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Workshop für kinderfreundliche Innenstadt

Erstellt von Pressestelle |

Oberbürgermeister Manfred Schilder empfängt Schülerinnen und Schüler zu drittem Kinderparlament

Das Memminger Kinderparlament tagte bereits zum dritten Mal im Rathaus. Diesmal beschäftigten sich die 28 Vertreterinnen und Vertreter der circa 5.500 Schulkinder in Memmingen im Workshop „Kinderfreundliche Innenstadt“ mit Fragen rund um die Gestaltung verschiedener Plätze. Oberbürgermeister Manfred Schilder begrüßte die Kinder herzlich: „Das Kinderparlament ist mittlerweile eine feste Einrichtung im Rathaus. Wir freuen uns sehr auf eure Ideen.“

In Anwesenheit der drei Bürgermeister und verschiedener Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, des Kinderschutzbundes und des Stadtrats, trafen sich die Kinderparlamentarier im Sitzungssaal im Rathaus. Jeweils zwei Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren wurden wieder aus 14 Memminger Schulen geschickt, die auch bei den ersten beiden Kinderparlamenten mit dem Kinderschutzbund kooperierten.

Zunächst teilten sich die Kinderparlamentarier in kleine Gruppen auf. An drei vorbereiteten Stationen zu „Motto“, „Plätze“ und „Gerätearten“ konnten die Mädchen und Jungen innerhalb einer viertel Stunde mit drei Klebepunkten je Schule und Station ihre Prioritäten setzen.

Beim „Motto“ galt es sich zu entscheiden, unter welchem Thema, das auch geschichtlich zur Stadt Memmingen passt, die Fußgängerzone kinderfreundlich gestaltet werden soll. Dabei standen als Ideen Wallenstein, Fischertag, Memminger Mau, Memminger Sagen und die 12 Bauernartikel zur Auswahl. Monika Dörr vom Kinderschutzbund erklärte den Kindern die einzelnen Mottos.

Die Station „Plätze“ bot den Kindern die Möglichkeit, sich für verschiedene Standorte in der Fußgängerzone auszusprechen, an denen sie sich Spielgeräte wünschen würden. Jugendpfleger Andreas Kerler diskutierte hierbei mit den Jungen und Mädchen die vorgeschlagenen Plätze und wägte die Vor- und Nachteile gemeinsam mit ihnen ab.

Am letzten Tisch schließlich zeigte Franz-Josef Grabenbauer, 1. Vorsitzender des Kinderschutzbundes, den Schülerinnen und Schülern verschiedene Spielgeräte zu den Themen Bewegung, Geschicklichkeit, Klettern, Balancieren, Schaukeln, Wipp-Geräte, Skulpturen, Rutschen und Sinnesspiele (Akustik).

Nach der Arbeit an den einzelnen Stationen fasste Kerler die Ergebnisse zusammen. Bei den Plätzen wurden der Elsbethenhof, der Weinmarkt und der Theaterplatz von den Kinderparlamentariern bevorzugt. Klettern, Geschicklichkeit und die von den Kindern eingebrachte Idee „Karussell“ erhielten bei den Spielgeräten die meisten Punkte. Und beim Motto standen die Memminger Sagen, der Fischertag und der Memminger Mau am höchsten im Kurs.

Der zweite Teil des Workshops war ein Ideenwettbewerb zu den zwei großen Plätzen Weinmarkt und Elsbethenhof. Hierbei wurden die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt, sodass jeweils ein Vertreter jeder Schule an einem Thementisch Platz fand. Jetzt war die Kreativität der Kinder gefragt. Mit bunten Stiften durften sie auf großen, weißen Blättern ihren Gestaltungswunsch des Platzes aufmalen. Viele interessante Ideen kamen dabei zustanden.

Zum Abschluss dankte Jörg Haldenmayr, Referatsleiter Jugend und Soziales, im Namen der Stadt Memmingen allen Beteiligten für ihr großes Engagement. „Ihr habt hier richtig toll gearbeitet. Das Kinderparlament ist etwas ganz Besonderes.“

Die Ergebnisse des Workshops werden vom Stadtplanungsamt mit in die Vorbereitenden Untersuchungen Altstadt einbezogen.

Jugendpfleger Andreas Kerler (links) diskutierte mit den Jungen und Mädchen die vorgeschlagenen Plätze und wägte die Vor- und Nachteile gemeinsam mit ihnen ab. (Fotos: V. Weyrauch/ Pressestelle Stadt Memmingen)
Oberbürgermeister Manfred Schilder (hinten links) und die Kinder ließen sich von Monika Dörr vom Kinderschutzbund (hinten rechts) die verschiedenen Motto-Vorschläge erklären.
Die Kinderparlamentarier durften mit drei Klebepunkten je Schule und Themenbereich ihre Prioritäten setzen.
Im zweiten Teil des Workshops war die Kreativität der Kinder gefordert. Sie durften zu Weinmarkt und Elsbethenhof konkrete Vorstellungen aufs Papier bringen.