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Stadtinformation
Marktplatz 3
87700 Memmingen
Tel. 08331 / 850-172 u. -173
Fax 08331 / 850178
info(at)memmingen.de
Öffnungszeiten:
- Montags bis Freitags
09.00 - 17.00 Uhr - Samstags
09.30 - 12.30 Uhr
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Stadtführungen in Memmingen
Die folgenden Beschreibungen beziehen sich auf das Angebot der Stadtführungen für Einzelgäste:
Memmingen im dritten Reich
Nach der Machtergreifung der Nazis 1933 änderte sich auch in Memmingen das Leben. Altbekannte Straßen und Plätze wurden umbenannt, historische Bauten sollten großen Aufmarschplätzen weichen und das öffentliche Leben wurde der nationalsozialistischen Ideologie angepasst und kontrolliert. Widerstand wurde systematisch niedergedrückt. Anhand von historischen Fakten und Zeugnissen von Zeitzeugen entsteht ein Bild aus Memmingens dunkler Zeit.
Das Kreuzherrnkloster
Die bewegte Geschichte des Kreuzherrnklosters steht im Mittelpunkt dieser Führung. Neben der ehemaligen Klosterkirche werden auch die Prälatenräume besichtigt. Die Geschichte des Spitals, einer "Stadt in der Stadt" kommt dabei ebenso zur Sprache wie die Kunstgeschichte rund um eine der schönsten Barockkirchen nördlich der Alpen.
Etwas im Schilde führen - Die Wirtshausführung
Die Memminger Wahrzeichen
Seit Jahrhunderten schon werden sieben Wahrzeichen mit der Stadt verbunden: die blaue Saul, die heilige Hildegard, der grüne Teufel, das Siebendächerhaus, die Wasserkunst, der Basilisk und der Gaul in der Wiege. Ursprung, Geschichte und Sagen, aber auch die hintergründige Erklärung stehen bei dieser Spezialstadtführung im Vordergrund.
Der Gang des Scharfrichters
Diese Spezialstadtführung befasst sich mit spannenden Kriminalfällen, begleitet den Henker zu Hinrichtungen auf den Richtplatz und beleuchtet die Sonderstellung dieses Berufes in der mittelalterlichen Stadt.
Wenn Steine reden könnten...
Wir können drauf laufen, wir sehen sie überall in der Stadt. Ob alt oder neu, sichtbar oder hinter bunten Fassaden versteckt - Steine sind Geschichte. Häuser von reichen und armen Leuten, große Kirchen, die lange Stadtmauer, Tore und Türme wurden mit ihnen gebaut. Wo finden wir in Memmingen denn Steine, die schon vor 800 Jahren von Handwerkern bearbeitet wurden. AUs wie vielen Steinen wohl ein Stück unserer Stadtmauer besteht? Und was sind Katzenkopfsteine? Bei dieser Stadtführung für Groß und Klein geht es um die spannende Suche nach der Vergangenheit in unserer Stadt.
Memmingen im 30-jährigen Krieg
Memmingen - Fischertag und Wallenstein
Jährlich prägt das Ausfischen des Stadtbaches, der seit Jahrhunderten idyllisch durch die Altstadt fließt, den Memminger Kalender wie ein Stichtag: Fischertag - ein uriges Heimatfest für Frühaufsteher, um das sich fröhliche Geschichten und Begebenheiten aus fünf Jahrhunderten ranken. Dagegen ist die Wallensteinwoche ein junges Ereignis, das erst seit rund 30 Jahren alle vier Jahre stattfindet und bei dem das Leben als Bürger, Landsknecht oder Beutelschneider im Jahr 1630 nachgelebt und mit vielfältigen Aktivitäten in der Altstadt nachgespielt wird. Damals lebte der berühmte Feldherr Wallenstein für einige Monate in der Stadt und bescherte der Bevölkerung eine Atempause im schrecklichen 30-jährigen Krieg.
Der Altstadt-Zoo
Löwen, Schlangen, Störche, Pferde..., eine bunte Vielzahl von entweder aufgemalten, aus Bronze oder anderweitig gestalteten Tieren tummeln sich in der Memminger Altstadt. Bei dieser Spezialstadtführung erleben Kinder und Erwachsene die Häuser und Gassen mit dem "Augen-auf"-Effekt. Übringes: wer weiß denn, wo wir ein Kamel in unserem Altstadt-Zoo finden?
"Bloß nicht ins Handwerk pfuschen" - Zünfte in der Reichsstadt
In jeder der elf Handwerkerzünfte fanden sich viele Berufsgruppen. In welcher Zunft waren die einzelnen Handwerker organisiert, wer konnte Mitglied werden, wo waren die Zunfthäuser, was sich in den Zünften ziemte - oder auch nicht - all dies soll den Teilnehmern bei dieser Führung nähergebracht werden.
Dunkle Ecken in der Altstadt
Im Dunkeln lässt es sich gut munkeln - Manch romantische dunkle Altstadtwinkel der ehemaligen Reichsstadt geben ihre heiteren und geheimnisvollen Geschichten preis. Diese interessante Führung erzählt aus dem Leben von Bürgern und lichtscheuem Gesindel, Ehebrechern und Geliebten, Hexen und Handwerkern.
Memmingen im 19. Jahrhundert
Mit dem Eisenbahnbau 1862 erwachte Memmingen aus einem längeren Dornröschenschlaf. Ganze Straßenzüge wurden neu gestaltet, Gründerzeitvillen entstanden entlang des Grabens, aber auch ein schmerzlicher Verlust jahrhunderteralter Tore und Türme war zu verzeichnen. Es war die Zeit der Vereinsgründungen, der Biergärten und Brauereien. Folgen wir den Spuren dieses spannenden Jahrhunderts wo Memminger Handwerker sogar am russischen Zarenhof tätig waren.
Jüdisches Leben in Memmingen
Die Geschichte der Memminger Juden beginnt und endet ein erstes Mal im Mittelalter. Ab dem späteren 19. Jahrhundert leben und arbeiten wieder jüdische Familien in Memmingen. Mit der Zerstörung der Memminger Synagoge am Schweizerberg im November 1938 beginnt die systematische Auslöschung der jüdischen Kultusgemeinde. Im März 1942 leben keine Juden mehr in Memmingen. 106 der jüdischen Einwohner Memmingens werden während der Naziherrschaft ermordet. Bei dieser Spezialstadtführung führen die Wegstrecken zu Wohn- und Geschäftshäusern in der Altstadt und endet mit einem Besuch auf dem jüdischen Friedhof.
Desperate Housewives im 17. Jahrhundert
Die "verzweifelten Hausfrauen" des 17. Jahrhundert sind die beiden Memminger Stadtführerinnen Sabine Streck und Heidi Stölzle, die sich als "Streckin" und "Stölzlin" mit der Zeit vor rund 350 Jahren identifizieren. Die eine aus der reichen Bürgerschaft, die andere aus der ärmeren Handwerkerschicht. Genügend Zündstoff also, wenn es darum geht, die gesellschaftlichen Unterschiede deutlich zu machen!
Die Teilnehmer bei dieser Kostümführung werden mitgenommen und eingebunden in die Höhen und Tiefen des täglichen Lebens, in Klatsch und Tratsch um eine strenge "Zuchtordnung" in der ehemaligen Reichsstadt, und und und...
Amüsant, charmant, zickig, höchst informativ und - nicht nur für Frauen!
Speziell für die Adventszeit: Himmlische Zeichen und irdische Lust
Ob blutroter Drache am Himmel oder "erschröckliche" Sonnenfinsternis - solche Himmelszeichen waren nicht erklärbar! Die Menschen in früherer Ziet fürchteten sich davor und man glaubte an kommendes Unheil. Die langen winterlichen Nächte waren nicht nur kalt sondern auch richtig dunkel.
Den Memminger Bürgern "erhellten" jedoch sinnliche Vergnügungen und so manches Event den Alltag im Winter - wie zu jeder Jahreszeit.
Eine unterhaltsame Führung mit vielen spannenden und amüsanten Geschichten, die das reichsstädtische Alltagsleben als buntes Sittengemälde aufleben lassen.
Gruselführung mit dem Nachtwächter
Tragisches und Komisches der Memminger Kriminalgeschichte wird hier unterhaltsam präsentiert. Ein Nachtwächter führt Sie dazu abends an die gruseligsten Plätze der Stadt.
Die außergewöhnliche Stadtführung mit Stadtführerin Sabine Rogg findet immer am letzten Freitag (außer Karfreitag) im Monat für Einzelgäste statt, und zwar nur September bis April von 20:00 - 22:00 Uhr.
Treffpunkt: Marktplatz am Brunnen.
Mindestens 10, höchstens 35 furchtlose Personen können an der Führung teilnehmen. Der Gruselpreis beträgt pro Person 6,00 €.
Wer sich gern erschaudern lässt, meldet sich bitte bis jeweils spätestens Donnerstag vor der Führung bei der Stadtinformation Memmingen an.
ORGELkulTour - Musik und Geschichten zur Marktzeit
Musik und Geschichten am Samstag zur Marktzeit: Eine halbe Stunde lang gilt es erst einmal den Tönen der neuen Orgel von St. Martin zu lauschen. Danach erwartet Sie ebenfalls für eine halbe Stunde Interessantes über die St. Martinskirche. Die Geschichte des Martin-Luther-Platzes mit der Kinderlehrkirche und dem Antonierhaus bilden den Abschluß des Programms.














