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Den Ernstfall geprobt

Erstellt von Pressestelle |

Katastrophenschutz der Stadt Memmingen kommt zur Stabsrahmenübung zusammen

„Samstagmorgen gegen 09:00 Uhr: Verschiedene Anwohner am Hühnerberg rufen den Notruf und klagen über einen merkwürdig stechenden Geruch. Kurz darauf stehen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und THW vor der Eissporthalle, während im Katastrophenschutzzentrum in der Feuerwache zahlreiche Personen zusammenströmen und Pläne und Karten vorbereitet werden.“

Was sich wie ein Großschadensereignis anhört ist glücklicherweise nur eine Übung; das Leck in der Amoniak-Leitung wird nur dargestellt und ein eigens aufgestellter Gefahrenabwehrplan durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eissporthalle zusammen mit zwei erfahrenen Einsatzleitern aus der Feuerwehr und dem THW auf Funktionalität überprüft. Tatsächlich zusammen gekommen ist jedoch die Führungsgruppe Katastrophenschutz der Stadt Memmingen (FüGK), die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) zusammen mit mehrere Örtlichen Einsatzleitern (ÖEL) und Fachberatern aus den Hilfsorganisationen (BRK, JUH, MHD), dem Technischen Hilfswerk Memmingen und der Feuerwehr. „Die Stabsrahmen-Übung war so angelegt, dass die Zusammenarbeit der Führungsgruppe mit den Örtlichen Einsatzleitern eingeübt wurde“, berichtet Andreas Land, Leiter des Amts für Brand und Katastrophenschutz.

Insgesamt 40 Personen „spielten“ bei dieser Übung den Ernstfall. Nach knapp drei Stunden gab Referatsleiter Thomas Schuhmaier, der Leiter des Führungsstabes, dann das Übungsende bekannt. Er lobte, dass alle sehr engagiert und motiviert mitgearbeitet hätten. Aus den gewonnenen Erkenntnissen über die Abläufe der Kommunikation in einem großen Arbeitsstab können weitere Verbesserungen für Großschadensereignisse erarbeitet werden.

Ein Einblick ins Katastrophenschutzzentrum der Stadt Memmingen. (Foto: Michael Birk / Pressestelle der Stadt Memmingen)