Seitenkontext: Wirtschaftsstandort
Wirtschaftsförderung
der Stadt Memmingen
Barbara Platschka
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barbara.platschka@
memmingen.de
Wußten Sie schon, dass Memmingen ...
- einen verstädterten Kerneinzugsbereich von knapp 51 000 Personen, also weit mehr als die Einwohnerzahl, aufweist
- rund 261 000 Einwohner in seinem Marktgebiet vereint, mit steigender Tendenz
- in seinem Marktgebiet über ein Kaufkraftpotential von 832 Millionen Euro verfügt
- einen Einzelhandelsumsatz in der Gesamtstadt von ca. 378 Millionen Euro erzielt
- über 50 000 Quadratmeter Verkaufsfläche in der Innenstadt konzentriert
- zentrale Versorgungsfunktion für die Stadt und die umliegenden Landkreise Unterallgäu, Biberach und Ravensburg übernimmt?
Seiteninhalt:
Wirtschaftsstandort Memmingen
Weltmarktführer aus Memmingen
Eine leistungsfähige Industrie macht Memmingen zu einem starken Wirtschaftsstandort - über 11.000 Beschäftigte sind im Bereich des produzierenden Gewerbes tätig.
Eine ganze Reihe „Hidden Champions“, deren Leistungen und Stärke weit über die Region hinaus strahlen, teilweise gar weltweite Marktführerschaft erringen konnten, sind in Memmingen vorzufinden. Hier sind zu nennen Berger, Dachser, Goldhofer, Hans Kolb Wellpappe, Magnet-Schultz, Pfeifer Seil- und Hebetechnik, Rohde und Schwarz, Baumaschinen Stetter und einige weitere bedeutende Memminger Firmen. Bei hohen Steigerungsraten erzielt die heimische Industrie über eine Milliarde Euro Umsatz. Der Anteil des Auslandsumsatzes liegt bei knapp 30 %.
Das heimische Handwerk beschäftigt in über 600 Betrieben ca. 2.600 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz lag im Jahr 2010 bei 271 Millionen Euro.
Das vielseitige Einzelhandelsangebot entspricht der Funktion eines Oberzentrums. Ca. 6.100 Beschäftige arbeiten in Memmingen im Handel, Gastgewerbe und Verkehr, daneben etwa 10.000 im Bereich der sonstigen Dienstleistungen.
Zweitgrößtes zusammenhängendes Industriegebiet Schwabens
Die Stadt Memmingen hat durch vorausschauende Grundstückspolitik und Planung ihr Industriegebiet Nord am Schnittpunkt der Autobahnen A 7 und A 96 kontinuierlich entwickelt und auf einer Fläche von ca. 300 ha mit erheblichem Aufwand eine bedarfsgerechte moderne Infrastruktur geschaffen. An der Dr.-Karl-Lenz-Straße haben sich namhafte Memminger Firmen niedergelassen bzw. konnten dorthin ausgelagert werden. Die Memminger Brauerei AG fand neben Firmen aus dem gewerblichen und industriellen Bereich wie Baumaschinen Stetter, Seil- und Hebetechnik Pfeifer sowie Hans Kolb Wellpappe einen neuen Standort in Schwabens zweitgrößtem zusammenhängenden Industriegebiet.
Auch an der nördlich der Autobahn A 96 gelegenen Fraunhoferstraße fanden u. a., Buzil, Gienger, Thomas und das Memminger MedienCentrum einen neuen, entwicklungsfähigen Standort. Jüngste Ansiedlung: die englische Nobelmarke Aston Martin baute ihre zweite Niederlassung Bayerns im Gewerbegebiet Nord. Mit der Dachser Niederlassung Allgäu, Gebrüder Weiss, Speditionen Honold/Epple und Kolb haben sich auch zunehmend Firmen aus dem Bereich der Logistik an dieser bedeutenden Verkehrschnittstelle angesiedelt. Die Firmen Gebrüder Weiss sowie Dachser haben in vergangener Zeit zudem expandiert.
Auf dem Gebiet nördlich der A 96 sind in den letzten Jahren rund 2.000 Arbeitsplätze entstanden. Weitere können folgen, denn noch finden sich Lücken im großen Areal.
Insgesamt gibt die diversifizierte und vor allem mittelständische Struktur Memmingens über 27.000 Menschen Arbeit.
Memmingen - süddeutsches Verkehrskreuz

- Memmingens verkehrsgünstige Lage sucht ihresgleichen in der Region.
Memmingen liegt am südlichsten Autobahnkreuz Deutschlands (A 7 und A 96). Die A 7 ist mit 963,6 Kilometern die längste deutsche Autobahn. Sie führt als Nord-Süd-Achse von der dänischen Grenze in Ellund durch Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Hessen, wechselt mehrfach zwischen Bayern und Baden-Württemberg und endet an der österreichischen Grenze bei Füssen. Die A 96 führt von München über Memmingen nach Lindau. Im weiteren Verlauf erfolgt hierbei eine Anbindung in das westliche Österreich sowie in die östliche Schweiz.Maßgeblich dadurch bestimmt sich, dass Memmingen zum Verkehrsverteilerzentrum des Allgäus, Schwabens und Oberschwabens aufstieg. Memmingen selbst ist bequem über vier Autobahnabfahrten zu erreichen.
Wie im Mittelalter, als die Lage an der Salzstraße der Stadt zu Reichtum und Bedeutung verhalf, profitiert Memmingen auch heute wieder ungemein von seiner Verkehrsgunst. Zahlreiche Logistikkonzerne haben sich in Memmingen niedergelassen und versorgen die Region von Memmingen aus mit Gütern. Unter anderem befindet sich mit der Dachser Niederlassung Allgäu die größte Niederlassung innerhalb des Dachser Konzerns im Memminger Gewerbegebiet Nord direkt am Autobahnkreuz.
Der Neubau der Autobahnauffahrt Memmingen-Nord und die Fertigstellung der Europastraße als Entlastungsstraße bis zur B 300 (Augsburg-Memmingen) südlich von Heimertingen optimierte die Verkehrsführung im Norden der Stadt weiter.
Das Gewerbegebiet Nord hat nunmehr einen direkten Anschluss an das nationale und internationale Straßennetz. Dieses Verkehrskonzept wurde noch durch die für den Verkehr freigegebene "Heimertinger Spange" der B 312 (Stuttgart/Flughafen - Reutlingen - Memmingen) und den Neubau der Illerbrücke ergänzt. Die B 312 wurde südlich von Heimertingen direkt an die B 300 angebunden; Vorteil: Keine Umwege mehr für den illerüberschreitenden Verkehr, eigene Anbindung an die A 7 über die Anschlussstelle Berkheim/Heimertingen für das Gebiet nördlich von Memmingen sowie ein zusätzlicher Autobahnanschluss für das Industriegebiet Memmingen Nord. Dies führt zu einer deutlichen Entlastung des Autobahnkreuzes Memmingens.
Der letzte Teilabschnitt der A 96 zwischen Memmingen und Erkheim mit einer Länge von 12,3 Kilometer ist im Juni 2008 für den Verkehr freigegeben worden. Die Strecke München-Memmingen ist nun bei durchgehender Autobahn in knapp einer Stunde zu bewältigen.
Wichtiger Bahnknotenpunkt
Auch mit der Bahn ist Memmingen gut zu erreichen. Bildet doch der Memminger Bahnhof einen wichtigen Bahnknotenpunkt: Hier kreuzen sich die Strecken Ulm - Memmingen - Kempten - Oberstdorf und München - Memmingen - Lindau - Schweiz. Gerade letztere ist von zunehmender Bedeutung. Um den europäischen Fernverkehr München - Zürich zu verbessern, haben die Vorbereitung für den Ausbau und die Elektrifizierung der Teilstrecke Geltendorf - Buchloe - Memmingen - Kißlegg - Lindau bereits begonnen. Eine Fertigstellung soll bis Ende 2016 erfolgen. Dadurch wird die Fahrzeit zwischen den europäischen Metropolregionen München und Zürich um rund eine Stunde verkürzt. Diese Vorteile kommen auch Memmingen zugute. So wird z.B. die Fahrzeit von Memmingen nach München mit dem ICE auf eine Stunde und im Regionalverkehr um rund 25 Minuten sinken. Auf dieser Strecke verkehren zur Zeit drei Euro-City-Paare. Diese Zahl wird erhöht und es werden in Zukunft zur Tages- und Abendzeit ICE-Züge im Zweistundentakt mit Systemhalt in Memmingen verkehren.
Daneben führt die IC-Fernlinie Dortmund - Oberstdorf über Memmingen. Auf Straße und Schiene festigt Memmingen damit weiter seine Stellung als das Verkehrszentrum des Allgäus und Mittelschwabens.
Dritter Verkehrsflughafen Bayerns in Memmingen
Seit 2007 besteht der Allgäu Airport Memmingen. Dieser ist aus dem ehemaligen Fliegerhorst Memmingerberg entstanden und bietet Privat- und Geschäftsfliegern eine optimale Anbindung an den internationalen Luftverkehr. Vom Allgäu Airport werden verschiedene Destinationenn angeflogen, nähere Informationen finden sie auf der Homepage des Allgäu Airport.
Der Flughafen ist sowohl mit dem Pkw wie auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln bestens erreichbar. Der Flughafen befindet sich in Memmingerberg, ca. 4 km vom Stadtzentrum entfernt.

- Ankunft am Allgäu-Airport










