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Führungen zur Zeitgeschichte

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Von der Freiheit im Glauben und im Leben - Memmingen zur Zeit der Reformation

Freiheitsbrunnen

Es war eine bewegte und bewegende Zeit der Reformation, die nun schon fast 500 Jahre zurückliegt.
Zunächst geprägt durch den Schweizer Prediger Christoph Schappeler, wurde Memmingen erst später lutherisch.
An verschiedenen Plätzen der Stadt vergegenwärtigen wir uns diese geschichtsträchtige und spannende Entwicklung. Natürlich finden auch die "12 Bauernartikel", mit denen in Memmingen tatsächlich Weltgeschichte geschrieben wurde, die ihnen gebührende Würdigung.

Treffpunkt: Marktplatz am Brunnen

Preis: 1 - 1 1/2 Stunden 75,- €

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"Jüdisches Leben in Memmingen"

Jüdischer Friedhof

Die Geschichte der Memminer Juden beginnt und endet ein erstes Mal im Mittelalter. Ab dem späteren 19. Jahrhundert leben und arbeiten wieder jüdische Familien in Memmingen. Mit der Zerstörung der Memminger Synagoge am Schweizerberg im November 1938 beginnt die systematische Auslöschung der jüdischen Kultusgemeinde. Im März 1942 leben keine Juden mehr in Memmingen. 106 der jüdischen Einwohnder der Stadt werden während der Naziherrschaft ermordet. Bei dieser Spezialstadtführung führt die Wegstrecke zu Wohn- und Geschäftshäusern in der Altstadt und endet mit einem Besuch auf dem jüdischen Friedhof.

Treffpunkt: Marktplatz am Brunnen

Preis: 2 Stunden 85,00 € (Schüler ab der 5. Klasse 75,00 €)

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"Memmingen im dritten Reich"

Nach der Machtergreifung der Nazis 1933 änderte sich auch in Memmingen das Leben. Altbekannte Straßen und Plätze wurden umbenannt, historische Bauten sollten großen Aufmarschplätzen weichen und das öffentliche Leben wurde der nationalsozialistischen Ideologie angepasst und kontrolliert. Widerstand wurde systematisch niedergedrückt. Anhand von historischen Fakten und Zeugnissen von Zeitzeugen entsteht ein Bild aus Memmingens dunkler Zeit.

Treffpunkt: Marktplatz am Brunnen

Preis: 2 Stunden 85,00 € (Schüler ab der 5. Klasse 75,00 €)

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"Lebensschicksale jüdischer Mädchen und Frauen"

"Ich soll heut fort..." ist das letzte Lebenszeichen einer Memminger Jüdin an ihre Schwester. Bereits nach dem 1. Weltkrieg kam es zu antisemitischen Ausschreitungen in Memmingen. Ihren Höhepunkt erreichten die Verfolgungen zwischen 1938 und 1942. Welchen Leidensweg jüdische Mädchen und Frauen gehen mussten, die zunächst gemieden, gehänselt und später verfolgt wurden, soll anhand der Lebensgeschichten einiger jüdischer Memmingerinnen dargestellt werden. Diese Spezialstadtführung führt zu Wohnhäusern oder Geschäften ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und konfrontieren hautnah mit dem dunklen Kapitel deutscher Geschichte.

Treffpunkt: Marktplatz am Brunnen

Preis: 2 Stunden 85,00 € (Schüler ab der 5. Klasse 75,00 €)