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Neue Stopp-Regelung am Minikreisverkehr im Westen

Erstellt von Pressestelle |

Fahrzeuge aus Laber- und Frundsbergstraße müssen vor Einfahrt in den Kreisel stoppen – Ziel: Gefährliche Situationen vermeiden

Der Minikreisverkehr an der Kreuzung von Frundsbergstraße, Laberstraße und Buxacher Straße wurde im Frühjahr vergangenen Jahres eingerichtet, um den Verkehrsfluss zu verbessern und für Fußgänger und Radfahrende bessere Querungsmöglichkeiten zu schaffen. Allerdings wurde die in Kreisverkehren übliche Vorfahrtsregelung vielfach missachtet, und es kam zu Unfällen. Nun soll eine neue Stopp-Regelung die Vorfahrtsregelung deutlicher machen.

An Kreisverkehren müssen Verkehrsteilnehmer bei der Einfahrt in den Kreisel verlangsamen und die Vorfahrt der Fahrzeuge im Kreisel beachten. Am Minikreisel wurde diese Regelung immer wieder missachtet. Daher wurde für Fahrzeuge aus der Laber- und der Frundsbergstraße im Einfahrtsbereich zum Kreisverkehr je eine Stoppstelle eingerichtet. Genau dort wurden bisher am häufigsten Vorfahrtsregeln missachtet. Durch die Beschilderung einer Stoppstelle samt Markierung einer Haltelinie ist der von Norden und Süden kommende Verkehrsteilnehmer nun verpflichtet, vor der Einfahrt in den Kreisverkehr bis zum Stillstand der Räder abzubremsen. Beim Stoppen und erneuten Anfahren hat die Person dann mehr Zeit zu überblicken, ob sich bereits ein anderer, vorfahrtsberechtigter Verkehrsteilnehmer im Kreisverkehr befindet. Die Beachtung der neuen Regelung wird auch von der Polizei kontrolliert werden.

Grundsätzlich sollten rechtssichere Beschilderungen nach der Straßenverkehrsordnung ausreichen und von jedem Verkehrsteilnehmer beachtet werden. Leider war dies am Minikreisverkehr nicht immer der Fall. Im Kreisverkehr häuften sich Unfälle, Beinahe-Unfälle und andere gefährliche Situationen. Die Leidtragenden waren häufig Radfahrerinnen und Radfahrer. Die Hauptunfallverursacher waren Kraftfahrzeuge, die aus der Laber- oder Frundsbergstraße unter Missachtung der geltenden Vorfahrtsregeln in den Kreisverkehr einfuhren.

Durch das Aufstellen von Vorankündigungen und das Anbringen von Markierungsknöpfen konnten bereits deutliche Verbesserungen erzielt werden. Die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle im Minikreisverkehr konnte beispielsweise von sieben im Zeitraum von 15. Juni bis 15. Oktober 2020 auf zwei im gleichen Zeitraum des Jahres 2021 reduziert werden. Dennoch: Jeder Unfall ist ein Unfall zu viel. Die neue Stopp-Regelung soll eine weitere deutliche Verbesserung bringen. Straßenverkehrsamt und Tiefbauamt beobachten und bewerten gemeinsam mit dem Verkehrssachgebiet der Polizeiinspektion Memmingen die dortige Verkehrs- und Unfallsituation fortlaufend.

Neue Regelung am Minikreisverkehr: Fahrzeuge aus der Fundsberg- oder Laberstraße müssen vor Einfahrt in den Kreisel stoppen. (Foto: Bauhof Stadt Memmingen)