Mann oder Frau, ob jung oder alt!
  • BOB ist keine Abkürzung, sondern ein leicht im Gedächtnis haftender Phantasiename – kurz und prägnant!

Für BOB gilt: Null Komma Null Promille!

Belohnung für BOB

  • BOB erhält in teilnehmenden Kneipen, Discos und Gaststätten dafür als Anerkennung z.B. ein alkoholfreies Gratisgetränk.
  • BOB wird von den Mitfahrern unterstützt, weil sie ihrerseits die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, anerkennen.
  • BOB zeigt ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und findet daher in der Gruppe, aber auch im gesamten Lebensumfeld viel Anerkennung dafür.
  • Es ist einfach ein gutes Gefühl mal BOB zu sein!
  • Zur BOB-Botschaft gehört deshalb auch, dass nicht immer die Gleichen Chauffeur spielen, sondern möglichst alle aus der Gruppe einmal "in den sauren Apfel beißen" und sich dieser Verantwortung stellen sollten.

FAQ`S für Gaststätten

  • Ich möchte an der Aktion „BOB“ teilnehmen, an wen muss ich mich wenden?
    Sie können sich Montag bis Donnerstag zwischen 08:00 Uhr und 11:30 Uhr an den Jugendpfleger Herrn Andreas Kerler wenden.
  • Ich habe mich angemeldet, wie geht es dann weiter?
    Ein Mitarbeiter des Projektes nimmt mit Ihnen persönlich Kontakt auf. Sie erhalten von ihm ein „Starterpaket“. Dieses beinhaltet u.a. Plakate, einen Gaststättenaufkleber, Flyer und „BOB“-Schlüsselanhänger.
  • Woran erkennt man, dass ich an der Aktion teilnehme?
    Sie erhalten einen Aufkleber. Diesen bringen Sie im Eingangsbereich Ihrer Gastronomie an. Weiterhin wird Ihr Betrieb im Internet unter der Homepage der Stadt Memmingen genannt.
  • Was muss ich leisten?
    Kommt eine Gruppe in Ihre Lokalität und eine Person aus der Gruppe zeigt den gelben Schlüsselanhänger vor, so erhält diese, als Fahrer der Gruppe, ein kostenloses alkoholfreies Getränk auf Kosten des Hauses.
  • Ist die Aktion an eine bestimmte Altersgruppe gebunden?
    Nein, die Aktion richtet sich zwar hauptsächlich an die Altersgruppe der 18-24 jährigen, „BOB“ kann aber jeder sein.
  • Wie groß ist eine Gruppe?
    Eine Gruppe besteht aus drei oder mehr Personen.
  • Wann bekommt der „BOB“ das Freigetränk?
    Wenn einer aus der Gruppe den gelben Schlüsselanhänger vorzeigt und zu verstehen gibt, dass er der Fahrer der Gruppe an diesem Abend ist.
    Grundsätzlich ist das erste Getränk frei.
  • Kann ich auch mehr Freigetränke ausgeben?
    Ob mehr Getränke frei sind, entscheidet der Wirt.
  • Ist die Art des Freigetränkes festgelegt?
    Die Art des alkoholfreien Getränkes (Wasser / Cola / Limo etc.) ist nicht festgelegt. Diese Entscheidung trifft der Wirt für seine Lokalität.
  • Was passiert wenn der „BOB“ nach seinem erhaltenen Freigetränk doch Alkohol konsumiert?
    Wird nach dem kostenlosen alkoholfreien Getränk doch Alkohol durch den „BOB“ bestellt, so ist das alkoholfreie Getränk mit auf die Rechnung zu setzen. Der Wirt / die Bedienung sollte jedoch in diesem Fall noch mal auf den „BOB“ und seine übernommene Verantwortung positiv „einwirken“.
  • Was passiert, wenn die Mitfahrer keinen Alkohol trinken, bekommt der „BOB“ dann trotzdem ein Freigetränk?
    Es müssen nicht zwingend alle Mitfahrer des „BOB“ Alkohol konsumieren. Es kann ja nicht ausgeschlossen werden, dass die Gruppe schon vorher Alkohol konsumiert hat, oder im Nachhinein noch Alkohol trinken will.
  • Kann auch ich die Schlüsselanhänger weitergeben?
    Ihr Starterpaket enthält auch Schlüsselanhänger. Sie können diese mit einem kurzen Aufklärungsgespräch und einem „BOB-Flyer“ an den Fahrer einer Gruppe weitergeben.
  • Wo finde ich weitergehende Informationen zu „BOB“?
    Im Internet unter der Adresse  www.aktion-bob-bayern.de finden Sie Informationen rund um die Aktion.
  • Ich plane eine größere Aktion, kann ich darin die Aktion „BOB“ mit einbinden?
    Grundsätzlich können Aktionen mit dem Thema „BOB“ stattfinden. Die Grundphilosophie darf dabei aber nicht verloren gehen. Für größere Aktionen sollten Sie sich vorher mit dem für Sie zuständigen Teilprojektleiter absprechen.
  • Bin ich für einen bestimmten Zeitraum an die Aktion gebunden?
    Nein, es besteht keine vertragliche Bindung. Sollten Sie an der Aktion nicht mehr teilnehmen wollen genügt eine kurze Mitteilung an die genannten Telefonnummern oder über das Internet.