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Eissporthalle Memmingen

Silhouette der Eissporthalle

Mit der Fertigstellung der Eissporthalle im Dezember 1987 wurde nicht nur das ohnehin reichhaltige Angebot an Sportanlagen der Stadt abgerundet, damit fanden auch jahrelang geführte Diskussionen um die Verbesserung des Eislaufsports in Memmingen ein Ende. Das nicht überdachte Stadion aus dem Jahr 1969 wurde durch eine Anlage ersetzt, die nach den Worten von Ernst Gabriel, Präsident des Bayer. Eissportverbandes, die mit Abstand schönste dieser Art in Bayern darstellt.

Der Eingangsbereich der Eisporthalle (Westansicht)
Eingangsbereich der Eisporthalle

Die außergewöhnliche Konstruktion des Daches bestimmt sowohl das äußere als auch das innere Erscheinungsbild. Die relativ flache Dachscheibe in Holzkonstruktion mit Stahlunterspannung wird von 7 Seilbindern getragen. Prägnantes Merkmal dieser Seilbinder sind 20 m hohe Zwillingspylone, die der Halle ihr unverwechselbares Äußeres konstruktionsbedingt verleihen. Diese Bauweise ermöglichte eine rundum verlaufende transparente Fassade, die dem großen Bauwerk viel von seiner zwangsläufig vorhandenen Massigkeit nimmt. Im Inneren konnte die Halle völlig stützenfrei gebaut werden; ein Umstand, der im Zusammenwirken mit der flachen Decke und der völligen Verglasung aller Außenwände für eine helle und heitere Sportstättenatmosphäre sorgt.

Wesentliches Merkmal der Eissporthalle ist die Kombination einer inneren Eispiste (Standardmaß 30 x 60 m) mit einer Freilaufpiste in der Größe 30 x 30 m. Beide Pisten können durch zwei je 4 m breite Bahnen zu einer großen Eisbahn verbunden werden.

Für Zuschauer ist eine 3-seitige, hufeisenförmig angeordnete Tribüne mit ca. 1000 Sitz- und 2300 Stehplätzen vorhanden. Unter der westlichen Tribüne befinden sich im wesentlichen die Umkleide- und Sanitärräume der Sportler, während unter der östlichen Tribüne überwiegend Technikräume für Heizung, Lüftung und Eisbereitung angeordnet sind. Für die elektrischen Anlagen stehen zwei Trafos (630 KVA und 250 KVA) zur Verfügung. Der Raum unter der nördlichen Tribüne wird vom großen Anschnallraum, der Cafeteria und den WC-Anlagen eingenommen. Dieser Bereich findet seine Fortsetzung im Eingangsvorbau, der mit den notwendigen Nebenräumen für den allgemeinen Eislauf ausgestattet ist.

Daß sich die Eissporthalle zum Publikumsmagneten entwickelt hat, beweisen die Besucherzahlen. In den letzten beiden Jahren kamen rund 200.000 Personen in die Eissporthalle: zum Schlittschuhlaufen, zu Eishockeyspielen, Konzerten und anderen Veranstaltungen. Damit wird unter Beweis gestellt, daß die Halle nicht nur den Ansprüchen des Eislaufens für alle - Breitensport, Schulsport, Leistungssport - Rechnung trägt, sondern auch den Anforderungen an eine wirtschaftliche Mehrfachnutzung gerecht wird.