Seitenkontext: Soziale Stadt
Projektbüro Soziale Stadt
Buxheimer Straße 95a
87700 Memmingen
Tel. 08331/6406935
Fax 08331/4987051
sozialestadt(at)memmingen.de
Sprechzeiten:
- Dienstags
10:00 bis 12:00 Uhr - Donnerstags
15:00 bis 17:00 Uhr
Terminvorschau
Workshops im Stadtteilbüro ab 19:00 Uhr zu folgenden Themen:
- Donnerstag, 14.1.2010
Zentrumskonzept - Freitag, 15.1.2010
Ernst-Reuter-Platz - Mittwoch, 20.1.2010
Interkultureller Garten - Donnerstag, 21.1.2010
Bischof-von-Ketteler-Platz - Freitag, 22.1.2010
Bahnunterführung Unteresch - Donnerstag, 28.1.2010
Spielen am Waldbottweg - Freitag, 29.1.2010
Allgemeine Themen
Die Ergebnisse der Workshops werden der Öffentlichkeit am Freitag, 19. Februar 2010, um 19 Uhr in der Aula der Theodor-Heuss-Schule präsentiert.
Seiteninhalt:
Soziale Stadt Memmingen

- Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger beim ersten Stadtteilfest im Memminger Westen. Im Hintergrund Pfarrer Martin Kreiser.
Liebe Bürgerinnen und Bürger!
Die sogenannte „Berliner Freiheit“ wurde beginnend in den 50er Jahren, dann vor allem ab den 70er Jahren bebaut. Diese Zeit war geprägt von einer starken Wohnungsnachfrage. Heute haben bereits viele Bürger im Stadtquartier gute Erinnerungen an den Besuch des Kindergartens, der Theodor-Heuss-Schule oder des Jugendtreffs. Begleitet werden die Bewohner seit jeher von den Kirchengemeinden und vielen anderen Vereinen und Einrichtungen. Ich darf mich an dieser Stelle bei allen aktiven Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement sehr herzlich bedanken.
Bequem lassen sich Einkäufe im unmittelbaren Umfeld erledigen. Banken und Ärzte haben sich hier niedergelassen, weitere Läden und Einrichtungen runden die wohnungsnahe Versorgung ab. Größere Grünflächen verschaffen naturnahe Räume und laden hier und dort zum Begegnen oder Verweilen ein.
Die Qualität des Wohnquartiers gilt es auch für die kommenden Generationen zu sichern, und – wo möglich – zu verbessern. Im Zuge des Projektvorhabens „Soziale Stadt“ werden nun Ideen zusammengetragen, mit deren Umsetzung das Leben im Memminger Westen für Alt und Jung noch schöner und attraktiver gestaltet werden soll.
Sie alle sind eingeladen, Ihre Erfahrungen und Beiträge mit einzubringen. Auf den weiteren Seiten dieser Broschüre erfahren Sie, welche Projekte bereits angelaufen sind und welche sich in Planung befinden.
Nehmen Sie bitte an den Veranstaltungen teil, sagen Sie uns Ihre Meinung.
Auf eine konstruktive Zusammenarbeit freue ich mich.
Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger
Bund-Länder-Programm Soziale Stadt
Probleme des gesellschaftlichen und ökonomischen Wandels spiegeln sich in den Städten wider. Bund und Länder haben 1999 die Städtebauförderung um das Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die soziale Stadt“ ergänzt, um der sich verschärfenden sozialen und räumlichen Spaltung in den Städten und Gemeinden entgegenzuwirken.
„Soziale Städte“ gibt es bereits bundesweit in 523 Gebieten und 326 Gemeinden (Stand: 2008). Das Programm „Soziale Stadt“ soll eine positive Trendwende zur Stabilisierung und Aufwertung belasteter Stadtteile einleiten.
Sein integrativer Ansatz geht über die bauliche Erneuerung hinaus: Investitionen in Gebäude und Wohnungen, in Wohnumfeld und Infrastruktur werden durch weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnbedingungen und der sozialen Lebenslagen der Bewohnerschaft ergänzt, etwa zur Ausbildung und Qualifizierung, zur Betreuung von Jugendlichen in der Freizeit und zur sozialen Integration.
Dies erfordert die Bündelung von Programmen und das Zusammenwirken aller Akteure im Quartier, insbesondere auch die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Ein aktives Quartiersmanagement unterstützt diese Prozesse vor Ort. (Text aus dem Programm-Flyer Soziale Stadt.)

