Wirtschaftsförderung
der Stadt Memmingen

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Memmingen erhält Bayerns Qualitätspreis

Bayerischer Qualitätspreis
Urkunde Bayerischer Qualitätspreis

Wirtschaftsfreundliche Gemeinde

Der Bayerische Qualitätspreis ist eine Auszeichnung zur Anerkennung bayerischer Unternehmen und besonders wirtschaftsfreundlicher bayerischer Städte, die herausragende Leistungen im Bereich Qualität und Qualitätsmanagement aufweisen.
Den Qualitätspreis 2004 erhält die Stadt Memmingen für ihre Bemühungen, die Wirtschaft von unnötiger Bürokratie zu entlasten und die Standortbedingungen zu optimieren“, so der bayerische Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu.

Von Seiten der Regierung von Schwaben wurde die Stadt Memmingen in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelkammer sowie der Handwerkskammer unter den kreisfreien Städten für den Preis nominiert. Als grundlegende Bedingungen mussten neben einer funktionierende Stadtverwaltung und einer positiven Kontinuität der indirekten Wirtschaftsförderung auch besonders auszeichnungswürdige Einzelaktionen nachgewiesen werden. Der Wettbewerbsbeitrag der Stadt wurde von einer siebenköpfigen Jury bestehend aus Vertretern des Wirtschafts- und Innenministerium, der IHK, der Handwerkskammer, der kommunalen Interessensverbänden und der Wissenschaft bewertet.

„Die Stadt hat seit Jahren sehr gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen, gerade mit dem seit 1972 unveränderten Gewerbesteuerhebesatz“, so Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger. „Eine Bewerbung zu diesem Wettbewerb war für uns ein Muss und somit selbstverständlich“, so Oberbürgermeister Dr. Holzinger weiter.

Mit dem Qualitätspreis 2004 wurden neben der Stadt Memmingen auch zehn bayerische Unternehmen und die Städte Bad Tölz (Oberbayern) und Eltmann (Unterfranken) ausgezeichnet. Die Stadt Memmingen steht hier im Wettbewerb mit den anderen kreisfreien Städten in Bayern und spielt sozusagen in der Champions-League. Bad Tölz und Eltmann befinden sich in der Klasse der kreisangehörige Städte.

Die Bewerbung um den Qualitätspreis basiert auf einem ausführlichen Fragekatalog. Auf insgesamt 36 Seiten mit einem sehr umfangreichen Begleitmaterial wurden neben den wirtschaftlichen Aspekten auch die Wohn- und Lebensqualitäten in der Stadt Memmingen aufgezeigt. In den Kategorien Bürgernähe und Wirtschaftsförderung, Qualität der Verwaltungsorganisation, Standortbedingungen und besondere Einzelaktionen und Projekte wurden jeweils die Highlights herausgearbeitet. Im Einzelnen können hier der seit 1972 unveränderte Gewerbesteuerhebesatz, die antizyklische investive Haushaltspolitik z. B. mit den Baumaßnahmen Erweiterung Gruppenklärwerk, Neubau der FOS/BOS und Neugestaltung der Ulmer Straße, aber auch die günstigen Rahmenbedingungen für die Ansiedlungspolitik von weltweit agierenden Firmen angeführt werden. Einen wesentlichen Anteil trägt hier die sehr gute verkehrliche Anbindung des Gewerbegebietes im Memminger Norden und die Bereitstellung von Flächen über Erbbaurechte. Neben der Darstellung von Memmingen als Kulturstadt mit dem sanierten Kreuzherrnkloster und dem Sitz des Landestheaters Schwaben konnte Memmingen auch als Schulstadt punkten. Auch die Förderung der Innenstadt über das Parkbewirtschaftungskonzept mit der „Freistunde“ in den Parkhäusern, der Neugestaltung des gesamten Bahnhofsumfeldes mit Unterführung, Außenanlagen und dem Fahrradparkhaus sowie nicht zuletzt der laufende Stadtentwicklungsprozess „perspektive memmingen“ trugen zur Würdigung bei.

Im Rahmen eines Festaktes am 9. März in der Residenz in München wurde die Stadt Memmingen, vertreten durch Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, vom damaligen Bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Dr. Otto Wiesheu, sowie von Georg Schmid, Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, mit dem Bayerischen Qualitätspreis 2004 für die „Wirtschaftsfreundliche Gemeinde“ in der Kategorie der kreisfreien Städte ausgezeichnet.

Laudatio

Text der Laudatio vorgetragen von Herrn Univ.-Prof. Dr. Dr. habil. Horst Wildemann, Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik, Technische Universität München:

"Der Preisträger in der Kategorie „Wirtschaftsfreundliche Gemeinde“ ist die Stadt Memmingen aus dem Regierungsbezirk Schwaben.

Die kreisfreie Stadt Memmingen mit ca. 41.200 Einwohnern ist Oberzentrum mit Nahversorgerfunktion für die Umlandgemeinden.

Die Stadt Memmingen setzt sich für günstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein. Dies zeigt sich an den intensiven Bemühungen bei der Pflege von ansässigen Firmen. Aber auch die Neuansiedlung von Firmen wird aktiv unterstützt. Darüber hinaus erleichtert das vorhandene Existenzgründerzentrum mit einem hervorragenden Service Unternehmen den Start in die Selbständigkeit.

Die Stadt Memmingen ist Vorreiter in den Bereichen Bürokratie-Abbau und E-Goverment. In diesem Zusammenhang sind insbesondere die gesamtheitliche Sachbearbeitung von Verwaltungsvorgängen und das virtuelle Rathaus zu nennen. Im Rahmen der Stadtentwicklung zieht die Stadt Memmingen das ländliche geprägte Umland partnerschaftlich mit in die Planung ein."