Stadt Memmingen
Kulturamt

Ulmer Str. 19
87700 Memmingen

Tel. 08331/850-131
Fax 08331/850-149

kulturamt(at)memmingen.de

Besichtigungszeiten:

1. April bis 31. Oktober

  • Dienstag bis Sonntag
    14 bis 17 Uhr 
  • zusätzlich Samstag
    10 bis 12:30 Uhr

Anschrift:

Hallhof 5
87700 Memmingen

Seiteninhalt:

Kreuzherrnsaal

Deckengewölbe mit Fresken im Kreuzherrnsaal
Kreuzherrnsaal

Ehem. Kirchenraum des Heilig Geist Klosters, spätbarocke Stuckdecke mit Fresken von Johann Friedrich Sichelbein. 

Geschichte:

  • um 1210 Gründung des Heilig-Geist-Spital in Memmingen (Orden St. Spiritus de Roma in Saxia zur Armen- und Krankenpflege, in Memmingen „Kreuzherren“ genannt)
  • 1365 Trennung in Oberhospital (Kloster mit Kirche und Räumen im Obergeschoss) und Unterhospital („Dürftigenstube“/Spital im Erdgeschoss, verwaltet von der Reichsstadt)
  • 1480-84 spätgotischer, zweischiffiger Kirchenbau durch Spitalmeister Andreas Aichelberger (Amtszeit 1474-1498)
  • 1531 schrittweise Verdrängung der Mönche durch die evangelische Reichsstadt
  • 1549 Entschädigung und Rückgabe des Klosters an den Orden
  • 1617 Turmbau durch Conrad Hölderlin
  • 1675-80 Aufstockung und barocke Umgestaltung des Klosters durch Spitalmeister Elias Bruggberger (Amtszeit 1673-1694)
  • 1709 Barockisierung der Kirche durch Matthias Stiller im Wessobrunner Stil, Freskierung durch den Memminger Johann Friedrich Sichelbein, Auftraggeber: Spitalmeister Sigismund Teuffel (Amtszeit 1694-1733)
  • 1802 Säkularisation des Klosters (zuletzt 16 Patres, 2 Fratres, 3 Novizen)
  • 1822-24 Umwandlung der Kirche zur Lagerhalle des Hallamtes, klassizistische Nordfassade
  • 1946/47 Umbau zum „Kreuzherrnsaal“ für Ausstellungen und Konzerte
  • 1999-2003 Sanierung für die Sing- und Musikschule der Stadt Memmingen