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Wirtschaftsförderung
der Stadt Memmingen

Michael Haider
Kuttelgasse 22
87700 Memmingen

Tel.: 08331/850-733
Fax: 08331/850-732

wirtschaftsfoerderung
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Wirtschaftsraum Memmingen-Unterallgäu Innovation Zukunft

Wußten Sie schon, dass Memmingen ...

  • einen verstädterten Kerneinzugsbereich von knapp 51 000 Personen, also weit mehr als die Einwohnerzahl, aufweist
  • rund 261 000 Einwohner in seinem Marktgebiet vereint, mit steigender Tendenz
  • in seinem Marktgebiet über ein Kaufkraftpotential von 1.379 Millionen Euro verfügt
  • einen Einzelhandelsumsatz in der Gesamtstadt von ca. 464 Millionen Euro erzielt
  • über 50 000 Quadratmeter Verkaufsfläche in der Innenstadt konzentriert
  • zentrale Versorgungsfunktion für die Stadt und die umliegenden Landkreise Unterallgäu, Biberach und Ravensburg übernimmt?

Seiteninhalt:

Der neu gestaltete Schrannenplatz ist das Tor zur Fußgängerzone.
Der neu gestaltete Schrannenplatz

Memmingens Innenstadt hat viel zu bieten: Die historische Altstadt mit beeindruckenden Gebäuden aus der langen reichsstädtischen Historie bildet die ideale Kulisse für Einkaufen mit Flair. Die Kramerstraße, das Herzstück der Memminger Fußgängerzone, schlängelt sich knapp 400 Meter von Nord nach Süd durch die Innenstadt. Memmingen hat eine für seine Größe außergewöhnlich große Altstadt. Vom Marktplatz über den Weinmarkt und den Theaterplatz zum Schrannenplatz finden sich Fachgeschäfte, Boutiquen, Kaufhäuser und Cafés. Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot halten die Memminger Einzelhändler und Filialisten für den interessierten Käufer in der Innenstadt bereit.


Die Fußgängerzone erlebt derweil große Veränderungen und bekommt nach über 40 Jahren ein völlig neues Gesicht. Die Kalchstraße und die Maximilianstraße, weitere traditionsreiche Einkaufsstraßen, wurde schon umgestaltet. Ein gepflasterter Bodenbelag, Verkehrsberuhigung und Blumenschmuck haben ihr übriges getan, den Straßen neues Leben einzuhauchen.

Einstige Flaniermeile lebt wieder auf

Das Mode- und Sporthaus der Firma Reischmann lockt viele in die umgestaltete Maximilianstraße
Ansicht Mode- und Sporthaus Reischmann

Die Maximilianstraße, einst die Flaniermeile der Stadt, hat ihre alte Aufenthaltsqualität zurück erhalten.  Breite Gehwege mit niedrigen Bordsteinen laden geradezu zum Schlendern und Flanieren ein. Geringer und geschwindigkeitsreduzierter PKW Verkehr gewährleistet zugleich weiterhin die Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Auto. Durch die Ansiedlung der Firma Reischmann, die auf 6 200 m² ein breites Mode- und Sportangebot bietet, wurde hier bereits ein Magnet geschaffen. Weitere Geschäfte und Gastronomieangebote haben sich seither angesiedelt unter ihnen ein großes Sportfachgeschäft im Maxx-Forum, am östlichen Ausläufer der Straße zum Bahnhof hin. Leere Schaufenster sind hier Vergangenheit. Auch der Schmiedplatz und die Salzstraße, eine Querstraße zur Maximilianstraße, sind kaum wiederzuerkennen. Helles Pflaster statt dunklem Asphalt prägen das Bild.

Ebenso am zentral gelegene Weinmarkt. Verkehrseinrichtungen wurden rückgebaut und neue Aufenthaltsqualität geschaffen. Die Außenbestuhlung der umliegenden Cafés prägt hier das Bild. Bei schönem Wetter promenieren hier die Memminger. Das eindrucksvolle Häuserensemble mit der Kramerzunft, in der schon Geschichte geschrieben wurde, steht nunmehr im Mittelpunkt. Ein Brunnen "Zwölf Bauernartikel" wird auf diesen Glanzpunkt europäischer Geschichte hinweisen.

Zugleich bleibt aber die Erreichbarkeit des Platzes und der Altstadt gewährleistet, indem weiterhin temporeduzierter Verkehr zugelassen ist.

Viel wurde erreicht, doch die Planungen gehen weiter

Das Wohn- und Geschäftshaus "Neue Schranne"
Das Wohn- und Geschäftshaus "Neue Schranne"

Nächster Schritt im Stadtumbau war der Schrannenplatz und das Elsbethenareal. Zwischen Theaterplatz und Schrannenplatz entstand das Wohn- und Geschäftshaus "Neue Schranne" mit 2.500 Quadratmeter Einzelhandelsfläche. Ankermieter ist das "Bekleidungshaus für die ganze Familie" C&A mit seiner 1.600 Quadratmeter großen Verkaufsfläche auf zwei Etagen. Die Stadt beteiligte  sich an dem 38 Millionen Euro teuren Bauprojekt mit neuen Theaterwerkstätten für das in Memmingen beheimatete Landestheater Schwaben. Auch erhielt der Schrannenplatz ein neues Gesicht und neben dem bekannten Fischerbrunnen mit der "Stadtbachspur", einem Wasserspiel, eine weitere Attraktion. Die Stadtbachspur gibt den Verlauf des über den Platz führenden Stadtbaches wider. Große Veränderungen also an prominenter Stelle in Memmingens Altstadt. Zahlreiche weitere Anlieger  nutzten die Gunst der Stunde und beteiligten sich durch Sanierungsmaßnahmen an ihren Häusern. Weitere Bauprojekte in der Südstadt um den Schrannenplatz sind geplant bzw. schon in Ausführung. Sie werden dazu beitragen, die südliche Altstadt aufzuwerten und die Wohn-, Einkaufs- und Aufenthaltsqualität weiter zu verbessern.

Seit März 2013 erfährt die Kramerstraße, Memmingens Fußgängerzone, weitreichende Veränderungen. Dabei wird der alte Belag komplett entfernt und durch ein hochwertiges Granitpflaster ersetzt. Zusammen mit dem eigens entwickelten Beleuchtungskonzept, soll bis Ende 2014 eine Wohlfühlzone, quasi eine Fuß Relax Zone entstehen. Die Gesamtkosten sind mit 4,8 Mio. € veranschlagt.

Fest steht, dass Memmingen gerade dabei ist, sich tiefgreifend fortzuentwickeln und seinen Ruf als oberzentrale Einkaufsstadt nachhaltig festigen wird. Bisher wurden im Bereich der Stadtsanierung große Erfolge erzielt und in den letzten Jahren direkt rund 85 Millionen Euro, mit Folgeinvestitionen rund 255 Millionen Euro, zum Erhalt der attraktiven Altstadt investiert. Historische Bausubstanz wurde mit hohem Aufwand saniert und nachhaltig erhalten. Das mit einem Kostenaufwand von 9,1 Millionen Euro sanierte Kreuzherrnkloster mit seiner eindrucksvollen barocken Stuckdecke und seiner heutigen Nutzung als städtische Musik- und Singschule, Veranstaltungssaal und Cafe ist neben MEWO Kunsthalle „Alte Post“ das jüngste Beispiel in einer langen Reihe. Diese reicht vom Antonierhaus bis hin zur prämierten Zangmeisterpassage.

Vitalität und Leben in historischer Kulisse - das ist das, was die Memminger und ihre Gäste trotz großer Einkaufsangebote auf der grünen Wiese noch immer in die Innenstadt zieht.

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Bequeme Wege in die Stadt

Das Parkleitsystem führt bequem zum nächsten freien Parkhaus
Hinweisshilder Parkleitsystem

Zur Stärkung der Innenstadt und des dortigen Einzelhandels hat die Stadt am Rande der Altstadt fünf Parkhäuser mit ca. 1 700 Stellplätzen geschaffen. Diese Parkhäuser sind unmittelbar an den Altstadtring angebunden. Der Autofahrer wird durch ein elektronisches Parkleitsystem ohne Umweg zum nächsten freien Parkhaus geleitet. Eingebunden in das Parkleitsystem ist außerdem das Parkhaus der Firma Karstadt mit weiteren 2540 Stellplätzen. Daneben entstand am Schrannenplatz die privat betriebene Tiefgarage "Neue Schranne" mit 127 Parkplätzen.

Doch auch mit dem Öffentlichen Personennahverkehr ist die Innenstadt gut zu erreichen. Das Stammliniennetz des städtisches Busverkehrs verläuft zentral über den Weinmarkt. Auch der Memminger Bahnhof und der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in seiner unmittelbaren Nähe befinden sich direkt am Rand der Altstadt. Auch von hier kann die Innenstadt gut zu Fuß erreicht werden.

Für den Fahrradfahrer sind die Voraussetzungen ideal. Dies bestätigt der ADCF Fahrradklima-Test 2014, wo die Erreichbarkeit der Innenstadt im Durchschnitt mit der Schulnote 1,7 bewertet wurde.

 

Weitere Informationen

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Daten und Fakten zum städtischen Einzelhandel

Das Verkaufsflächenangebot in der Stadt Memmingen umfasst ca. 176 000 Quadratmeter, was bei der Einwohnerzahl von 40 984 (Stand: 31.12.2011) eine Pro-Kopf –Verkaufsflächenzahl von 4,3 Quadratmetern ergibt. Diese Zahl liegt weit über dem Bundesschnitt von 1,3 Quadratmetern pro Einwohner, ist aber leicht irreführend, da nur die Einwohner Memmingens, nicht aber das zahlenmäßig starke Umland hier erfasst ist.

Memmingen hat einen Kerneinzugsbereich von rund 50 600 Personen, also knapp 10 000 Personen mehr, als die Einwohnerzahl ausdrückt. Dies ist darin begründet, dass einige, direkt an Memmingen angrenzende Gemeinden nicht zur Stadt gehören. Der erweiterte Einzugsbereich beträgt rd. 89 000 Einwohner, wohingegen der Ferneinzugsbereich 261 000 Einwohner fasst.

Die hohe Umlandbedeutung des Memminger Einzelhandels schlägt sich in der Einzelhandelszentralität (Umland-Kaufkraft-Relation) von 191 nieder. Bei Bekleidung beträgt dieser Wert gar 268, was hier speziell einem Kaufkraftzufluss von 33,7 Millionen Euro entspricht. Der Umsatz je Einwohner liegt nach den neuesten Basiskennzahlen von GfK (2010) bei 185 und damit weit über dem Durchschnitt der Bundesrepublik Deutschland). Die Kennzahl für die Kaufkraft je Einwohner liegt mit 102,9 ebenfalls über dem Bundesschnitt. Die gesamte Kaufkraft beträgt laut GfK 832 Millionen Euro, der Memminger Einzelhandelsumsatz 378 Millionen Euro.

Das Herzstück der Einkaufsstadt Memmingen: die Fußgängerzone

Mit nunmehr über 50 000 Quadratmetern stellt die Innenstadt knapp ein Drittel der Verkaufsflächen. Davon bilden die Firma Karstadt mit über 8 000 Quadratmetern und die Firma Reischmann mit 6 200 Quadratmetern die größten Verkaufsflächen. Nur 12 % der Verkaufsfläche in der Innenstadt, im wesentlichen die Kramerstraße (Fußgängerzone) sowie Teilbereiche der Kalch- und Maximilianstraße, sind derzeit als A-Lage klassifiziert. Hier wurde eine Besuchertagesfrequenz von bis zu 11 000 Besuchern gemessen. Die Umgestaltung der Maximilianstraße hat aber schon zu einer weiteren wesentlichen Frequenzerhöhung geführt. Nach Abschluss der Baumaßnahmen könnten sich weite Teile der Maximilianstraße zu einer A-Lage entwickeln.
Das Gewerbegebiet Nord, wo sich viele großen Verbrauchermärkten niedergelassen haben, weist ca. 55 000 Quadratmeter Verkaufsfläche auf.

Am ersten Sonntag des Memminger Jahrmarktes haben die Geschäfte in der Memminger Innenstadt traditionell von 13 bis 18 Uhr geöffnet.