Seitenkontext: Hallen- und Freibad

Aktuelles in Memmingen

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Architektenwettbewerb

Bestehendes Freibad
Auf dem Gelände des derzeitigen Freibades soll das neue kombinierte Hallen- und Freibad entstehen.

Der nächsten Schritt für den Neubau des kombinierten Hallen- und Freibades ist getan. Dieses soll auf dem Gelände des jetzigen Freibades im Memminger Osten entstehen. Am 21. Mai 2007 beschloss der Stadtrat einstimmig den Architektenwettbewerb ausloben. Dieser soll bis zum Februar 2008 abgeschlossen sein.

Als wesentliche Vorgaben hat der Stadtrat festgesetzt: Das Hallenbad soll ein 25-Meter-Schwimmerbecken mit acht Bahnen und Sprunganlage (3 m und 1 m) beinhalten. Daneben ist ein Lehrschwimmbecken und ein Freizeitbecken für Nichtschwimmer mit verschiedenen Attraktionen vorgesehen. Eine Reifenrutsche mit Auslaufbecken soll das Angebot abrunden. Im Außenbereich soll ein 50-Meter-Schwimmerbecken mit acht Bahnen entstehen. Ergänzt wird es um ein Freizeitaußenbecken mit Direktverbindung zur Halle. Dieses soll ganzjährig als Warmwasserbecken betrieben werden. Weiter vorgesehen ist ein 200 qm großes Kinderplansch- und Nichtschwimmerbecken mit Erweiterungsmöglichkeit, ebenfalls im Außenbereich.

Planungen für verschiedene Saunen für maximal 150 Personen beinhaltet der Wettbewerb ebenfalls. Erweiterungsmöglichkeiten für den Saunabereich sollen dabei schon in den jetzigen Planungen vorgesehen werden. Zusätzlich soll noch ein Foyer inklusive Sitzplätze für einen gastronomischen Bereich. Für den Außenbereich des Bades soll untersucht werden, ob ein separater Zugang im Rahmen einer wirtschaftlichen Bauweise möglich ist.

Wettbewerbsergebnisse für den Bäderneubau vorgestellt – 1. Preis geht nach München

Modell des Siegerentwurfs
Modell des Siegerentwurfs

Überzeugende Gebäudesituierung – interessanter Raumeindruck – funktionale Gliederung

Aus 25 eingereichten Entwürfen hat das Preisgericht im Rahmen eines Realisierungswettbewerbes für ein kombiniertes Hallen- und Freibad in Memmingen die besten Arbeiten prämiert. Der 1. Preis geht an das Münchner Architekturbüro Bernhard Asböck zusammen mit Landschaftsarchitekten Wolfgang Wagenhäuser aus Töging. Dem Stadtrat wird empfohlen, den Siegerentwurf umzusetzen.

Im Mai des vergangenen Jahres beschloss der Stadtrat für den Neubau eines kombinierten Hallen- und Freibads am Standort des jetzigen Freibades einen Realisierungswettbewerb durchzuführen.

Aus den 140 EU-weiten Bewerbern wurden schließlich 25 Architekturbüros zum Wettbewerb zugelassen. Der Vorschlag des Münchner Architekturbüros Bernhard Asböck erhielt zusammen mit dem Landschaftsarchitekten Wolfgang Wagenhäuser aus Töging den mit 29 700 Euro dotierten 1. Preis.

„Die abgegebenen Arbeiten zeugen von hoher Qualität“, begrüßte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger die geladenen Gäste bei der Preisvergabe. „Wir hatten auch zwei exotische Entwürfe in der engeren Wahl. Schlussendlich fiel die einvernehmliche Wahl der Sach- und Fachpreisrichter auf den Vorschlag der Architekten Asböck/Wagenhäuser“, bilanzierte der Rathauschef die Entscheidung des Preisgerichts.

Der 2. Platz mit einer Preissumme von 19 800 Euro ging an die Brune Architekten zusammen mit der Landschaftsarchitektin Irene Burkhardt aus München. Insgesamt wurden für den Wettbewerb Preise und Anerkennung von circa 90 000 Euro vergeben. Dem Preisgericht unter Vorsitz von Prof. Dipl.-Ing. Architekt Klaus Trojan, Darmstadt, gehörten neben Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger auch Vertreter des Stadtrates und namhafte Architekten und Fachingenieure an.

Mit einem Dank an das Preisgericht und der Gratulation an die Sieger des Wettbewerbs zeigte Dr. Holzinger die weitere Vorgehensweise auf. Das Preisgericht habe dem Stadtrat die Umsetzung des Siegerentwurfs empfohlen. Der Stadtrat werde sich jetzt, auch in Bezug auf den gesetzten Kostenrahmen, mit den preisgekrönten Entwürfen als Grundlage für die weitere Vorgehensweise beschäftigen.

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