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Stadtinformation
Marktplatz 3
87700 Memmingen
Tel. 08331 / 850-172 u. -173
Fax 08331 / 850178
info(at)memmingen.de
Öffnungszeiten:
Montags bis Freitags
09.00 - 17.00 Uhr
Samstags
09.30 - 12.30 Uhr
Seiteninhalt:
Beschreibung der einzelnen Stadtführungen
Unsere StadtführerInnen

- Elisabeth Breternitz

- Doris Lauber

- Sabine Rogg

- Heidi Stölzle

- Sabine Streck
Die folgenden Beschreibungen beziehen sich auf das Angebot der Stadtführungen für Einzelgäste:
Abendlicher Stadtrundgang
Bei diesem Rundgang werden die nördliche Altstadt bzw. die Südstadt mit dem ehem. Weber- und Gerberviertel besichtigt. Die Wegstrecken an den einzelnen Abenden/Nachmittagen variieren; Innenbesichtigungen sind nicht vorgesehen.
Die Memminger Wahrzeichen
Seit Jahrhunderten schon werden sieben Wahrzeichen mit der Stadt verbunden: die blaue Saul, die heilige Hildegard, der grüne Teufel, das Siebendächerhaus, die Wasserkunst, der Basilisk und der Gaul in der Wiege. Ursprung, Geschichte und Sagen, aber auch die hintergründige Erklärung stehen bei dieser Spezialstadtführung im Vordergrund.
Etwas im Schilde führen
Die reichhaltige Geschichte Memminger Wirtshäuser und Brauereien steht im Mittelpunkt dieser Spezialführung. Bier- und Weinwirte sorgten für ein geselliges Leben in der Maustadt. Aber was wurde genau ausgeschenkt und wo? Was bedeutete "Schildgerechtigkeit" und wo war die "Finstere Stube"?
Napoleon und Memmingen
Das Jahr 1805 hatte Memmingen neben Ulm in den Mittelpunkt der Weltgeschichte bestimmt. Mit der Besetzung durch österreichische Truppen unter Baron von Mack sowie der wenige Wochen später erfolgenden Beschießung durch eine starke napoleonische Armee war die Stadt vor 1809 bis zum II. Weltkrieg zum letzten Mal unmittelbarer Kriegsgewalt ausgesetzt. Nur wenige Monate später ließ Napoleon zur Erinnerung an den Sieg der Grande Armée eine bronzene, silberne und goldene Gedenkmedaille in Marmor gemeißelt neben Napoleons Grab im Pariser Invalidendom. Die Führung wird vor dem inneren Auge durch jene dramatischen Wochen des Memmingens von 1805 begleiten.
Raritäten der Südstadt
Handwerker und Stadtbauern prägten einst das Bild der südlichen Memminger Altstadt, dort wohnte z. B. auch der Pfarrer von Buxach in der Schwesterstraße. Woher hat das Schmelzgässle seinen Namen oder warum befinden sich gerade rund um den Schrannenplatz so viele Wirtschaften? Nicht die "große" Geschichte sondern Lokales aus alter Zeit steht bei den "Raritäten der Südstadt" im Vordergrund.
Vom Betstuhl zur Badstube
Bei dieser Spezialstadtführung steht der bürgerliche Alltag im Mittelpunkt. Dabei geht es um Arbeit, Ernährung, Kleidung, Wohnung, Frömmigkeit... aber auch um Lust und Laster. Beim Besuch in der St. Martinskirche wird den unterschiedlichen Kirchenstühlen der Bürger besonderes Augenmerk geschenkt.
Das Kreuzherrnkloster
Die bewegte Geschichte des Kreuzherrnklosters steht im Mittelpunkt dieser Führung. Erstmals nach 200 Jahren können die ehemalige Klosterkirche und die Prälatenräume in ihrer ganzen Pracht und Ausdehnung wieder besichtigt werden. Die Geschichte des Spitals, einer "Stadt in der Stadt" kommt dabei ebenso zur Sprache wie die Kunstgeschichte rund um eine der schönsten Barockkirchen nördlich der Alpen.
Der Gang des Scharfrichters
Diese Spezialstadtführung befasst sich mit spannenden Kriminalfällen, begleitet den Henker zu Hinrichtungen auf den Richtplatz und beleuchtet die Sonderstellung dieses Berufes in der mittelalterlichen Stadt.
Desperate Housewives im 17. Jahrhundert
Diese neue Kostümführung wird die Teilnehmer in die Zeit des 17. Jahrhunderts versetzen. Als reiche Patrizierin Heidi Stölzlin und einfache Bürgersfrau Sabina Streckin werden die beiden Stadtführerinnen im Dialog die gesellschaftlichen Grenzen und Unterschiede der freien Reichsstadt Memmingen präsentieren. Die Strukturierung der Stadt in reiche und arme Wohngebiete wird bei dieser Spezialstadtführung ebenfalls verdeutlicht, da die Wegstrecke vom Bereich rund um den Marktplatz bis zur südlichen Altstadt verläuft.
Lebensschicksale jüdischer Mädchen und Frauen
"Ich sollt heut fort..." ist das letzte Lebenszeichen einer Memminger Jüdin an ihre Schwester. Bereits nach dem 1. Weltkrieg kam es zu antisemitischen Ausscrheitungen in Memmingen. Ihren Höhepunkt erreichten die Verfolgungen zwischen 1938 und 1942. Welchen Leidensweg jüdische Mädchen und Frauen gehen mussten, die zunächst gemieden, gehänselt und später verfolgt wurden, soll anhand der Lebensgeschichten einiger jüdischer Memmingerinnen dargestellt werden. Diese Spezialstadtführung mit Stadtführerin Sabine Streck führt zu Wohnhäusern oder Geschäften ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und konfrontiert hautnah mit dem dunklen Kapitel deutscher Geschichte.
Haus des Lebens - der jüdische Friedhof
Im Jahr 1875 stellte die Stadt Memmingen ihren jüdischen Mitbürgern den Begräbnisplatz zur Verfügung. Knapp 20 Jahre später wurde er mit einer hohen Mauer umgeben. Die alten Grabsteine stehen nach einer Zerstörung des Friedhofs während des Naziterrors heute wieder an ihren Plätzen und geben Zeugnis von einer früher vielzähligen jüdischen Kultusgemeinde in Memmingen. Die allgemeinen Unterschiede zu den christlichen Friedhöfen, die verschiedenen Symbole auf den Grabsteinen sowie die Gepflogenheiten bei der Bestattung werden bei diesem Besuch ebenso erklärt wie die Bedeutung der jüdischen Gemeinde und ihrer Mitglieder im Bild der Stadt Memmingen vom späten 19. Jhd. bis zum Ende des 2. Weltkrieges.
ORGELkulTour - Musik und Geschichten zur Marktzeit
Musik und Geschichten zur Marktzeit: Eine halbe Stunde lang gilt es erst einmal den Tönen der neuen Orgel von St. Martin zu lauschen. Danach erwartet Sie ebenfalls für eine halbe Stunde Interessantes über die St. Martinskirche. Die Geschichte des Martin-Luther-Platzes mit der Kinderlehrkirche und dem Antonierhaus bilden den Abschluß des Programms.
Gruselführung mit dem Nachtwächter
Tragisches und Komisches der Memminger Kriminalgeschichte wird hier unterhaltsam präsentiert. Ein Nachtwächter führt Sie dazu abends an die gruseligsten Plätze der Stadt.
Die außergewöhnliche Stadtführung mit Stadtführerin Sabine Rogg findet immer am letzten Freitag (außer Karfreitag) im Monat für Einzelgäste statt, und zwar September bis April von 20:00 - 22:00 Uhr.
Treffpunkt: Marktplatz am Brunnen.
Mindestens 10, höchstens 35 furchtlose Personen können an der Führung teilnehmen.
Der Gruselpreis beträgt pro Person 5,00 €.
Wer sich gern erschaudern lässt, meldet sich bitte bis jeweils spätestens Donnerstag vor der Führung bei der Stadtinformation Memmingen an.






