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Erstellt von Pressestelle | |   Rathausinformationen

Baustellenrundgang im Bernhard-Strigel-Gymnasium mit Oberbürgermeister Manfred Schilder – Sanierung des Hauptgebäudes voraussichtlich im Frühjahr 2020 abgeschlossen – Beeindruckende neue Aula

Bei einem Rundgang durch die Baustelle des Bernhard-Strigel-Gymnasiums machte sich Oberbürgermeister Manfred Schilder ein Bild von der laufenden Sanierung. „Die Arbeiten sind sehr aufwändig, aber es geht in die richtige Richtung. Das Gebäude wirkt sehr hell und freundlich, und man hat den Eindruck eines großzügigen Platzangebots“, resümierte Schilder. Bis März 2020 sollen die Sanierungsarbeiten am Hauptgebäude abgeschlossen sein, informierte Mathias Berg vom städtischen Hochbauamt. 19,1 Millionen Euro seien veranschlagt für die Sanierung des Gebäudes, das von 1966-68 gebaut worden ist.

Besonderes Schmuckstück des Planungskonzepts ist die neue zweigeschossige Aula mit großer Bühne und Platz im Zuschauerraum für rund 460 Stühle. Die Aula ist anstelle der früheren Bibliothek und des Schülercafés „Fishtank“ direkt neben dem Haupteingang entstanden. Für Schulleiter Dr. Thomas Wolf zählt sie zu den wichtigsten Verbesserungen der Sanierung. „Wir freuen uns natürlich sehr über die Aula, die für unsere Veranstaltungen große Vorteile bringt. Bisher mussten wir immer auf andere Veranstaltungsräume in der Stadt ausweichen“, erläuterte der Schulleiter beim Rundgang. Zukünftig werden im neuen Raumkonzept die Fachbereiche in den einzelnen Gebäudeteilen oder Stockwerken gebündelt – für den Schulleiter ein weiterer großer Vorteil der neuen Planung.  Die Naturwissenschaften Biologie, Chemie und Physik seien beispielsweise gemeinsam im 2. Stock angesiedelt.

Um rund 400 Quadratmeter Platz zu gewinnen, wurde der bisher ebenerdige Verbindungsgang zu den Musiksälen um drei Etagen aufgestockt. „Der Fachbereich Musik ist dadurch deutlich besser an das Haupthaus angebunden. Das ist wichtig für uns als musisches Gymnasium“, erklärte Dr. Wolf. Jedes Klassenzimmer wird zudem eine moderne digitale Ausstattung erhalten. 

Architektin Zita Frey (Obel Architekten Donauwörth) und Bauleiter Peter Ungethüm (Altusried) machten auf einige Überraschungen während der Bauarbeiten aufmerksam, unterschiedliche Estrichhöhen etwa oder zum Teil Rippendecken, die keine großen Lastreserven besitzen.

Seit Sommer 2017 wird das Bernhard-Strigel-Gymnasium erweitert und im Innenbereich umfassend saniert. Die Jahrgangsstufen sieben bis zwölf werden im ehemaligen Realschulgebäude an der Buxacher Straße unterrichtet. Der Schulbetrieb für die 5. und 6. Jahrgangsstufe findet in einem von der Baustelle getrennten Gebäudeteil statt, der 1999 angebaut worden ist. 

Eine Gruppe von Menschen, alle mit Helm, schaut sich in einem zweigeschossigen Raum der Baustelle um. Alles ist im Rohbau. Zu sehen ist eine tiefe Bühne, eine Glas-Bedachung, ein umfangreicher Zuschauerraum und an der hinteren Wand lauter abgedeckte Öffnungen im Beton. Daraus lässt sich schließen, dass man später auch von einer Galerie aus in den Raum blicken kann.
Die zweigeschossige neue Aula des Bernhard-Strigel-Gymnasiums bietet Platz für Schulkonzerte, Vorstellungen der Theatergruppen und viele Veranstaltungen im Schulbetrieb. Sie entstand auf dem Grund der früheren Bibliothek und des Schulcafés, die einen anderen Platz im Gebäude erhalten. (Fotos: Alexandra Wehr/ Pressestelle Stadt Memmingen)
Beim Rundgang durch die Baustelle (von links): Architektin Zita Frey (Donauwörth), Schulleiter Dr. Thomas Wolf, Oberbürgermeister Manfred Schilder, Mathias Berg vom Hochbauamt der Stadt und Bauleiter Peter Ungethüm (Altusried).
In einem langen Gang sind alle Oberflächen unverputzer Beton, überall hängen Kabel. Die Gruppe mit dem Oberbürgermeister läuft durch den Gang
Sanierung eines Flurs, der rechts Zugang zu Klassezimmern bietet, links befindet sich im hinteren Bereich ein Treppenhaus.
Ein großer Raum mit hellen Fenstern ist zu sehen, in dem die Gruppe steht.
Das künftige Lehrerzimmer. Die Fenster geben den Blick frei zum Hallenbad und zur Agentur für Arbeit.