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Rund um das Thema Impfen

Erstellt von Pressestelle |

Antworten auf oft gestellte Fragen - Unterlagen können vorher ausgefüllt werden

Die Anmeldung

Die Anmeldung zu einer Corona-Schutzimpfung erfolgt in Bayern über eine Software. Egal ob Sie sich selbst online registrieren (https://impfzentren.bayern/citizen/) oder unter der Nummer 08247 90 99 10 anrufen, werden ihre Daten dort eingepflegt. Je nach Priorisierungsgruppe werden dann die Termine vergeben. Derzeit sind Personen über 80 Jahren am höchsten priorisiert sowie Personen, die in direkten Kontakt mit dem Virus kommen können, da sie in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen arbeiten. 

Auch Angehörige oder andere nahestehende Vertrauenspersonen können die Registrierung übernehmen. Mittlerweile kann eine E-Mail-Adresse für bis zu fünf Registrierungen verwendet werden. Dazu müssen Sie einen Account anlegen und für die erste Person ausfüllen. Danach können Sie auf die Option "Personenauswahl" klicken und für bis zu vier weitere Personen Profile anlegen.

Die Zugangsdaten zu diesem Account sind gut aufzubewahren, da Sie so auch Änderungen an den Daten vornehmen können. Sollte sich zum Beispiel die Telefonnummer für den Kontakt ändern oder sollten Sie bemerken, dass Sie vergessen haben etwas anzugeben, dann können Sie dies nachträglich ändern oder hinzufügen.

Es sind einzelne Fälle bekannt, in denen ein vorgeschlagener Termin nicht wahrgenommen wurde und der Zugang zum Account verfallen ist. Bitte kontrollieren Sie Ihren Zugang und registrieren Sie sich gegebenenfalls neu. 

Der Impfstoff

Die Ärzte haben keinen Einfluss darauf, welchen Impfstoff Sie bei der Impfung bekommen. Derzeit gibt es Lieferungen von Moderna, Biontech/Pfizer und Astra-Zeneca an die Impfzentren in Bad Wörishofen und in Memmingen. 

Der Termin

Sobald Sie geimpft werden können, werden Sie per E-Mail oder SMS aufgefordert, einen Impftermin über die Impf-Plattform zu vereinbaren. Dort steht eine gewisse Auswahl an Terminen zur Verfügung. Bitten kontrollieren Sie unbedingt auch den sogenannten Spam-Ordner Ihres E-Mail-Postfaches; gegebenenfalls befindet sich die E-Mail mit der Einladung dort. Diese E-Mail bzw. SMS muss unbedingt beantwortet werden, ansonsten erfolgt keine Terminierung. Sollten Sie sich telefonisch angemeldet haben, so werden Sie auch telefonisch kontaktiert, wenn eine Terminvereinbarung ansteht.

Bitte kommen Sie pünktlich zu Ihrem Termin und nicht viel früher. So vermeiden Sie, dass sich Menschen ansammeln und Sie unter Umständen im Freien warten müssen. Wenn Sie den Anamnesebogen sowie den Aufklärungsbogen bereits ausgefüllt zum Termin mitbringen, können Sie Zeit sparen. Die beiden Formulare können Sie hier auch herunterladen unter www.unterallgaeu.de/corona

Bitte bringen Sie auch Ihren Impfausweis, medizinische Unterlagen wie zum Beispiel Herzpass, Allergieausweis, Diabetikerausweis oder Medikamentenplan sowie Ihren Personalausweis mit. Bei besonderer Priorisierung werden zusätzlich Nachweise für Ihren Beruf oder zu Ihren Vorerkrankungen benötigt. Nur mit Nachweisen zu den von Ihnen in der Software angegebenen Punkten können Sie auch geimpft werden.

Das Impfzentrum

Die beiden Impfzentren des Unterallgäus und der Stadt Memmingen werden derzeit vorbereitet, die Kapazitäten zu erhöhen. Denn ab April soll deutlich mehr Impfstoff geliefert werden. Etwas mehr Impfstoff geht schon jetzt ein, so dass das Impfzentrum in Bad Wörishofen nun auch abends und voraussichtlich ab Mitte März auch sonntags geöffnet ist.. Mit einer dritten „Straße“ sollen ab April dann bis zu 900 Personen am Tag geimpft werden können. In Memmingen wird derzeit schon an sieben Tagen die Woche geimpft. Durch zusätzliche Räume soll auch hier die Kapazität auf maximal 850 Personen pro Tag erhöht werden.

Bei eingeschränkter Mobilität und einer bestimmten Pflegestufe übernehmen manche Krankenkassen die Fahrt zum Impfzentrum. Dies ist vorher mit der Kasse abzuklären.

Die Hausärzte

Personen, die nicht mobil sind und zuhause gepflegt werden, können bald damit rechnen, dass es für Sie die Möglichkeit eines Impfangebots durch die Hausärzte gibt. Aufgrund neuerer Erkenntnisse über die Transportfähigkeit hat die Impfkommission die Anordnung, den Impfstoff nach Anbruch der Flaschen nicht zu transportieren, erfreulicherweise zurückgenommen. Somit soll es ab Mitte März für die Ärzte möglich sein, beim Hausbesuch auch zu impfen. 

Der Personenkreis

Die Priorisierungen können sich ändern. Lehrkräfte und Personal in KiTas zum Beispiel sollen nun schneller geimpft werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle, die eine Impfung haben wollen, auch registrieren und die entsprechende Indikation zur Priorisierung ankreuzen. Egal welches Alter oder welcher Berufs- oder Risikogruppe Sie angehören.

Viele weitere Informationen sind im Internet unter www.unterallgaeu.de/corona sowie unter www.memmingen.de/corona zu finden.