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Information aus dem Rathaus

Donnerstag 03. Mai 2007

Weiterer Zuwachs für städtische Sammlungen

Kategorie: Rathausinformationen

Von: Pressestelle

Werke Max Pöppels an die Stadt Memmingen übergeben

Bei der Übergabe des Selbstportraits Max Pöppels

Albrecht Widmann (2.v.l.) kam zu Übergabe des Selbstportraits Max Pöppels in Begleitung des Geretsrieder Stadtrates Volker Witte (v.l.n.r.), des Dritten Bürgermeisters der Stadt Geretsried, Walter Büttner, sowie seines Onkels, dem langjährigen Memminger Stadtrat Erich Feiner. Fotos: Pressestelle der Stadt Memmingen

Hier übergibt Widmann dem Oberbürgermeister die Steinplastik

Die Steinplastik, die Widmann der Stadt schenkte, ist die Abschlussarbeit Pöppels an der Akademie der Bildenden Künste München.

„Memmingen bedeutet mir sehr viel, weshalb ich durch die Übergabe der Werke immer mit dieser Stadt verbunden sein möchte.“ Mit diesen Worten überreichte Albrecht Widmann Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger mehrere Arbeiten des 1989 verstorbenen Memminger Bildhauers und Malers Max Pöppel. Neben einem Selbstportrait des Künstlers im expressionistischen Stil übergab der Galerist aus Geretsried auch das Ölbild „Frau R.“ aus dem Jahr 1940 und eine Steinplastik an das Stadtoberhaupt.

Widmann selbst war mit einer kleinen Delegation nach Memmingen gekommen. Der Dritte Bürgermeister von Geretsried, Walter Büttner, sowie Stadtrat Volker Witte und dessen Frau begleiteten ihn. Oberbürgermeister Dr. Holzinger empfing die Gruppe zusammen mit Stadträtin Anne Leipert, Kulturamtleiter Dr. Hans-Wolfgang Bayer und dem früheren Stadtrat Erich Feiner, dem Onkel Widmanns, im Rathaus. Stadträtin Leipert hatte die Schenkung vermittelt. Im Anschluss stand für die Gruppe die Besichtigung der MEWO-Kunsthalle auf dem Programm; schließlich steht in Geretsried demnächst ein Museumsbau an.

Das Selbstporträt zeigt den Maler und die Großmutter Widmanns, Maria Rieger, langjährige Betreiberin des sehr beliebten Cafe Rieger in der Memminger Maximilianstraße. Pöppel war dort häufig zu Gast und unterhielt enge freundschaftliche Beziehungen mit der Betreiberfamilie. So verewigte Pöppel Maria Rieger auch auf „Frau R.“, das Widmann ebenfalls der Stadt schenkte. Die Steinplastik, datierend aus den Jahren 1930/1931, stellt eine Madonna mit Kind dar. Sie war die Abschlussarbeit Pöppels an der Akademie der Bildenden Künste München, wo er Meisterschüler des bekannten Bildhauers Joseph Wackerle war.

„Max Pöppel wird durch sein Leben und sein Werk stets eng mit Memmingen verbunden bleiben“, betonte Oberbürgermeister Dr. Holzinger. Der Künstler sei überall in der Stadt anzutreffen. Von ihm stammen unter anderem der Brunnen an St. Martin, die Kreuzigungsgruppe in der Aussegnungshalle des Waldfriedhofs und der Fischerbrunnen auf dem Schrannenplatz. Weitere Reliefs und Supraporten finden sich auf zahlreichen Gebäuden quer durch Memmingen.