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„Sie werden mir fehlen“

Erstellt von Pressestelle | |   Rathausinformationen

Der Leiter der Polizeiinspektion Memmingen, Eberhard Bethke, wurde feierlich in den Ruhestand verabschiedet

Sein fabelhaftes Gespür, sein gutes Urteilsvermögen und seine Besonnenheit: dafür lobten die Redner den Memminger Inspektionsleiter Eberhard Bethke bei seiner Verabschiedung im Memminger Rathaus. Polizeipräsident Werner Strößner, Landrat Hans-Joachim Weirather und Oberbürgermeister Manfred Schilder verwiesen auf die konstruktive Zusammenarbeit und wünschten ihm viel Zeit für lange Reisen in seinem wohlverdienten Ruhestand. Manfred Schilder sagte: „Sie werden mir fehlen. Mit ihnen verlieren wir einen hochengagierten Leiter hier in Memmingen. Sowie einen versierten Partner in allen Fragen der Sicherheit.“

 

Eberhard Bethke, der in Sonthofen aufgewachsen ist, war 44 Jahre lang Polizist. Nach seiner Ausbildung war er bis zur Auflösung der Grenzpolizei Ende der 90er Jahre in der Nähe zur österreichischen Grenze tätig. Im Jahr 2001 übernahm er dann, damals als Polizeihauptkommissar, die Leitung der Memminger Inspektion. Polizeipräsident Werner Strößner betonte in seiner Ansprache nicht nur den glimpflichen Ausgang des Amoklaufs an der Memminger Lindenschule als Bethkes Verdienst. Er hob auch hervor, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Memminger Inspektion für die Sicherheit am Allgäu Airport in Memmingerberg zuständig seien. Eine Aufgabe die mit den steigenden Zahlen an Fluggästen immer größer und schwieriger geworden sei.

 

Außerdem berichtete Polizeipräsident Strößner in seiner humorvollen Dankesrede über die vielfältigen Hobbies und Vorlieben Bethkes, den schon viele Fernreisen nach Afrika und Asien geführt hätten. Und der zum Beispiel über 30 Jahre lang Karate und Jiu-Jitsu ausübte und sich mittlerweile als Selbstschutz Trainer engagiere.

 

Landrat Hans-Joachim Weirather bedankte sich beim scheidenden Polizeioberrat: „Man konnte sich immer auf ihr gutes Urteilsvermögen verlassen. Gemeinsam haben wir dafür gesorgt, dass so mancher Unfallschwerpunkt im Unterallgäu heute sicherer ist.“

 

Großes Bedauern äußerte Oberbürgermeister Manfred Schilder über Bethkes Weggang, schließlich hab er ihn in all den Jahren der Zusammenarbeit sehr gut kennen- und schätzen gelernt. Nicht nur bei Sicherheitsgesprächen, auch bei einer Reise in die Partnerstadt Teramo, die dem Memminger Stadtoberhaupt noch gut in Erinnerung sei. „Vielen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die verlässliche Partnerschaft der Polizei mit der Stadt.“

 

Der scheidende Eberhard Bethke bedankte sich bei Präsident Strößner, nicht nur für die gute Zusammenarbeit, sondern auch darum, dass er ihm die meisten Punkte für die eigene Rede schon abgenommen hätte. Deshalb wäre es nur noch notwendig seinen Mitarbeitern und seiner Familie seinen Dank auszusprechen. Er schloss sichtlich gerührt mit den Worten: „Meine Berufswahl war für mich ein Glücksfall, aber jetzt ist es auch genug.“  

 

Bei der Feier im Rathaus wurde auch Eberhard Bethkes langjähriger Vertreter Winfried Dorn verabschiedet. Dorn wird zum 1. März in den Ruhestand gehen, er war 15 Jahre lang Eberhard Bethkes Stellvertreter. Joachim Huber aus Landsberg, der derzeit noch beim LKA in München arbeitet, soll ab dem 1. Februar die Memminger Polizeiinspektion leiten.

 

Oberbürgermeister Manfred Schilder, Eberhard Bethke, Polizeipräsident Werner Strößner und Landrat Hans-Joachim Weirather (von links) bei der Feier im Memminger Rathaus. (Bilder: Manuela Frieß / Pressestelle der Stadt Memmingen)
Eberhard Bethke bekommt seine Entlassungsurkunde überreicht.
Polizeivizepräsident Guido Limmer, Oberbürgermeister Manfred Schilder, Eberhard Bethke, Joachim Huber, Landrat Hans-Joachim Weirather und Polizeipräsident Werner Strößner (von links).