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Information aus dem Rathaus

Donnerstag 23. September 2010

Ein weiterer Stern am Memminger Einkaufshimmel

Kategorie: Rathausinformationen

Von: Pressestelle

C & A eröffnet Filiale am Schrannenplatz

Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger (3. v. l.) bei der Neueröffnung des C&A Memmingen. Mit im Bild (von links) Josef M. Lang und Hans Dieter Jagella vom Vermieter, der Siebendächer Baugenossenschaft, Sozialreferatsleiter Manfred Mäuerle von der Stadt Memmingen sowie Andrea Bunger und Dirk Peterhansel von C&A. Fotos: Pressestelle der Stadt Memmingen.

Zur Eröffnung überreichte die Bekleidungshauskette der Stadt Memmingen einen Scheck über 2 500 Euro. Wunschgemäß soll das Geld den städtischen Kinderkrippen und Horten zugute kommen.

Die neue Filiale ist Ankermieter des Wohn- und Geschäftskomplexes "Neue Schranne".

Auf zwei Etagen und 1 600 Quadratmeter erstreckt sich die C&A Filiale in Memmingen.

Die Neugestaltung des Schrannenplatzes steht kurz vor dem Abschluss. Die weiteren Mieter ziehen derzeit in die Wohn- und Geschäftshäuser "Neue Schranne".

Eine neue Pflasterung sowie Außengastronomie wird dem Platz Aufenthaltsqualität geben.

Der Textilfilialist C&A hat jetzt seine Filiale in Memmingen eröffnet. Mit der Ansiedlung des  „Bekleidungshauses für die ganze Familie“ am Schrannenplatz ergänzt die Memminger Innenstadt ihr weitreichendes Angebot an Mode und Textilien um ein namhaftes Unternehmen. „C&A in Memmingen – endlich“, zeigte sich C&A Filialverantwortlicher Dirk Peterhansel über die Eröffnung erfreut. Sein Unternehmen habe schon länger nach einem Standort in der „gut entwickelten Einzelhandelslandschaft Memmingens“ gesucht.

Neben zahlreichen Fachgeschäften und bekannten Filialisten bieten nunmehr Karstadt, Reischmann Mode+Sport, Eckhofer, K&L Ruppert, H&M und C&A den Kunden aus dem weiten Einzugsbereich Memmingens ein großflächiges Angebot an Mode und Bekleidung. „Memmingens Ruf als textiles Kompetenzzentrum als auch als Einkaufsstadt erfährt damit eine weitere Aufwertung“, so Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger zur Eröffnung. Erfreut ist die Stadt auch darüber, dass es gelungen ist, mit 1 600 Quadratmetern Verkaufsfläche einen Einkaufsmagnet am südlichen Ende der Fußgängerzone zu schaffen. „Ich bin sicher, dass C&A bald nicht mehr am Ende, sondern am Anfang der Fußgängerzone sein wird“, so Peterhansel.

Auf einer über 5 000 Quadratmeter großen Fläche entstanden an den Schrannenplatz in der südlichen Altstadt angrenzend, die Wohn- und Geschäftshäuser „Neue Schranne“, die Erweiterung des Landestheaters Schwaben sowie zahlreiche Höfe. Neben Cafe und Gastronomie, darunter einem Dachrestaurant mit Dachterrasse, einem Juwelier, einem Reformhaus sowie einem Ärzte- und Therapiezentrum und einer Apotheke bildet C&A den Ankermieter des Gebäudekomplexes „Neue Schranne“.

Gemeinsam mit dem Neubau der Studiobühne und Werkstätten für das angrenzende Landestheater wurden rund 38 Millionen Euro von öffentlichen und privaten Auftraggebern in das Areal zwischen Schrannen- und Theaterplatz sowie Elsbethenhof investiert. Das Gesamtbauprojekt wird am Jahrmarktswochenende des 9. und 10. Oktober 2010 feierlich eröffnet. Bis dahin läuft der Endspurt für das ehrgeizige Bauprojekt, das sowohl durch die Fußgängerzone Kramerstraße, als auch durch eine eigene Tiefgarage bestens angebunden ist. Die 120 Stellplätze sind öffentlich nutzbar.

Im Rahmen der Baumaßnahmen wurde auch der Schrannenplatz neugestaltet. Für rund 2,5 Millionen Euro hat der Platz ein neues Gesicht bekommen. Mit einem Wasserspiel wird der unter dem Platz verlaufende und bei den Memmingern besonders beliebte Stadtbach sichtbar gemacht. Eine besondere Verweil- und Aufenthaltsqualität soll auf dem nach den früher dort befindlichen Getreidelagerhäusern benannten Platz entstehen. Weitere Anlieger sind mit Sanierungsarbeiten an ihren Häusern gefolgt und tragen ihr übriges dazu bei, das Zentrum der südlichen Altstadt aufzuwerten.

 

Daten und Fakten zum städtischen Einzelhandel

Das Verkaufsflächenangebot in der Stadt Memmingen umfasst ca. 176 000 Quadratmeter, was bei der Einwohnerzahl von 41 055 (Stand: 31.12.2009) eine Pro-Kopf –Verkaufsflächenzahl von 4,3 Quadratmetern ergibt. Diese Zahl liegt weit über dem Bundesschnitt von 1,3 Quadratmetern pro Einwohner, ist aber leicht irreführend, da nur die Einwohner Memmingens, nicht aber das zahlenmäßig starke Umland hier erfasst ist.

Memmingen hat einen Kerneinzugsbereich von rund 50 600 Personen, also knapp 10 000 Personen mehr, als die Einwohnerzahl ausdrückt. Dies ist darin begründet, dass einige, direkt an Memmingen angrenzende Gemeinden nicht zur Stadt gehören. Der erweiterte Einzugsbereich beträgt rd. 89 000 Einwohner, wohingegen der Ferneinzugsbereich 261 000 Einwohner fasst.

Die hohe Umlandbedeutung des Memminger Einzelhandels schlägt sich in der Einzelhandelszentralität (Umland-Kaufkraft-Relation) von 191  nieder. Bei Bekleidung beträgt dieser Wert gar 268, was hier speziell einem Kaufkraftzufluss von 33,7 Millionen Euro entspricht. Der Umsatz je Einwohner liegt nach den neuesten Basiskennzahlen von GfK (2009) bei 185 und damit weit über dem Durchschnitt der Bundesrepublik Deutschland). Die Kennzahl für die Kaufkraft je Einwohner liegt mit 104,6 ebenfalls über dem Bundesschnitt. Die gesamte Kaufkraft beträgt laut GfK 812 Millionen Euro, der Memminger Einzelhandelsumsatz 359 Millionen Euro.

Mit nunmehr rund  50 000 Quadratmetern stellt die Innenstadt knapp ein Drittel der Verkaufsflächen. Davon bilden die Firma Karstadt mit über 8 000 Quadratmetern und die Firma Reischmann mit 6 200 Quadratmetern die größten Verkaufsflächen.

Am ersten Sonntag des Memminger Jahrmarktes, in diesem Jahr dem 10. Oktober, haben die Geschäfte in der Memminger Innenstadt traditionell von 13 bis 18 Uhr geöffnet.